Evangelicher Kirchenbezirk Markgräflerland
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Die Oberbadische vom 19.5.12

Achtung vor dem Leben haben

Gottesdienst und Fest an der Kreuzeiche

Lörrach-Brombach (lu). Erst der Segen, dann die Feier: Traditionell feierten die evangelische und katholische Kirchengemeinde Brombach vor dem Vatertagshock ihren ökumenischen Gottesdienst zu Himmelfahrt im Freien an der Kreuzeiche.

Umrahmt wurde der Gottesdienst von Liedbeiträgen durch den Chor Brombach unter der Leitung von Gerold Bernhard. Nach der von Pfarrer Michael Hoffmann und der katholischen Pfarrhelferin Angela Göller zelebrierten Messe waren die Tische durch den TV Brombach gedeckt und luden zum gemütlichen Vatertagshock ein.

"Wer den Himmel auf Erden will, der muss nur die Augen aufmachen", hatte zuvor Pfarrer Michael Hoffmann vor knapp 100 Gläubigen betont. Als ein Zeichen des Himmels wertet er, wenn viele Menschen etwas zusammen machen und zusammenstehen, wie eben bei der ökumenischen Gottesdienstfeier an der Kreuzeiche.

Da, wo Menschen sich einig sind und sich verstehen, da sei der Himmel, so der Pfarrer.

Gleichzeitig warnte der Geistliche aber davor, dass es nicht um religiöse Fantasten gehe, die anderen Menschen vorschreiben würden, wie sie zu leben hätten oder selbst nach unerbittlichen Vorschriften lebten, wie etwa die Salafisten. Es werde stets dann schwierig, wenn Menschen den anderen den Himmel versprächen. Wie schnell Grenzen überschritten werden, wenn es um die eigenen Bedürfnisse gehe, habe gerade erst ein Fußballspiel am Dienstag gezeigt. Die Achtung und die Toleranz gegenüber anderen bedeute schließlich auch die Achtung vor dem Leben, so Hoffmann.
 
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Die Oberbadische vom 19.5.12

Konflikt überschattet Brückenbauen

Karlfrieder Walz aus Maulburg arbeitet noch bis Juli als Vertretungspfarrer in Namibia

Maulburg (hp). Noch bis zum 12. Juli wird Karlfrieder Walz als Vertretungspastor in Lüderitz (Namibia) arbeiten. In seinem jüngsten Rundbrief geht Walz, der von seiner Frau Irmela begleitet wird, in Interviewform auf einige Fragen ein. Wir veröffentlichen den Rundbrief in Auszügen.

Was war während des Dienstes in der evangelischen Gemeinde von Lüderitz besonders wichtig?

Eine meiner Aufgaben ist die Vorbereitung des Jubiläums der evangelischen Felsenkirche. Sie wurde 1912 als Wahrzeichen von Lüderitz gebaut und ich feiere dort sehr gerne Gottesdienste. Die Vorbereitung des Jubiläums gibt mir viele Möglichkeiten Menschen, Kirchen und Chöre kennen zu lernen und zu besuchen. Das hat mir Türen geöffnet und Herzen. Leider wird mein Brückenbauen von einem Konflikt überschattet.

Welcher Konflikt?

Als ich zwei schwarze Pastoren und zwei schwarze Kirchenälteste, die beim Jubiläumsgottesdienst mitwirken wollen, zum Grillen im Bereich unserer kleinen Pfarrwohnung im Altenheim einladen wollte, wurde mir das von der Verwalterin verboten. Durch einen Vorstandsbeschluss wurde dieses Verbot bekräftigt: Wir würden zu laut sein. Ich wies die Verwalterin darauf hin, dass das für mich eine versteckte Form von Rassismus sei. Erst als ich davon sprach, dass ich dann ausziehen müsste, lenkte sie ein und gab eine Ausnahmegenehmigung. Für mich war das Anlass beim Kirchenvorstand auf eine Pfarrwohnung mit uneingeschränktem Hausrecht des Pfarrers zu drängen. Ich war froh, dass der Bischof mir seine volle Unterstützung zusagte. Inzwischen hat mir die Verwalterin bestätigt, dass der Vorstand mir uneingeschränktes Hausrecht einräumt und ich auch im Hof grillen kann.

Welche Bedeutung hat die Infrastruktur, die von der deutschen Kolonialregierung vor über hundert Jahren geschaffen wurde?

Als einem San, einem Ureinwohner, diese Frage gestellt wurde, gab er zur Antwort: "Wir hatten alles was wir brauchten. Bevor ihr uns das Land weggenommen habt konnten wir uns frei bewegen. Wir hatten ein gutes, freies Leben als Sammler und Jäger. Es hat uns nichts gefehlt was ihr uns hättet bringen müssen." Es gab aber auch Häuptlinge, die durch Einflüsse aus Südafrika westliche Kultur erlebt haben und mit Händlern in Berührung gekommen waren. Sie baten Missionare in ihrem Stamm zu wohnen und Schulen und Kirchen zu bauen und so christliche Bildung zu bringen. Von der Infrastruktur lebt das Namibia von Heute.

Das Rad der Geschichte lässt sich nicht mehr zurück drehen. Was sind aktuelle Herausforderungen?

Namibia hat ein gutes Verkehrsnetz und eine funktionierende Infrastruktur. Namibia ist reich an Bodenschätzen und erhält finanzielle Hilfe der EU und aus Deutschland. Namibia braucht gut ausgebildete Menschen. Leider entscheidet das Parteibuch bei der Besetzung einer Stelle und nicht die Qualifikation. Viele Menschen schauen zuerst auf den eigenen Vorteil. Hier etwas zu ändern ist die größte Herausforderung aller gesellschaftlichen Gruppen in Namibia. Die Christen haben dabei eine besondere Verantwortung.

Welche Bedeutung haben die Besuche auf den Farmen?

Die deutschstämmigen Farmfamilien um Helmeringhausen und in den Tirasbergen leben weit von einander entfernt. Deshalb ist der monatliche Gottesdienst auf jeweils einer anderen Farm gleichzeitig ein gesellschaftlicher Höhepunkt. Und bei den Einzelbesuchen kommt es zu ganz persönlichen Gesprächen über offene Fragen der Zukunft oder Konflikte in der Familie und Fragen der Kindererziehung. Dabei wird auch ein Familienfest gefeiert.

Was beeinflusst den weiteren Weg von Namibia?

Ich sehe den Auftrag der Kirchen darin, noch Reste kolonialen Denkens bei den Weißen zu überwinden und Brücken zu bauen zwischen Schwarz und Weiß. Die partnerschaftlichen Beziehungen nach Deutschland helfen dabei. Es muss auch zu einer gerechten Verteilung der Güter des Landes kommen. Eine fachliche Qualifizierung ist notwendig und ein Ende von Vetternwirtschaft. Mit Sorge sehe ich den wachsenden Einfluss von China, das eigene Arbeitskräfte ins Land bringt. Aids zu bekämpfen ist eine zusätzliche Aufgabe, da die Menschen mittlerer Generation wegsterben und die Zahl der Aidswaisen wächst.

Gibt es eine kritische Auseinandersetzung mit der Missionsgeschichte?

Es wurde ein Studienprozess von der EKD eingeleitet. Er ist dokumentiert in dem Buch "Deutsche evangelische Kirche im kolonialen südlichen Afrika". Dabei wird auch deutlich, dass Missionare bis ins 20. Jahrhundert in einem Überlegenheitsdenken der Weißen gegenüber den Schwarzen erzogen wurden. Doch auch in den Anfängen gab es Missionare, die sich für Inkulturation einsetzten, so zum Beispiel Missionar Johann Heinrich Schmelen, der mit einer hoch gebildeten Nama-Frau (Zara Hendrichs) verheiratet war und deutlich auf der Seite der Schwarzen stand. Seine Frau übersetzte das Neue Testament und half ihm, Sprachfibeln zur Namasprache herauszugeben.

Ein Wort zum Schluss?

Viele offene Fragen nehmen wir mit nach Deutschland. War unser Dienst sinnvoll" Wird etwas bleiben vom Versuch Brücken zu bauen für ein Miteinander auf gleicher Augenhöhe" Und dann bringen wir den Wunsch unserer evangelisch-lutherischen Ovambo-Gemeinde nach einer ökumenischen Partnerschaft mit einer Gemeinde in Südbaden mit.
 
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MT vom 19.5.12

Unermüdlicher Einsatz

Kirchenbezirk ehrt Elisabeth Störk

Schopfheim-Gersbach (sut). Im Rahmen der Frühjahrssitzung des Kuratoriums des Evangelischen Freizeithauses Gersbach ehrte Dekanin Bärbel Schäfer die Geschäftsführerin des evangelischen Freizeithauses in Gersbach, Elisabeth Störk, für 25 Jahre im kirchlichen Dienst. Schäfer überreichte die Dankesurkunde des Kirchenbezirks Markgräflerland für treu geleistete Arbeit und ein Präsent. Vorsitzender Gerd Sutter übergab im Namen der Kuratoriumsmitglieder einen Gutschein und dankte für den unermüdlichen Einsatz von Elisabeth Störk für das Haus in Gersbachs Höhen. Die Geehrte hat den kirchlichen Dienst 1987 in der evangelischen Sozialstation Schopfheim aufgenommen und 1995 die Verwaltung des damaligen Jugendheims Gersbach übernommen.
 
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MT vom 19.5.12

„Sie war wie eine Mutter zu mir“

Ida Mallett von der Presbyterian Church of Kamerun zu Gast beim Himmelfahrtsgottesdienst in Hasel

Hasel (hf). Die evangelische Kirchengemeinde in Hasel feierte ihren Gottesdienst zum Fest von Christi Himmelfahrt auf dem Hasler Dorfplatz - mit einem besonderen Gast aus Kamerun.

Zum Regionalgottesdienst waren auch Besucher aus den Gemeinden Wehr und Dossenbach gekommen. Umrahmt von den Klängen des Musikvereins Hasel konnte die Feier im strahlenden Sonnenschein stattfinden.

Pfarrer Wolfgang Kammerer freute sich, zu diesem Regionalgottesdienst einen Gast aus Kamerun begrüßen zu können. Während seines Wirkens in der Mission hatte sich Kammerer lange in Kamerun aufgehalten, wo er Bekanntschaft mit Ida Mallett machte. "Sie war immer wie eine Mutter zu mir", so Pfarrer Kammerer, "und ich war wie ihr Sohn."

Ida Mallett ist die Gründerin und Präsidentin der Frauenarbeit in der First Presbyterian Church of Kamerun. In ihrem Grußwort stellte die heute 83-Jährige die Frage: "Können Sie sich vorstellen, dass ich heute in Ihr Parlament oder eine politische Versammlung eingeladen würde"" Und sie gab gleich selbst die Antwort: das sei nicht gut vorstellbar. "Aber unter dem Kreuz sind wir eins", bekräftigte Mallett. Der gemeinsame Glaube mache alle kulturellen und ethnischen Unterschiede bedeutungslos.

Pfarrer Wolfgang Kammerer griff in seiner Predigt diesen Gedanken auf und ging auf die Chancen in der Pluralität ein. "Ein christlicher Eintopf schmeckt fad", führte der Pfarrer aus. Eine lebendige Kirche, eine lebendige Gemeinde brauche die Vielfalt der Meinungen im christlichen Bekenntnis. "Wir müssen die Pluralität als Chance begreifen", mahnte der Pfarrer und im Bezug auf die Worte von Ida Mallett: "Wir sind eins " in der Verschiedenheit."
 
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MT vom 18.5.12

Sogar das Publikum steht unter Verdacht

Krimi-Dinner der evangelischen Bezirksjugend zugunsten der Schülerhilfe in Dikome

Schopfheim. (mo) "Jeder hatte einen guten Grund ihn umzubringen!": Beim Krimi-Dinner der evangelischen Bezirksjugend waren alle verdächtig - sogar das Publikum.

Der Gastgeber des Abends, der reiche, alte und herzkranke Georg von Löwenstein, dargestellt von Kevin Kroll, hieß die Gäste im Saal willkommen und hatte auch auf der Bühne seine Familie und enge Freunde zum festlichen Dinner geladen.

Kevin Kroll hatte nicht nur die Geschichte ersonnen, die sich zwischen den vier Gängen auf der Bühne abspielte und von Regisseurin Alina Schwörer als Theaterstück umgesetzt wurde, er selbst spielte auch das Mordopfer, dessen Tod zunächst nach einer Herzschwäche aussah, im Verlauf des Abends sich jedoch als heimtückischer Mord in einer Erbangelegenheit herausstellte.

Die Idee zu einer solchen Veranstaltung kam von Bezirksjugendreferentin Iris Feldmann. Und als Spendenaktion für Kamerun fanden sich viele Unterstützer und 50 Mitwirkende, die auf, hinter und vor der Bühne spielten, kochten und die Gäste dramaturgisch auf den Punkt mit Quinoasalat, Tomatensuppe, Braten mit allerlei Gemüse und Klößen sowie Vanilleeis mit heißen Himbeeren versorgten.

Schon zu Beginn erfuhr der Zuschauer, dass Georg von Löwenstein nicht sehr beliebt sei. Und dass jeder der der dinierenden Gesellschaft ein Mordmotiv hätte, sogar sein eigener Sohn Leopold (Debora Richter), der schonungslos die Realität hinter der Fassade einer glücklichen Familie aufdeckte, und seine Frau Beatrix (Svenja Pfeiffer).

Nach einem Stromausfall im Saal liegt der Gastgeber reglos auf dem Boden. Die "zufällig" im Saal anwesende Ärztin Dr. Thea Schmidt (von Thea Schmidt gespielt) beruhigt die Gäste und kümmert sich um den Patienten, kann aber schließlich nur den Tod feststellen. Da sie schon schnell von einem Mord ausgeht, wird Kommissar Falk (Niclas von Caprivi) hinzu gebeten, der alle Anwesenden gnadenlos befragt. Dabei schließt er auch einige überraschte Zuschauer in seine Ermittlungen mit ein, die natürlich das Recht zu schweigen haben.

Die Köchin Maria (Anne Patolla) befürchtet, dass ihr Essen am Tod schuld sei, doch kann Kommissar Falk da sie und das Publikum beruhigen. Zudem hat er auch blitzschnell den Fall gelöst. Nach der Reihe kann er die Butler (Jaqueline Jack und Milena Walz), den enterbten Sohn und die Ehefrau ausschließen. Auch das Ehepaar Müller (Matthias Klipfel und Elena Doster) hat nichts mit dem Tod zu tun.

Lina Fink (Caterina Peither), die Freundin von Beatrix von Löwenstein, gesteht ihrer Tochter Patrizia Adam (Luisa Busch), dass Georg von Löwenstein ihr Vater ist. Der Schwiegersohn, der langjährige Anwalt des Ermordeten, Dr. Laurens Adam (Laurens Adam), hatte davon gewusst, kannte auch das Testament, in dem Patrizia als Erbin eingetragen war, und hatte sie nur aus diesem Grund geheiratet.

In Fotos wurden dann die Machenschaften des Anwalts in der Vergangenheit aufgedeckt, der mittels eines Magneten den Herzschrittmacher des Opfers sabotiert hatte.

Janosch Krug sorgte am Klavier für die musikalische Unterhaltung. Für die Dekoration war Jasmin Wilbers verantwortlich. Das Technik-Team wurde von Aliena Sütterlin geleitet. Besonderen Applaus erhielt auch das Küchenteam um Andrea Volk, das von Koch Martin Wever unterstützt wurde.

Der Erlös aus den beiden Veranstaltungen mit jeweils über 60 Gästen geht an die Schülerhilfe in Kamerun. Insgesamt kamen rund 2000 Euro zusammen.
 
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BZ vom 18.05.2012

Gottesdienst zum Feuerwehrjubiläum

SCHOPFHEIM (BZ). Am kommenden Wochenende feiert die Feuerwehrabteilung Schopfheim ihr 150-jähriges Bestehen. Der Festsonntag am 20. Mai beginnt um 10 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst im Festzelt bei Hieber's Markt. Pfarrer Ulrich Henze, selbst aktiver Feuerwehrmann und Notfallseelsorger bei der Feuerwehr und Polizei Kehl, wird die Festpredigt halten. Musikalisch wird die Feier von der Stadtmusik Schopfheim unter Leitung von Max Lehmann gestaltet.In der evangelischen Stadtkirche sowie in den Kirchen Wiechs und Langenau finden deshalb am 20. Mai keine Gottesdienste statt. Die Gemeindemitglieder sind zum Festgottesdienst bei der Feuerwehr eingeladen. Auch die evangelische Gemeinde in Maulburg ist dazu eingeladen. Mitfahrgelegenheiten bieten sich um 9.30 Uhr an der Maulburger Kirche.
 
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Die Oberbadische vom 16.5.12

„Für die Menschen da sein“

Evangelische Salzertgemeinde feierte Jahresfest


Lörrach (lea). Die evangelische Salzertgemeinde hat am Sonntag ihr Jahresfest gefeiert " wie in jedem Jahr am Muttertag, da das Gebäude 1998 am Ehrentag der Mütter bezogen wurde. "Wir feiern, dass dieses Haus existiert und ein Ort der Begegnung ist", sagte der katholische Pfarrer Spath, der gemeinsam mit dem evangelischen Pfarrer Klett-Kazenwadel im ökumenischen Familiengottesdienst zum Thema "Das Gleichnis vom verlorenen Sohn" gepredigt hat.

Klett-Kazenwadel betonte, das Haus sei optimal für die evangelische Salzertgemeinde und die Bewohner des Stadtteils. Rund 80 Leute waren gekommen, um das Fest zu begehen. "Das ist erfreulich", sagte Klett-Kazenwadel und wies darauf hin, dass alle Generationen vertreten seien. Während die Erwachsenen bei einem Sektempfang die Gemeinschaft genießen konnten, gab es für die Kinder ein Spieleangebot. Die Kleinen freuten sich sichtlich: Ausgelassen sprangen sie auf der im Garten aufgebauten Hüpfburg oder bastelten drinnen gemeinsam mit den Erzieherinnen des evangelischen Salzertkindergartens.

"Wir wollen für die Menschen da sein", sagt Klett-Kazenwadel. "Uns geht es hier sehr gut und wir sind froh, dass wir hier sein dürfen", betonte er.
 
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MT vom 16.5.12

Gottesdienst an Himmelfahrt

Ida Mallett aus Kamerun ist zu Gast in Hasel


Hasel. Beim Regional-Gottesdienst der drei Kirchengemeinden Wehr, Dossenbach Und Hasel am Donnerstag, 17. Mai (Christi Himmelfahrt), um 10 Uhr auf dem Dorfplatz inHasel nimmt Ida Mallett als Gast aus Limbe in Kamerun teil.
Mallett war die erste Präsidentin der „Christian Women's Fellowship“ (CWF), der Frauenarbeit der Presbyterianischen Kirche in Kamerun. Die Organisation wurde bereits 1961 gegründet und bietet den Frauen in Kamerun in knapp 1000 verschiedenen Gruppen eine Gemeinschaft. Durch die Kurse soll die Einheit unter den Frauen gestärkt werden und sie sollen in ihren täglichen Aufgaben unterstützt werden. Der Gottesdienst wird musikalisch vom Musikverein Hasel gestaltet. Bei schlechtem Wetter findet er in der Kirche statt.
 
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Weiler Zeitung vom 16.5.12

Gottesdienst: „Die Tür bleibt zu“

Weil am Rhein. Auch wenn das Thema „die Tür bleibt zu“ lautet, sind beim Tankstellengottesdienst am Samstag, 19.Mai, 18 Uhr, die Türen der Johannesgemeinde geöffnet, denn niemand soll ausgegrenzt werden. Jeder, der Türen schützend hinter sich zumacht, steht auch mal auf der anderen Seite. Und jeder weiß, dass Türen nicht immer zubleiben können. Im Anspiel „Der Einbruch“ greifen Bärbel Mues, Sabine Strecker und Gabi Kranz das Thema auf. Begleitet werden sie von „Pink Panter“, dem Klavierspieler Heinz Breininger. Um verschlossene Türen geht es auch in der Predigt von Florian Müller. Im Anschluss gibt es Speis und Trank im Gemeindehaus.
 
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Weiler Zeitung vom 16.5.12

Seniorentreffs mit Herzblut organisiert

Pfarrer Schopferer verabschiedet Ingeborg Jung, Mathilde Best, Rosemarie Stern und Gisela Wäldin

Weil am Rhein (ouk). Seit fast zehn Jahren haben Ingeborg Jung, Mathilde Best, Rosemarie Stern und Gisela Wäldin den Seniorentreff der evangelischen Kirchengemeinde Alt Weil geleitet. Beim jüngsten Seniorentreff verabschiedeten sie sich nun von ihren Gästen. "Wir haben es mit Herzblut gemacht", sagte Ingeborg Jung.

"Verständlich, wenn auch traurig" sei diese Entscheidung, sagte Pfarrer Harald Schopferer und dankte den vier Frauen für ihre Arbeit. Gemeindediakon Simon Ruhland werde den Seniorenkreis nach den Sommerferien weiterführen, kündigte er an.

Vor zehn Jahren hatten Ingeborg Jung, Mathilde Best und Rosemarie Stern die Leitung des Seniorentreffs vom damaligen Gemeindediakon Ulrich Gröchel übernommen, als dieser in den Ruhestand ging. Gisela Wäldin kam etwas später dazu. Die vier Frauen luden jeden Monat zu einem Nachmittag mit Kaffee und Kuchen und einem anregenden Programm ins Gemeindehaus, außerdem organisierten sie Ausflüge.

Man feierte christliche Feste zusammen, etwa das Abendmahl vor Ostern, und hörte Vorträge über kirchliche Persönlichkeiten wie den Dichter Paul Gerhard. Es gab aber auch Vorträge über Honig, über den Dichter Johann Peter Hebel und andere Themen. Es gab Gedächtnistraining oder eine vergnügliche Tanzrunde im Sitzen. Häufig sangen die Teilnehmer gemeinsam und wurden dabei von Organist Markus Mehlin am Flügel begleitet. 40 bis 50 Frauen und Männer kamen regelmäßig.

Auch jetzt saßen die Menschen angeregt plaudernd an blumengeschmückten Tischen bei Kaffee und Kuchen.

Als Mathilde Best und Rolf Wagner Fotos von heute und früher aus Alt-Weil und Haltingen zeigten, tauschten die Frauen und Männer lebhaft Erinnerungen aus. "Im Prinzip gehen mir auch heute noch nicht die Themen aus", sagte Ingeborg Jung lachend im Gespräch mit unserer Zeitung. Am meisten schätzte Ingeborg Jung das Vertrauen, das unter den Menschen gewachsen sei. Wenn man sich zum Beispiel auf dem Markt treffe, rede man durchaus auch einmal über persönliche Anliegen und Sorgen.

Pfarrer Harald Schopferer überreichte den Leiterinnen des Seniorentreffs zum Dank einen Blumenstrauß und ein Glas Honig. Auch Markus Mehlin dankte er für seine Unterstützung. Zuversichtlich war er, dass sich in und außerhalb der Kirchengemeinde weitere Kontaktmöglichkeiten ergeben. Damit traf er die Stimmung im Saal.

Unter Tränen dankte eine Seniorin Ingeborg Jung und ihren Kolleginnen für die schönen Nachmittage. Viele Menschen verabschiedeten sich mit dem Wunsch, dass man sich wieder sieht. Den Sommerausflug ins Orgelmuseum Waldkirch werde sie mit ihren Kolleginnen wie geplant durchführen, versprach Ingeborg Jung.
 
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BZ vom 16.05.2012

Stimmiger Auftakt

Neuer Marktmusiken-Zyklus ist eröffnet


SCHOPFHEIM (gd). Zur Eröffnung der neuen Marktmusiken-Saison in der Alten Kirche St. Michael, die wie bereits berichtet am 16. Juni zum 300. erklingen wird, spielte Christoph Bogon am vergangenen Sonntag Werke von J. S.Bach, Dieterich Buxtehude und den Italienern Filippo Capocci und Vincenzo Petrali. Wie Johann Peter Hebel einst vom benachbarten Wohnhaus aus "d’ Menschestimm in der Schopfemer Orgle" (Gedicht "Die Feldhüter" ) gehört hat, so ließ Organist und Kantor Christoph Bogon das Register Vox Humana (Menschenstimme), aber auch seine eigene Menschenstimme zu den gespielten Chorälen erklingen, bevor die Bearbeitungen der Komponisten erklangen.
 
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BZ vom 16.05.2012

Konfirmanden von 1952

Am Sonntag wird Diamantene Konfirmation in Zell gefeiert


ZELL. Im März 1952 gingen zehn Mädchen und 20 Buben aus Zell, Atzenbach, Mambach, Riedichen, Pfaffenberg und Happach zur Konfirmation. Sie wurden von Pfarrer Richard Bundschuh eingesegnet. Dieses Jahr wird nun die Diamantene Konfirmation in der evangelischen Stadtkirche am 20. Mai um 10 Uhr mit einem Festgottesdienst begangen, den Pfarrer Demuth halten wird. Der Gottesdienst wird musikalisch mitgestaltet von Stella Gut (Querflöte) und Hermann Schwedes (Klavier). Die Gemeinde ist zu diesem feierlichen Gottesdienst eingeladen.
 
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MT vom 15.5.12

Gottesdienst im Festzelt der Feuerwehr

Schopfheim. Am kommenden Wochenende feiert die Feuerwehrabteilung Schopfheim ihr 150-jähriges Bestehen. Der Festsonntag, 20. Mai, beginnt um 10 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst im Festzelt beim Hieber-Markt. Pfarrer Ulrich Henze, selbst aktiver Feuerwehrmann und Notfallseelsorger, wird dabei die Festpredigt halten: "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr. Oder: unsereiner mit sei'm Wassereimer rennt, wenn's brennt". Musikalisch wird die Feier von der Stadtmusik Schopfheim unter Leitung von Max Lehmann gestaltet. In der evangelischen Stadtkirche sowie in den Kirchen Wiechs und Langenau finden deshalb am 20. Mai keine Gottesdienste statt. Die Gemeindemitglieder sind zum Festgottesdienst bei der Feuerwehr eingeladen. Auch die evangelische Gemeinde in Maulburg ist dazu eingeladen. Mitfahrgelegenheiten bieten sich um 9.30 Uhr an der Maulburger Kirche.
 
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MT vom 15.5.12

Auftakt zur Marktmusik

Zur Eröffnung der diesjährigen Reihe der Marktmusiken in der Alten Kirche St. Michael, die am 16. Juni zum 300.Male stattfinden wird, spielte Christoph Bogon Werke von J. S. Bach, Dieterich Buxtehude und den Italienern Filippo Capocci und Vincenzo Petrali. Wie Johann PeterHebel einst vom benachbarten Wohnhaus aus „d Menschestimm in der Schopfemer Orgle“ (Gedicht „Die Feldhüter“) gehört hat, so Ließ Bogon das Register „Voxhumana“ (=Menschenstimme), aber auch seine eigene Menschenstimme zu den gespielten Chorälen erklingen, bevor die Bearbeitungen der Komponisten erklangen.
 
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BZ vom 14.05.2012

Mordslust kommt Schülern zugute

Evangelische Bezirksjugendliche glänzten mit dem "Krimi-Dinner" / Einnahmen fließen in ein Dikome-Projekt

Von unserem Mitarbeiter Edgar Steinfelder

SCHOPFHEIM. Prickelnde Spannung, faszinierende Unterhaltung und zu Beginn ganz schön makaber: Da liegt auf dem Boden die Leiche eines durch Fremdeinwirkung um die Ecke gebrachten Industriemagnaten und trotzdem lassen sich die Verdächtigen auf der Bühne und an den Tischen beim opulenten Krimi-Dinner im evangelischen Gemeindesaal den Appetit nicht verderben.

Die Schopfheimer Mitglieder der evangelischen Bezirksjugend Markgräflerland haben dieses kriminalistisch-kulinarische Spektakel glänzend in Szene gesetzt und damit ihre erwartungsvollen Gäste total begeistert. Die Requisiten lassen zunächst eine stilvolle Soiree vermuten: Eine lange Tafel, silberne Kerzenleuchter und edles Glas und Porzellan auf schneeweißer Tischdecke. Dieser vornehme Eindruck wird aber schnell verwischt, als nach und nach die so genannte feine Gesellschaft eintrifft. Der herrische Gastgeber Georg von Löwenstein und seine unterdrückte Gattin Beatrix haben skurrile Gäste zum Dinner geladen. Drei Ehepaare, alle mit auffallenden Macken behaftet, haben an der Tafel Platz genommen. Eine eigentlich ganz idyllische Atmosphäre. Diese wird aber abrupt durch den Auftritt des eigenwilligen, aber grundehrlichen Löwensteinspross Leopold unterbrochen. Der provozierende rothaarige Punk hält nicht nur seinen Eltern, sondern auch allen Gästen gnadenlos den Spiegel vor. Was da sichtbar wird, sind arme Kreaturen in einem Chaos gestörter Beziehungen. Von Idylle keine Spur mehr. Als sich der Vorhang öffnet, liegt Georg von Löwenstein leblos auf dem Bretterboden, die Butler Ernst und Bernie sowie die Köchin Maria kreischen um Hilfe, und die frisch gebackene Witwe Beatrix von Löwenstein täuscht überzeugend tiefe Ergriffenheit vor.

Nur den angeblich missratenen Löwensteinsohn Leopold lässt das ganze Theater kalt. Man unterbricht diese Dramaturgie mit dem Servieren des Hauptganges, für Pietät bleibt keine Zeit. Allenfalls über die Todesursache wird diskutiert. Kaum ist das Geschirr abgetragen, wird klar: Georg von Löwenstein ist ermordet worden. Die Ärztin Thea Schmidt stellt fest, dass der Herzschrittmacher des Opfers abgeschaltet wurde. Jetzt ist der kriminalistische Spürsinn von Kommissar Falk (Colombo lässt grüßen) gefragt. Die ganze Gesellschaft — und sogar einige Gäste aus dem Publikum — werden von Falk gnadenlos verhört.

Das Testament des Ermordeten bringt die Erleuchtung: Die Gattin des Rechtsanwalts Dr. Laurens Adam ist die uneheliche Tochter des getöteten Industriellen und von diesem als Alleinerbin bestimmt. Der "missratene" leibliche Sohn Leopold ist enterbt. Weil der Rechtsanwalt als Testamentsverwalter dies alles wusste, hatte er die uneheliche Tochter von Georg von Löwenstein geheiratet. Um möglichst schnell an das Erbe zu kommen, hat er den Herzschrittmacher des reichen Erblassers abgeschaltet. Der Rechtsverdreher Dr. Adam lässt sich widerstandslos in Handschellen legen und abführen. — Ein Bravo für Kommissar Falk, aber für Theaterensemble und Organisationsteam, das unter der Regie von Alina Schwörer eine mit kulinarischen Schmankerln gewürzte Kriminalkomödie der Extraklasse für einen guten Zweck inszeniert hat. Der Erlös aus dieser Veranstaltung kommt nämlich dem Schülerförderungsprogramm des Vereins "Freundeskreis Partnerschaft Übersee Dikome/Kamerun" zugute.

Als Darsteller glänzten in ihren Rollen Anna Patolla, Catherina Peither, Deborah Richter, Elena Doster, Jaqueline Jack, Kevin Kroll, Laurens Adam, Luisa Busch, Matthias Klipfel, Milena Walz, Niclas von Caprivi, Svenja Pfeiffer und Thea Schmidt.
 
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BZ vom 14.05.2012

Pilgerreise in Frankreich

Begehung der Via Podiensis

RHEINFELDEN (BZ). Vom 28. August bis zum 7. September findet für alle Interessierten eine Pilgerwanderung auf der Via Podiensis statt. Diese Route ist der beliebteste französische Jakobsweg. Von Le Puy mit der Kathedrale Notre-Dame (Weltkulturerbe) geht es durch malerische Dörfer mit vielen romanischen Kirchen über das vulkanische Velay und die weiten Granit- hochflächen des Aubrac. Den Abschluss bildet ein weiterer Höhepunkt: Conques mit seiner Abteikirche und der Brücke Pont des Pèlerins.

Die Teilnehmenden wandern täglich etwa 25 Kilometer mit Rucksack, genießen die Stille unberührter Natur, erfahren intensive Gemeinschaft wie auch Zeiten individueller Entfaltung. Führungen und Referate erschließen die reiche Tradition des Weges.

Die Leitung liegt beim erfahrenen Leiter von Pilgerwanderungen, Detlef Lienau, Pfarrer und Mitglied der Kommunität Beuggen. Kosten: 700 Euro inklusive Hin- und Rückfahrt ab/bis Basel. Informationen/ Faltblatt bei der evangelischen Erwachsenenbildung unter 07623/50520, eeb.hrloesh@t-online.de
 
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BZ vom 14.05.2012

Vom Saulus zum Paulus

Veranstaltung bei der VHS

RHEINFELDEN (BZ). Heute, Montag, 14. Mai, um 19.30 Uhr referiert François Vouga an der Volkshochschule über Saulus-Paulus, der vom Verfolger zum Apostel, vom Eiferer Gottes zum Gründer der Säkularisierung in Europa wurde.

Dabei handelt es sich um den zweiten Abend, der in Kooperation von Volkshochschule und der evangelischen Erwachsenenbildung Hochrhein-Markgräflerland, Wendungen im Leben ausgewählter Persönlichkeiten im Rahmen des Jahresschwerpunkts "Wandel" , thematisiert. Wie schon in der ersten Biografiereihe im vergangenen Herbst wird folgenden Fragen nachgegangen: Was zeichnet besonders gravierende Wendungen im Leben aus? Wie kommt es zum jeweiligen Wandel? Welche Folgen hat oder hatte der Wandel persönlich oder auch gesellschaftlich? Der Vortrags- und Gesprächsabend in der Cafeteria des VHS-Hauses lädt ein, Neues zu entdecken und auch dem Wandel im eigenen Leben nachzusinnen.

Der Abend über Dr. Lothar Kreyssig, den Pfarrer Werner Ross gestalten wird, wurde aus organisatorischen Gründen vom 16. April auf den 21. Mai, ebenfalls 19.30 Uhr, verlegt.
 
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MT vom 14.5.12

Prinzipalstücke für Alte Kirche St. Michael

Schopfheim. Nach langer Vorarbeit ist es endlich so weit. Die neuen Prinzipalstücke für die Alte Kirche St. Michael werden rechtzeitig zum Pfingstfest fertig. Am Donnerstag, 24. Mai, um 20 Uhr werden sie im Rahmen einer Vernissage allen Interessierten vorgestellt. Der Künstler Nikolaus Kernbach wird sein Werk erläutern, Christoph Bogon auf der Orgel über die einzelnen Stücke improvisieren. Ina Schabbon wird über das Projekt informieren. Für das Leibliche Wohl ist gesorgt. Am Pfingstmontag, 27. Mai, werden die Prinzipalien im ökumenischen Gottesdienst um 10 Uhr in der Alten Kirche feierlich eingeweiht. Ein ökumenisches Team aus der katholischen Gemeinde St. Bernhard und der evangelischen Gemeinde St. Michael bereitet den Gottesdienst vor und zelebriert ihn gemeinsam.
 
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BZ vom 12.05.2012

Der Glockenlärm stört die Eulen nicht

Schleiereulen fühlen sich nicht nur im Kirchturm der evangelischen Kirche Grenzach wohl, sondern auch in St. Georg in Wyhlen

Von unserer Mitarbeiterin Martina Weber-Kroker

GRENZACH-WYHLEN. Kirchtürme sind für viele Vogelarten wie Turmfalke und Schleiereule wichtige Lebensräume. Dies trifft auch auf den Kirchturm der katholischen Pfarrkirche St. Georg, Wyhlen, zu. Schon seit vielen Jahrzehnten gibt es im Turm direkt unter den Kirchenglocken Schleiereulen. Bereits seit 1975 kümmert sich Gernot Wendt vom Naturschutzbund Deutschland (Nabu) um diese Tiere. Jetzt ist geplant, dass die Pfarrgemeinde für ihren Einsatz für den Artenschutz mit der Nabu-Plakette "Lebensraum Kirchturm" ausgezeichnet wird.

Im Jahre 2007 hatte der Nabu gemeinsam mit dem Beratungsausschuss für das deutsche Glockenwesen das Projekt "Lebensraum Kirchturm" gestartet. Damals war der Turmfalke "Vogel des Jahres" . Ziel dieser Aktion ist es, die Brutstätten für Turmfalken, Fledermäuse, Schleiereulen, Dohlen und andere Arten zu erhalten. Mittlerweile sind schon mehr als 500 Kirchen in Deutschland mit der Nabu-Plakette ausgezeichnet worden. Im Jahre 2008 hatte die evangelische Kirchengemeinde Grenzach diese Plakette erhalten. Dort gibt es im Kirchturm Nistmöglichkeiten für Schleiereulen und Turmfalken.

Seit 37 Jahren betreut Wendt nun schon die Schleiereulen im Kirchturm von St. Georg. Die Schleiereule brütet in Abhängigkeit vom Mäuseaufkommen ab Ende März, meist jedoch erst Anfang Mai. Nach 30 bis 34 Tagen schlüpfen die jungen Eulen aus den länglichen weißen Eiern. Mit 11 bis 14 Tagen öffnen sie ihre Augen und verlassen nach etwa 60 Tagen das Nest.

Zwei- bis dreimal im Jahr geht Wendt in Wyhlen auf den Kirchturm. Das erste Mal jeweils zu Beginn der Brutsaison. Dann überprüft er, ob Gelege vorhanden sind. Meist sind es fünf bis sieben Eier, es waren aber auch schon neun, erinnert er sich. Danach sieht er später noch einmal nach, wie sich die kleinen Tiere entwickelt haben und kontrolliert ein weiteres Mal kurz vor dem Ausfliegen. Außerdem säubert Wendt alle zwei bis drei Jahre den Brutkasten.

Die Schleiereulen nisten in unmittelbarer Nähe zu den Kirchenglocken. Bemerkenswert findet es Wendt, dass ihnen das Glockengeläut offensichtlich überhaupt nichts ausmacht. Seit er die Schleiereulen im Kirchturm St. Georg beobachtet, sei der Brutkasten immer besetzt gewesen, erzählt er weiter. Es gab bislang nur eine Ausnahme, als es Mitte der 80er Jahre zwei sehr kalte Winter gab und einmal keine Schleiereulen da waren.

Derzeit befinden sich im Kirchturm von St. Georg zwei Altvögel, fünf Jungvögel, die etwa drei Wochen alt sind, und noch zwei Eier. Neben diesem Kirchturm betreut Wendt auch den Kirchturm der evangelischen Kirche Grenzach und den der katholischen Kirche in Herten.

In Grenzach besteht schon seit einigen Jahren das Problem, dass ein Turmfalke den Eingang zum Schleiereulen-Brutkasten blockiert. Hier will man jetzt mit einem Zugangstunnel für die Schleiereule Abhilfe schaffen, damit wieder beide Vogelarten in dem Kirchturm nisten können.

Bei der Kirche St. Georg gibt es solche Probleme nicht. Auch hier sind zwar Turmfalken vorhanden, diese finden aber gute Nistmöglichkeiten in vielen Ecken und Nischen des Kirchengebäudes.

Wendts Bestreben ist es, dass nun ebenfalls der Kirchturm von St. Georg mit der Nabu-Plakette ausgezeichnet wird. Sie steht unter Denkmalschutz, bemerkt er weiter. In die aktuelle Diskussion in der katholischen Seelsorgeeinheit St. Georg/St. Michael zur Zukunft der Kirchengebäude möchte er sich jedoch lieber nicht einmischen. Dennoch betont er: "Obwohl ich evangelisch bin, hänge ich an der katholischen Kirche Wyhlen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie aufgegeben wird."
 
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BZ vom 12.05.2012

Regine Klusmann geht als
Dekanin an den Bodensee


Pfarrerpaar verabschiedet sich

RHEINFLEDEN (ibö). Die 3000 Mitglieder der evangelischen Paulusgemeinde werden sich nach den Sommerferien auf eine neue seelsorgerische Situation einstellen müssen. Nach 16 Jahren verabschiedet sich das beliebte und kirchlich aktive Pfarrer-Ehepaar Regine Klusmann (47) und Andreas Bücklein (47). Der Grund: Die Bezirkssynode hat Regine Klusmann am Donnerstag zur neuen Dekanin für den Kirchenbezirk Überlingen-Stockach (Bodensee) gewählt. Der Vorschlag dazu kam von Landesbischof Ulrich Fischer.

Für Regine Klusmann löst die Wahl "mit überwältigender Mehrheit" bei zwei Vorschlägen zunächst große Freude aus, bedeutet sie doch auch eine logische Fortsetzung ihrer Arbeit im Dekanat Markgräflerland mit neuen Aufgaben, aber sie sieht auch, dass dies Abschied bedeutet. Als Dekanatsstellvertreterin hat Regine Klusmann bereits im Kirchenbezirk Markgräflerland Projekte geleitet. Dazu gehört auch das große Tauffest im vergangenen Jahr in Schloss Beuggen. Regine Klusmann arbeitet im regionalen Strukturausschuss mit, in dem unter anderem auch die Krankenhaus Seelsorge geregelt wird. Zu ihren Aufgaben gehört auch die Vorbereitung der Visitationen in den Pfarrgemeinden und die Organisation von Pfarrkonventen. Bei der Wahl in Überlingen überzeugte sie die Mitglieder der Synode mit ihrer Vorstellung von einer modernen Kirche, die für alle offen ist. Bei der Bezirkssynode stellte sie sich als partnerschaftlich und gesprächsbereit vor. Als Dekanin wird Regine Klusmann auch die Auferstehungsgemeinde in Überlingen, zusammen mit ihrem Mann Andreas Bücklein, übernehmen. Wie in der Petrusgemeinde teilt sich das Ehepaar die Pfarreraufgabe. Bücklein wird außerdem Religionsunterricht an Schulen halten. Regine Klusmann und Andreas Bücklein werden am 15. Juli in Rheinfelden verabschiedet.
 
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BZ vom 12.05.2012

Immer mit Herzblut dabei

Ingeborg Jung, Mathilde Best, Rosemarie Stern und Gisela Wäldin sagen dem Seniorentreff Ade

WEIL AM RHEIN (ouk). Seit fast zehn Jahren haben Ingeborg Jung, Mathilde Best, Rosemarie Stern und Gisela Wäldin den Seniorentreff der evangelischen Kirchengemeinde Altweil geleitet. Beim Seniorentreff am Donnerstag verabschiedeten sie sich nun von ihren Gästen. "Wir haben es mit Herzblut gemacht" , sagte Ingeborg Jung.

"Verständlich, wenn auch traurig" sei diese Entscheidung, sagte Pfarrer Harald Schopferer und dankte den vier Frauen für ihre Arbeit. Gemeindediakon Simon Ruhland werde den Seniorenkreis nach den Sommerferien weiterführen, kündigte er an.

Vor zehn Jahren übernahmen Ingeborg Jung, Mathilde Best und Rosemarie Stern die Leitung des Seniorentreffs vom damaligen Gemeindediakon Ulrich Gröchel, als dieser in den Ruhestand ging. Gisela Wäldin kam etwas später dazu. Die vier Frauen luden jeden Monat zu einem Nachmittag mit Kaffee und Kuchen und einem anregenden Programm ins Gemeindehaus, außerdem organisierten sie Ausflüge. Man feierte christliche Feste zusammen, etwa das Abendmahl vor Ostern, und hörte Vorträge über kirchliche Persönlichkeiten wie den Dichter Paul Gerhard. Es gab aber auch Vorträge über Honig, über den Dichter Johann Peter Hebel und andere Themen. Es gab Gedächtnistraining oder eine vergnügliche Tanzrunde im Sitzen. Häufig sangen die Teilnehmer gemeinsam und wurden dabei von Organist Markus Mehlin am Flügel begleitet. 40 bis 50 Frauen und Männer kamen regelmäßig.

Auch am Donnerstag saßen die Menschen angeregt plaudernd an blumengeschmückten Tischen bei Kaffee und Kuchen. Als Mathilde Best und Rolf Wagner Fotos von heute und früher aus Altweil und Haltingen zeigten, tauschten die Frauen und Männer lebhaft Erinnerungen aus. "Im Prinzip gehen mir auch heute noch nicht die Themen aus" , sagte Ingeborg Jung lachend im Gespräch mit unserer Zeitung. Doch zwei Frauen aus dem Leitungsteam falle die Arbeit aus gesundheitlichen Gründen inzwischen schwer, eine sei häufig verreist. Da habe man beschlossen, gemeinsam aufzuhören. Am meisten schätzte Ingeborg Jung das Vertrauen, das unter den Menschen gewachsen sei. Wenn man sich zum Beispiel auf dem Markt treffe, rede man durchaus auch einmal über persönliche Anliegen und Sorgen.

Pfarrer Harald Schopferer überreichte den Leiterinnen des Seniorentreffs zum Dank einen Blumenstrauß und ein Glas Honig. Auch Markus Mehlin dankte er für seine Unterstützung. Gemeindediakon Simon Ruhland werde den Seniorentreff nach den Sommerferien weiterführen, kündigte er an. Zuversichtlich war er, dass sich in und außerhalb der Kirchengemeinde weitere Kontaktmöglichkeiten ergeben. Damit traf er die Stimmung im Saal.

Unter Tränen dankte eine Seniorin Ingeborg Jung und ihren Kolleginnen für die schönen Nachmittage. Viele Menschen verabschiedeten sich mit dem Wunsch, dass man sich wieder sieht. Den Sommerausflug ins Orgelmuseum Waldkirch werde sie mit ihren Kolleginnen wie geplant durchführen, versprach Ingeborg Jung.
 
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BZ vom 12.05.2012

Neuer Pfarrer für Friedlingen

Besetzung fast abgeschlossen

WEIL AM RHEIN (nn). Die seit Juli vergangenen Jahres vakante Pfarrstelle bei der evangelischen Friedensgemeinde in Friedlingen kann voraussichtlich zum 1. September wieder besetzt werden. Nach Angaben von Dekanin Schäfer ist das Besetzungsverfahren nahezu abgeschlossen, es fehle lediglich noch die Zustimmung eines der zu hörenden Gremien. Mit Rücksicht auf dessen Entscheidung wollte Schäfer deshalb am Freitag noch keine Angaben zur Person des neuen Stelleninhabers machen. Die bisherige Pfarrerin Anja Rahmelow war im Juli vergangenen Jahres verabschiedet worden. Danach endeten zwei Ausschreibungen der Stelle, ohne dass sich ein Interessent gemeldet hätte. Danach hat sich der Oberkirchenrat in Karlsruhe in die Suche mit eingeschaltet.
 
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Weiler Zeitung vom 12.5.12

Von Gospel über Klassik bis zum Sprechstück

„Salt 'n Light“ ein moderner Kirchenchor / Derzeit ist der Einstieg für interessierte Sänger günstig

Efringen-Kirchen (jut/cl). Nein, das ist keine Sportgruppe, die sich am Montag Abend im evangelischen Gemeindehaus Efringen-Kirchen warm bewegt – das ist der Chor „Salt 'n Light“. Die Dirigentin Birte Niemannsteht auf dem Standpunkt, dass besser singt, wer locker ist, und die Sängerinnen und Sänger machen begeistert bei den Lockerungsübungen mit. Vor Ostern übten die Sänger für die Feier in der Osternacht, die im Jahreslauf der Kirchengemeinde Efringen- Kirchen ein Gottesdienst mit einer besonders eindrücklichen Gestaltung ist.

Gesänge aus der byzantinischen Osterliturgie waren dabei ein tragendes Element. Die Spezialität des Chors ist In des der Gospel, erläutert Birte Niemann, die im Januar den Taktstock von Nicole Rösch übernommen hat. Das Repertoire von Gospel, über Blues bis Klassik - man hat schon Brahms gesungen -, habe ihr zugesagt. Für den Gottesdienst an Pfingstsonntag übt sie nun sogar ein experimentelles Sprechstück ein.
Auch für ein Sprechstück wird der Chor in vier Gruppen aufgeteilt, allerdings sind FrauenundMänner gemischt. Der Text wird dann rhythmisiert gesprochen - „im Prinzip gleich, wie bei einemgesungenen Stück“, erläutert die Dirigentin. Das Stück sei auskomponiert, nur eben ohne Tonhöhen. Auch für derlei neue Klänge „sind die Sänger gut für zu haben“.

Wer also keinem klassischen Gesangverein beitreten will, sondern etwas Spezielles sucht, sei bei „Salt 'n Light“ an der richtigen Adresse, wirbt Birte Niemann. Der Chor sei nicht sehr groß, aber sehr engagiert und „für alle Richtungen aufgeschlossen“. Jeder, der gerne singe und einmal besondere Lieder kennen lernen möchte, sei eingeladen mitzusingen. Im Moment sei die Gelegenheit gut, einzusteigen.

Neben diesem Sprechstück, einem Gospel und „Verleih uns Frieden“ von Mendelssohn für den Gottesdienst an Pfingstsonntag proben die Sänger auch schon für zwei Termine im Juli, nämlich eine Matinee in der Christuskirche am1. Juli und das Pfarrgartenfestam22. Juli. Auch den Choral „Immortal Bach“ von Knut Nystedt hat der Chor begonnen zu proben – ein sehr spannend klingendes Werk, zwar auf Bach basierend, aber in neue Zusammenhänge gerückt. Doch gesungen wird nicht nur deutsch oder englisch, was ja gut im Ohr liegt, sondern auch mal schwedisch, wie für „Gabriellas Song“ aus dem Film „Wie im Himmel“, der bei der Matinee Premiere feiern soll.

Wer sich angesprochen fühlt, kann direkt in die Probe jeweils Montag, 19.30 bis 21.30 Uhr, im evangelischen Gemeindehaus kommen. Fragen beantwortet Birte Niemann unter Tel. 07635/8243829.
 
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Die Oberbadische vom 12.5.12

Orgelwallfahrt kommt heute nach Kandern

Kandern. Zum Jahr der Kirchenmusik bietet Bezirkskantor Christoph Bogon am heutigen Samstag eine Orgelwallfahrt an.

Drei besonders schöne Orgeln des evangelischen Kirchenbezirks Markgräflerland sollen dabei erklingen und anschaulich machen, welchen Schatz unsere Region in diesen herrlichen Instrumenten hat. Die Orgelwallfahrt startet um15 Uhr in Schopfheims AlterKircheundmachtum16.30 Uhr Station in der Kirche von Wies.

Als krönender Abschluss erklingt um 18 Uhr die Kanderner Orgel. Sie ist das größte noch erhaltene Instrument des Orgelbauers Josef Merklin. Christoph Bogon wird in Kandern eine Sonate von Felix Mendelssohn spielen, Pfarrer Matthias Weber ein Orgelwerk von Johann Sebastian Bach. Es besteht die Möglichkeit, an der gesamten Orgelwallfahrt teilzunehmen oder nur das kleine Orgelkonzert um 18 Uhr in Kandern mitzuerleben.
 
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Die Oberbadische vom 12.5.12

Pfarrerin geht

Klusmann wird Dekanin am Bodensee

Rheinfelden (kör). Die evangelische Paulusgemeinde in Rheinfelden muss Abschied nehmen: Pfarrerin Regine Klusmann wurde am Donnerstag zur neuen Dekanin des Dekanats Überlingen-Stockach am Bodensee gewählt. Auch ihr Mann, Pfarrer Andreas Bücklein, wird die Stadt verlassen, wie Bärbel Schäfer, Dekanin des Dekanats Markgräflerland, unsere Zeitung wissen ließ.

Die 47- jährige gebürtige Niedersächsin Klusmann ist zugleich auch Stellvertreterin von Schäfer. Klusmann, sie ist die dritte Dekanin in Überlingen in Folge, wird am Sitz ihres neuen Dekanats in Überlingen zugleich auch Pfarrer in der dortigen Auferstehungsgemeinde. Diese Aufgabe wird die Mutter von vier Kindern gemeinsam mit ihrem Ehemann, einem gebürtigen Konstanzer, übernehmen.

Die Verabschiedung wird am 15. Juli in Rheinfelden stattfinden, wie Dekanin Schäferweiter mitteilte.
 
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BZ vom 11.05.2012

Lebensdienst für die Kirche

Hüsinger verabschieden Kirchendienerin Frieda Sturm nach 45 Jahren / Tochter übernimmt

Von unserer Mitarbeiterin Anja Bertsch

STEINEN-HÖLLSTEIN STEINEN-HÜSINGEN (jabe). Bis auf den letzten Platz besetzt waren am Sonntag zunächst das Hüsinger Kirchlein und anschließend der Bürgersaal, als Kirchendienerin Frieda Sturm aus ihrem Amt verabschiedet wurde: Zahlreiche Hüsinger bekundeten damit ihre Wertschätzung für ihre "Fitt" , die nach 45 Dienstjahren im Alter von 87 Jahren in den Ruhestand überwechselt.

Das Amt der Kirchendienerin indes bleibt — einmal mehr — in der Familie: Nachdem Frieda Sturm das Amt einst von ihrer Schwiegermutter Anna Sturm übernommen hatte, tritt nun ihre Tochter Iris Rohde die Nachfolge an.

Pfarrer Thomas Krenz stellte den Gottesdienst ganz ins Zeichen des Weltlachtages, der just an diesem Sonntag begangen wurde — und leitete dann geschmeidig über zu den Verdiensten und Qualitäten der langjährigen Kirchendienerin. Neben der Gewissenhaftigkeit, mit der Frieda Sturm sich stets der Hege und Pflege der Hüsinger Kirche und der Vorbereitung der Gottesdienste gewidmet habe, habe ihr menschliches Wesen sie zu etwas Besonderem gemacht: "Sie haben stets jeden mit einem Lachen empfangen, aus dem die Freundlichkeit im Herzen sprach - Sie werden mit fehlen" , wandte Pfarrer Krenz sich direkt an die Abschiedsjubilarin. Die Dienstzeit von 45 Jahren sei weit und breit "wahrscheinlich einmalig — auf jeden Fall einsame Spitze" .

Umrahmt von einem Überraschungsauftritt des Frauengesangvereines fügten Ortsvorsteher Erwin Sturm und Ernst Volz als Vorsitzender des Ältestenrates den Lobes- und Dankesworten des Pfarrers bei der kleinen Feier im Bürgersaal einige weitere Facetten hinzu. Mit einigen Zahlenspielereien etwa führte Ortsvorsteher Erwin Sturm das Aufgaben- und Arbeitspensum der ehemaligen Kirchendienerin vor Augen. 45 Jahre, über 1000 Gottesdienste, und vor jedem dieser Gottesdienste galt es drei Mal die Glocken zu läuten& Eindrücklich auch die lange Reihe an Veränderungen am Kirchlein und im Amt des Pfarrers, die sich während der Amtszeit von Frieda Sturm abspielten und von Erwin Sturm schlaglichtartig angeführt wurden.

Indem Ernst Volz einige Ereignisse und Wegmarken aus der Zeit von Frieda Sturms Amtseinführung Ende der 1960er Jahre ins Gedächtnis rief, machte auch der Ältestenrat auf humorvolle Weise deutlich, welch lange Zeitspanne die Dienstamtsjahre von Frieda Sturm tatsächlich umfassten. Die 68er-Studentenbewegung fand in seinen Ausführungen ebenso Erwähnung wie die Uraufführung des Spielfilmes "Zur Sache Schätzchen" oder die Top-Platzierung von Heintjes "Mama" in der Hitparade. Auch Volz betonte den unschätzbaren Einsatz der Kirchendienerin. "Du hast dein Amt nicht nur mit großer Gewissenhaftigkeit, Sorgfalt und Liebe ausgeführt. Du hast es auch gelebt, und bist und bleibst untrennbar mit dieser Kirche verbunden."
 
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Die Oberbadische vom 11.5.12

Neuer Start für Orgelwallfahrt

Schopfheim. Die Orgelwallfahrt startet nicht in St. Michael: Nach Angaben von Bezirkskantor Christoph Bogon kann die Veranstaltung am kommenden Samstag um 15 Uhr wegen einer doppelten Raumbelegung nicht in der Alten Kirche beginnen. Statt dessen sind die Zuhörer eingeladen, sich zwischen 15 und 15.15 Uhr in der evangelischen Stadtkirche einzufinden, wo Bogon die dortigen Orgeln mit adäquater Literaturvorstellenwird. Diebeiden anderen Stationen, 16.30 Uhr evangelische Kirche Wies und 18 Uhr evangelische Kirche Kandern, bleiben unverändert im Programm der kleinen Reise.
 
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Die Oberbadische vom 11.5.12

Jahresfest der Salzertgemeinde

Lörrach. Ihr Jahresfest feiert die evangelische Salzertgemeinde am Sonntag, 13.Mai. In diesem Jahr einmal anders: Um 11 Uhr beginnt das Fest mit einem ökumenischen Familiengottesdienst. Der Kindergarten und ein bewährtes Team gestalten den Gottesdienst, Pfarrer Spath und Pfarrer Klett-Kazenwadel werden im Dialog zum Thema predigen. Anschließend wird bei einem kleinen Empfang mit einem Glas Saft oder Sekt angestoßen. Steaks und Würste vom Grill, Salate vom Buffet sowie Kaffee und Kuchen gibt es im Festzelt im Garten. Kinder haben viel Platz zum Spielen. Außerdem gibt es ein Spieleangebot der Erzieherinnen. Um Kuchenspenden wird gebeten.
 
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Die Oberbadische vom 11.5.12

„Reden ist sehr wichtig“

Ökumenischer Seniorentreff St. Peter feiert 45-jähriges Bestehen

Von Leah Meissner

Lörrach. 45 Jahre ökumenischer Seniorentreff St. Peter: Ein Anlass, der am Dienstagnachmittag im Gemeindehaus gebührend gefeiert wurde.

Die Stimmung unter den rund 60 Senioren war fröhlich und ausgelassen. Viele freuten sich sichtlich, an dem liebevoll gedeckten Tisch beisammensitzen zu können. "Es ist heute sehr lebendig", sagte Pfarrerin Christine Gellrich, die zuvor mit Pfarrer Kreutler den ökumenischen Gottesdienst zelebriert hatte.

Dass evangelische und katholische Christen sich besser kennenlernen und für ein paar Stunden diese Gemeinschaft erleben können, war das Ziel der Pfarrer Gnirs und Schaft, als sie den Seniorentreff 1967 gründeten. Damals fanden die Nachmittage im Matthias-Claudius-Haus statt und der Treff hieß "Altenclub".

"Gegen den Namen haben wir uns gewehrt", sagte Alexandra Sieber vom Leitungsteam des Seniorentreffs. Bis 2008 gab es noch einen Pfarrer, der sich der Gottesdienste bei den Seniorentreffen annahm. "Seitdem haben wir keinen Pfarrer mehr", sagte Sieber, und es ist spürbar, dass die Seniorin an diesem Zustand gerne etwas ändern würde. Doch derzeit sei das nicht möglich. Schließlich müssen sich zwei Pfarrer um fünf Gemeinden kümmern.

Trotzdem bestehen die Nachmittage weiter, denn die Motivation ist ungebrochen: "Gemeinschaft, fröhliches Beisammensein, Zusammengehörigkeitsgefühl und einen Gesprächspartner haben " Reden ist sehr wichtig", erklärte Sieber.

Jeden Dienstag, außer in den Ferien, treffen sich die Senioren um 14.30 Uhr, um gemeinsam Zeit zu verbringen und beim vielfältigen Programm Neues zu entdecken und zu lernen. Für diesen Monat ist beispielsweise ein Ausflug in die Schweiz und das Thema "Was sind Propheten" geplant. Neue Teilnehmer seien immer willkommen, betonte Sieber und fügte hinzu: "Die Menschen sind sehr dankbar für das Angebot."
 
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BZ vom 10.05.2012

Gottesdienst an der Daur-Hütte

WEIL AM RHEIN-ÖTLINGEN. Der Himmelfahrtsgottesdienst beginnt um 10.30 Uhr an der Daur-Hütte, bei Regen in der St.Gallus-Kirche. Die Predigt hält Lehrvikarin Mack aus der Gemeinde Rötteln. Die musikalische Begleitung übernehmen der Posaunenchor Rötteln-Kleines Wiesental und der Männergesangverein Ötlingen. Anschließend können sich die Besucher mit heißer Wurst, Käsebrot und Getränken stärken. Die Bewirtung übernimmt der Kirchengemeinderat, bei Regen unter dem Carport des Pfarrhauses.

Bei Unsicherheit wegen des Wetters kann am Himmelfahrtstag ab 8 Uhr im Ötlinger Pfarramt angerufen werden ( 62338).
 
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Das „Ja“ zur Taufe bekräftigt

Pfarrerin Susanne Bühler konfirmierte
zwölf junge Menschen


Amtshandlung in der evangelischen Kirchengemeinde Hausen-Raitbach nahm Pfarrerin Susanne Bühler die Einsegnung der fünf Konfirmandinnen und acht Konfirmanden am Sonntag Kantate vor.

Vor der Festgemeinde bekräftigten die jungen Menschen ihr „Ja“ zur Taufe mit der Bitte um Gottes Wegbegleitung und dem Vertrauen in die „Melodie des Lebens“, die sie künftig halten soll. Die schöne und zum Anlass passende musikalische Gestaltung des Gottesdienstes lag in den Händen von Mathias Heftrich und in der Stimme von Valerie Scherb. […]
 
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Die Oberbadische vom 10.5.12

Abschied vom „Glücksfall“

Kirchendienerin geht in Ruhestand


Steinen-Hüsingen (ib).Vergangenen Sonntagwurde in der Hüsinger Kirche viel gelacht. Pfarrer ThomasKrenz gedachte des Weltlachtages und gab wiederholt Anlass zu Gelächter –wenngleich der Gottesdienst einem Abschied gewidmet war.

Mit seinen ersten Worten verkündete der Pfarrer den Wochenspruch, „Singet dem Herrn ein neues Lied, er tut Wunder“, und ein Wunder sei für ihn auch die 45-jährige Tätigkeit der Kirchendienerin Frieda Sturm, wie er sagte. Einen Tag vor ihrem 87. Geburtstag erhielt der ohnehin feierliche Anlass weitere Bedeutung.

Unterstrichen wurde dies durch viel Gesang, den Konzertteil des Frauenchors und der von Ernst Volz, Prädikant und Vorsitzender des Ältestenkreises der Margarethengemeinde, gehaltenen Laudatio.

Zuvor hielt Thomas Krenz die Predigt, deren Inhalt sich der Apostel-Geschichte von Paulus und Silas widmete. Diese nahm Krenz zum Anlass, um die Bedeutung des Glaubens zu unterstreichen. Seinen Hinweis auf den Weltlachtag schmückte er wortreich mit vergnüglichen Erinnerungen, Episoden und Erfahrungen. Anlass zu positiven Gedanken und Heiterkeit gab auch der zweite Teil des Gottesdienstes.

Ursprünglich wollte man Frieda Sturm mit einem Fallschirmsprung als Geschenk überraschen, so Volz. Er rechnete zu ihren 45 Jahren unzählige Überstunden und einen Treuebonus, um „locker 50 Jahre Kirchendienst“ zu zählen. Am 6. Januar 1968 trat die Jubilarin ihr Amt an. Nachfolgend schilderte Volz in einem geschichtlichen Bogen die damaligen Ereignisse. Hüsingen war damals der Glückstreffer des Jahres beschert.

Die Aufgaben der Kirchendienerin sahen das Einstellen des Glockenschlags, das Läuten und mehr vor, mit Bravour habe sie alles gemeistert. Frieda Sturm sei untrennbar mit der Hüsinger Kirche verbunden, befand Volz. Man sei froh, dass das Amt mit Nachfolgerin Iris Rohde keine Vakanz erlebe. Sohn Erwin Sturm richtete in seiner Funktion als langjähriger Ortsvorsteher ebenfalls Worte an die Gemeinde, unter anderem ging er in seinem Rückblick auf die Restauration der örtlichen Kirche ein. Involviert in die Feier war weiter Ulrich Becker vom Ältestenkreis. Den Abschluss bildete ein Umtrunk.
 
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Die Oberbadische vom 10.5.12

Pfarrstellen bleiben weiterhin vakant

Lörrach (mjr). Der marode Dachstuhl des zukünftigen „Hauses der Kirche“ an der Basler Straße darf entgegen der ursprünglichen Absicht nicht abgerissen werden. Dies habe die Denkmalbehörde zur Auflagegemacht, so Jörg Thalmann auf der Sitzung des Evangelischen Kirchengemeinderates am Dienstag.

Durch die Renovierung des Dachstuhls entstünden Mehrkosten, ein kompletter Neubau wäre kostengünstiger gewesen, so der stellvertretende Vorsitzende des Kirchengemeinderates.

Hinsichtlich des Neubaus des Gemeindehauses der Johannesgemeinde in Stetten an der Riehenstraße erklärte Thalmann, es werde ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben und die Vorschläge von drei Büros geprüft. Einen Zeitplan, wie es in der Frage der Sanierung des Paul-Gerhardt-Hauses an der Nansenstraße oder eines Neubaus an der Gretherstraße der Christusgemeinde weitergeht, gebe es noch nicht, so Thalmann. Durch eine Vakanz im Baureferat des Oberkirchenamtes in Karlsruhe sei es zu Verzögerungen gekommen. Bis zum Sommer solle die Grundlage für einen Entscheid vorliegen.

Hinsichtlich der vakanten Pfarrstellen in der Christusgemeinde und der Lukasgemeinde in Inzlingen gebe es noch keine Fortschritte, hieß es während der Sitzung.
 
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BZ vom 09.05.2012

Krimi-Dinner für Kamerun

Theater und Kochen zugunsten der Schülerförderung in Dikome

SCHOPFHEIM (BZ). "Ja klar, das ist wahnsinnig viel Arbeit, aber es macht auch ungeheuer Spaß und wenn wir wirklich was zusammen bekommen für die Schüler und Schülerinnen in Dikome, na dann hat es sich doch auch gelohnt" : Das sagt Alina Schwörer, Mitorganisatorin und Regisseurin des Krimi-Dinners, das am Freitag, 11. und Samstag, 12. Mai unter dem Dach der evangelischen Bezirksjugend veranstaltet wird.

Im Januar trafen die Jugendlichen den Entschluss, ein Krimi-Dinner für einen guten Zweck auf die Beine zu stellen. Und dieser Zweck war schnell gefunden: Seit 30 Jahren besteht über den kirchlichen "Verein Freundeskreis Partnerschaft Übersee e.V." eine kirchliche Partnerschaft des Kirchenbezirks Markgräflerland nach Dikome in Kamerun. Fast genauso lange existiert das Schülerförderungsprogramm, das jährlich rund 300 Schüler in Kamerun fördert. Um nach der Grundschule eine weiterführende Schule besuchen zu können, muss ein Schüler etwa 30 Euro Schulgebühren im Jahr bezahlen. "Viele können das nicht" erklärt Kevin Kroll. "Und wir dachten, da können wir was tun." Er gehört ebenfalls zu den 30 jungen Leuten zwischen 15 und 22 Jahren, die sich über die evangelische Bezirksjugend Markgräflerland in der Region Schopfheim organisiert haben und sich für das Projekt Krimi-Dinner engagieren. Überrascht waren die Jugendlichen vom Organisationsaufwand. "Wir sind ja keine Profis" , so Jasmin Wilbers, eine weitere Mitorganisatorn, "aber wir sind mit viel Herz dabei."

Geboten wird ein Krimi-Theaterstück, bei dem es neben spannender Unterhaltung auch ein wunderbares Essen geben sollte.Das Drehbuch der Handlung haben die jungen Leute selber geschrieben. Der Gewinn aus den beiden Aufführungen am 11. und 12. Mai im evangelischen Gemeindehaus wird der Schülerförderung in Dikome nach Kamerun überwiesen. Andrea Volk vom Kochteam hat Respekt vor der Aufgabe. Zweimal 60 Menüs dramaturgisch zum richtigen Zeitpunkt auf die Tische der zahlenden Gäste zu bekommen, stellt eine Herausforderung für sich da. "Wir haben Unterstützung von einem echten Profi bekommen und schon jetzt eine Menge gelernt.

Karten für Freitag- oder Samstagabend über das evangelische Bezirksjugendbüro, Telefon: 07622 5064, oder über krimi-dinner-ejuscho@web.de  bestellen. Eine Karte kostet 18 Euro. Einlass um 18.30 Uhr.
 
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Die Oberbadische vom 9.5.12

Wallfahrt zu drei Orgeln im Kirchenbezirk

Schopfheim. Am Samstag, 12. Mai, findet eine Aktion zum Jahr der Kirchenmusik statt. Ab 15 Uhr führt eine Orgelwallfahrt zu drei historischen und sehr klangschönen Orgeln im Kirchenbezirk Markgräflerland.

Bezirkskantor Christoph Bogon stellt die Instrumente mit passender Literatur vor. Startpunkt ist um 15 Uhr die Alte Kirche St. Michael in Schopfheim mit der Georg- Markus-Stein-Orgel von 1768. Um16.30 ist der nächste Treffpunkt an der evangelischen Kirche in Wies, wo die jüngere Schwester der Stein-Orgel aus Dem Jahr 1792 steht.

Abschließender Höhepunkt Ist um 18 Uhr die größte erhaltene Orgel von Joseph Merklin in Südbaden von 1829 in der evangelischen Kirche in Kandern, wo Pfarrer Matthias Weber und Christoph Bogon die Orgel gemeinsam vorstellen. Interessierte können gerne das gesamte Programm mitmachen oder zu den einzelnen Stationen dazu kommen. Der Eintritt ist frei, die Veranstalter bitten um selbstständige Reise zu den Orten und empfehlen die Bildung von Fahrgemeinschaften.
 
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Die Oberbadische vom 8.5.12

Leitbild: Ehrbarkeit

André Marker über Geld und Glaube

Von Marie-José Rosenwald

Lörrach. "Geld" war Thema des Gottesdienstes der Reihe "hinter fragen " weiter denken " Der Mensch lebt nicht vom Brot allein" in der Stadtkirche. Als Gastredner predigte André Marker, Direktor der Sparkasse Lörrach-Rheinfelden.

Geld, der "schnöde Mammon", werde in der Bibel an mehreren Stellen unter verschiedenen Gesichtspunkten thematisiert, erläuterte Pfarrer Martin Abraham in seinen theologischen Einleitungen zum Titel des Gottesdienstes "Gott und Geld, Glaubende und Gläubiger"" Zum einen gebe es in der Bibel kritische Töne zum Zinsnehmen, jedoch auch die Unterscheidung zwischen einem Darlehen aus Solidarität oder aus kommerziellem Interesse.

Sich zunächst Gedanken machend über das, was Geld eigentlich bedeute und ob es womöglich der Gott der heutigen Zeit sei, stellte André Marker die Frage, ob sich der Wert eines Menschen heutzutage nur nach seinem materiellen Besitz bemesse. Könne der Eindruck entstehen, die Finanzindustrie habe sich von der realen Welt entkoppelt". Und diene Geld nur noch einem Selbstzweck, solle man jedoch nicht vergessen, dass es der Mensch selbst sei, der Geld auch liebe, ließe es sich doch in Güter verwandeln. Zunehmend aber entwickle sich der Wert des Geldes hin zu abstrakteren Formen, zu Krediten, lateinisch von credere, glauben. Glauben und Vertrauen bedeuteten verlässliches Handeln und Verantwortung von Politik und Unternehmen. Für wirtschaftlich handelnde Banken solle das Leitbild des ehrbaren Kaufmannes gelten. Die Maßstäbe der Bibel seien auch heute gültig, wenn Geld eingesetzt werde, um soziales Handeln zu ermöglichen. Geld in vielfältigen Formen und das Streben nach Geld seien unabdingbar für unsere moderne Gesellschaft. Jedoch müssten wir alle mehr Verantwortung tragen für die Gesellschaft im Rahmen von klaren Maßstäben und Regeln, anlehnend an die Grundsätze der Bibel.
 
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Die Oberbadische vom 8.5.12

Gute Wünsche für die neue Diakonin

Lena Zacheus ins Amt eingeführt

Schopfheim (gd). Im Festgottesdienst des Sonntags Kantate führte Dekanin Bärbel Schäfer in der Stadtkirche die neue Gemeindediakonin Lena Zacheus in ihr Amt ein.

Den Gottesdienst hatte die Kantorei unter Christoph Bogon mit der Bach-Kantate "Herz und Mund und Tat und Leben", BWV 731, und den Solostimmen Almut Hailperin, Ruth Brückner-Quast, Karl-Heinz Brandt und Eckhardt Otto und den Instrumentalisten Gabriele Meyer, Violine, Martin Fischer, Oboe d´amore, Marlena Schillinger, Violoncello und Jörg Wendland, Trompete, musikalisch glanzvoll umrahmt.

Beim anschließenden Empfang im evangelischen Gemeindehaus gab es viele gute Wünsche für die Zukunft der neuen Diakonin, besonders im Hinblick auf die Jugendarbeit, auch von ökumenischer Seite. Sie wird von nun an täglich in Schopfheim wirken, während ihr Mann als Diakon in Lörrach arbeitet.
 
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MT vom 8.5.12

Zum 300. Mal: Marktmusik in St. Michael

Konzertreihe feiert Jubiläum/Auftakt am Samstag, 12. Mai


Schopfheim (wm). Stolzes Jubiläum: In der Alten Kirche erklingt diesen Sommer bereits zum 300. Mal eine Marktmusik . "Die Reihe gibt es jetzt schon seit fast 30 Jahren", freut sich Bezirkskantor Christoph Bogon über den fast zeitlosen Erfolg der beliebten Veranstaltungsreihe.

Das Jubiläumskonzert findet am Samstag, 16. Juni, um 11 Uhr im Rahmen eines festlichen Konzertes gemeinsam mit der Kantorei statt. Der runde Geburtstag ist indes nicht die einzige Besonderheit der diesjährigen Marktmusiken. Für die andere sorgen die beiden Orgeln in der Alten Kirche. "Wir müssen die Konzerte um deren Renovierung herumplanen", so Christoph Bogon. Die kleine Merklin-Orgel aus dem Chorraum befindet sich derzeit schon in der Werkstatt. Wenn sie voraussichtlich im Juli in die Alte Kirche zurückkehrt (dann aber an ihren neuen Platz in der rechten Seitenkapelle), ist die große Stein-Orgel aus dem Jahr 1768 an der Reihe.

Beide Instrumente müssen nach den Worten von Christoph Bogon "ausgereinigt" werden. Alle 30 Jahre etwa sei dies nötig, weil Staub und Feuchtigkeit den Orgeln zusetzen.

Reinigung und Reparatur der beiden Orgeln kosten voraussichtlich 75"000 Euro. Nach Angaben des Bezirkskantors übernimmt die Stadt einen Teil der Ausgaben, außerdem kommen der Kirchengemeinde viele Spenden zugute, und schließlich steuert auch die Landeskirche ihr Scherflein bei. Christoph Bogon hofft denn auch, dass beide Orgeln danach "noch schöner klingen" als bisher schon.

Zehn Konzerte umfasst die Marktmusik-Reihe auch in diesem Jahr. Zum Auftakt am Samstag, 12. Mai, um 11 Uhr spielt Hausorganist Christoph Bogon festliche Orgelmusik von Bach und Buxtehude.

Wie immer bietet die Marktmusik hauptsächlich regionalen Musikern die Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Die Konzerte dauern in der Regel eine halbe Stunde, der Eintritt ist frei. Zuhörer können aber gerne einen Obolus ins Spendenkässlein stecken - was sie laut Christoph Bogon auch ausgiebig tun. Zwischen 100 und 150 Besucher strömen samstags im Schnitt in die Alte Kirche, um den Klängen zu lauschen und vom Alltag abzuschalten.
 
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MT vom 8.5.12

„Krimi-Dinner“ für einen guten Zweck

Kochen und Theater für die Schülerförderung in Dikome
am 11. und 12. Mai

Schopfheim. „Das ist viel Arbeit, aber wenn wir wirklich was zusammen bekommen für die Schüler in Dikome, dann hat es sich doch auch gelohnt.“ Alina Schwörer, Mitorganisatorin und Regisseurin des Krimi-Dinners, ist trotz der wochenlangen Vorbereitung immer noch mit viel Schwung dabei.

Im Januar fiel der Entschluss, ein „Krimi-Dinner“ für den guten Zweck auf die Beine zu stellen. Seit 30 Jahren besteht über den kirchlichen „Verein Freundeskreis Partnerschaft Übersee“ eine Partnerschaft des Kirchenbezirks Markgräflerland nach Dikome in Kamerun. Fast genauso lange existiert das Schülerförderungsprogramm, von dem jährlich rund 300 Schüler in Kamerun profitieren. Um eine weiterführende Schule besuchen zu können, muss ein Schüler 30 Euro Gebühren im Jahr bezahlen. „Viele können das nicht“ erklärt Kevin Kroll „und wir dachten, da können wir was tun.“

Er gehört ebenfalls zu den 30 jungen Leuten zwischen 15 und 22 Jahren, die sich über die evangelische Bezirksjugend in der Region Schopfheim organisiert haben. Wie viel es für ein solches Projekt zu bedenken und zu organisieren gibt, das hätte das Organisationsteam vorher so auch nicht gedacht.

Die Idee stand erst mal im Vordergrund. Ein Krimi-Theaterstück sollte es sein, bei dem es neben spannender Unterhaltung auch ein Essen geben sollte. So entstand das selbst geschriebene Stück, und es fanden sich bald auch viele Begeisterte, die mitmachen wollten. Der Gewinn aus den beiden Aufführungen am Freitag und Samstag, 11. und 12. Mai, im Evangelischen Gemeindehaus in Schopfheim wird der Schülerförderung in Dikome nach Kamerun überwiesen.

Andrea Volk vom Kochteam hat Respekt vor der Aufgabe. Zweimal 60 Menüs dramaturgisch zum richtigen Zeitpunkt auf die Tische der zahlenden Gäste zu bekommen, stellt Eine Herausforderung für sich da. „Wir haben Unterstützung von einem echten Profi bekommen und schon jetzt eine Menge gelernt“, sagt sie. Aliena Sütterlin hat noch eine andere Idee zu Dikome: „Irgendwann fahren wir hin und lernen unsere Schulkollegen kennen. Die sind alle in unserem Alter.“


WEITERE INFORMATIONEN:

Karten für Freitag- oder Samstagabend können telefonisch über das evangelische Bezirksjugendbüro unter 07622/5064 oder über krimi-dinner-eju-scho@web.de  bestellt wer- den. Einlass ist jeweils um 18.30Uhr.
 
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BZ vom 08.05.2012

Der Tisch ist als Motiv allgegenwärtig

"Zu Tisch!" in der Stadtkirche


LÖRRACH (ask). Ernährung ist 2012 das kulturelle Großthema der Stadt Lörrach. Im Rahmen der Reihe "Zu Tisch!" spielte am Samstag in der Stadtkirche das Saxophon-Quartett "Dave" s Angels" . Eingebettet war das Konzert in einen literarischen Kontext und gemeinsam ergab sich eine spannende Mischung.

Der Tisch ist vielleicht das meistgebrauchte Möbelstück jedes Haushaltes, das Bindeglied einer Familie. Das gemeinsame Essen ist eines der ältesten Rituale der Menschheit. Der Tisch ist Alltagsgegenstand und Archetypus, Nutzobjekt und Symbol. "Musikalisch-literarisch-kulinarische Leckerbissen" servierten Pfarrer Martin Abraham und Silke Fehrenbach gemeinsam mit den "Dave’s Angels" . Das Programm erzählte "Tischgeschichten" und schaffte es, sowohl literarisch als auch musikalisch das große Spektrum von tiefgründig und ernst bis locker leicht, von Grundthemen der Religion bis zu Randgeschichten des Alltags ungezwungen aufzublättern. "Reinen Tisch machen" , "etwas unter den Tisch fallen lassen" , "jemanden über den Tisch ziehen" — die Redewendungen, die Abraham und Fehrenbach abwechselnd vorlasen, führten durchs Programm, zeigten die tägliche Allgegenwärtigkeit des Tischmotivs auf und verknüpften spielerisch unterschiedlichste Literaturfragmente sowie Klassik und Jazz miteinander. Die Kontraste verschwanden nicht, allerdings entstanden Parallelen und teilweise humorvolle inhaltliche Vergleiche: Essen als sinnliche Versuchung, der Sündenfall nach dem Essen vom Baum der Erkenntnis (Genesis 3, 3-7) stand neben dem Sündenfall am Buffet, wenn die Versuchung der gigantischen Auswahl zu groß wird.

Die drei Saxophonistinnen Andrea Preuss, Ulrike Zeh und Susanne Schwerdtfeger rund um David Glenn hoben die Vielseitigkeit des Saxophons hervor. Ganz klassisch und schlicht spielten sie die Kantate "Jesus bleibet meine Freude" von Johann Sebastian Bach, dabei griffen die verschiedenen Stimmen harmonisch ineinander. "The Man I Love" von George Gershwin setzte mit langsamem Swing einen Kontrast zu biblischen Texten. Einen musikalischen Höhepunkt bildete der Libertango von Astor Piazolla, den das Quartett großartig interpretierte. Es hielt die surrende Spannung der Langsamkeit und arbeitete die klangliche Vielschichtigkeit des Stücks heraus. Ein weiteres Glanzstück war das verschnörkelte "Rapsodish" von Alexis Ciesla, das immer wieder Raum ließ für kurze solistische Passagen. Ganz weich, ganz melancholisch klang die abschließende Interpretation von Samuel Barbers Adagio op.11.

Am Ende bat Pfarrer Abraham zu Tisch: Bei Wein und Brot, Oliven und Käse ließ man den gelungenen Abend ausklingen.
 
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BZ vom 08.05.2012

Die ersten Akzente hat sie schon gesetzt

Lena Zacheus feierlich als neue Gemeindediakonin eingeführt


SCHOPFHEIM (mow). Das Amt der Gemeindediakonin ist jetz auch offiziell wieder besetzt. Zehn Monaten, nachdem Renée Moucheboeuf in den Ruhestand verabschiedet wurde, konnte am Sonntag Lena Zacheus feierlich von Dekanin Bärbel Schäfer in ihr neues Amt eingeführt werden.

Freude und Erleichterung herrschte bei allen Gästen und Rednern, dass sich Lena Zacheus für das evangelische Gruppenamt St. Michael entschieden hat, obwohl es in der näheren Umgebung in Rheinfelden und Lörrach weitere Stellen vakant sind. Kai Tilgner eröffnete den Empfang im Anschluss an den Gottesdienst als Vertreter der Pfarrerkollegen und hatte einen symbolträchtigen Schlüsselanhänger dabei. Ein Engel, der ihr zu Seite stehen solle, insbesondere, wenn sie mit dem Rad von Lörrach nach Schopfheim zur Arbeit fahre. Einem Herz, als Symbol für das Herzblut, das sie in ihre neue Aufgabe mit einbringe. Den Anker, der sie erden und festigen soll. Znd ein Kreuz, da Jesus Christus im Mittelpunkt der Arbeit stehe.

Bereits am 1. April hat Lena Zacheus ihren Dienst angetreten und mit vielen neuen Ideen bereits Akzente gesetzt. Matthias Rive vom Ältestenkreis berichtete, dass bereits beim ersten Kennenlernen im Februar ein ausgezeichneter Eindruck entstanden sei, so dass nach der Entscheidung für Lena Zacheus alles sehr schnell ging. Ewald Schulz von der katholischen Kirchengemeinde war ganz angetan von dem feierlichen Kantaten-Gottesdienst unter der musikalischen Leitung von Christoph Bogon. In Schopfheim habe die Ökumene eine besondere Bedeutung, die weitergepflegt und ausgebaut werden solle. Auch im katholischen Gottesdienst hatte man in einer Fürbitte an Lena Zacheus gedacht.

Fritz Schmidt sprach für das Diakonenkonvent. Angesichts der vielen freien Stellen im Umkreis war die Chance auf eine baldige Besetzung des Amtes doch sehr gering. "An Wunder darf man noch glauben" meinte er hierzu, dass dies doch so schnell geklappt hatte. Auch Lena Zacheus Mann wurde der Gemeinde vorgestellt. Christoph Zacheus-Hufeisen arbeitet in Lörrach als Diakon beim SAK. Renée Moucheboeuf gab ihrer Nachfolgerin mit auf den Weg, dass sie mit Schopfheim eine gute Wahl getroffen habe. Die digitale Vernetzung mit Bezirksjugendreferentin Iris Feldmann sei bereits erfolgt. Damit man auch lebendig zusammen kommen könne, gab es eine Kaffeemaschine als Geschenk für eine funktionierende Büroküche. Christoph Bogon freute sich besonders, dass Lena Zacheus schon in den Chor eingetreten sei.

Die neue Gemeindediakonin bedankte sich für die vielen lieben Worte und die herzliche Begrüßung. Es sei ein verheißungsvoller Anfang, von dem viele hoffen, dass er viel Gutes bringen werde. Sie möchte in ihrer Arbeit Neues ausprobieren und auch Altes wieder aktivieren.
 
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BZ vom 05.05.2012

Zum 300. Mal erklingt Marktmusik

Das neue Programm ist in dieser Saison mit den Orgelrestaurationen in der Alten Kirche St. Michael abgestimmt

Von unserer Redakteurin Marlies Jung-Knoblich

SCHOPFHEIM. Zweimal im Monat von Mai bis September — immer um 11 Uhr — erklingt samstags die Marktmusik in der Alten Kirche St. Michael. Für eine halbe Stunde können sich die Besucher und Besucherinnen eine Auszeit von der Alltagshektik gönnen und dabei eine Tasse Kaffee und Tee genießen. Am 16. Juni erklingt die Marktmusik zum 300. Mal, was heißt, dass sie seit fast 30 Jahren angeboten wird.

In diesem Jahr gibt es Besonderheiten: Weil sowohl die große Georg Markus Stein-Orgel aus dem Jahr 1768 als auch die kleine Joseph Merklin-Orgel restauriert werden, müssen die Marktmusiken um die Orgelrestaurationen herum geplant werden, informiert Bezirkskantor Christoph Bogon. Die Instandsetzung beider Orgeln koste knapp 75 000 Euro. Die Marktmusiken tragen mit dazu bei, das Geld für die Orgelrenovierung zusammenzubringen. Die Landeskirche, der Freundeskreis für Kirchenmusik, ein großzügiger Sponsor, aber auch die Stadt — insbesondere für die kleine Merklin-Orgel — helfen bei der Finanzierung. Bis Ende Juli steht die große Stein-Orgel noch zur Verfügung, die kleine Merklin-Orgel ist dann schon in der Werkstatt. An beiden Orgeln werde eine Ausreinigung fällig, denn es habe sich Staub in Verbindung mit Feuchtigkeit angesammelt. "Hinterher klingen die Orgeln wesentlich besser" , sagt Christoph Bogon.

Im August werde dann — wegen der Orgelrestauration — bei den Marktmusiken der Schwerpunkt auf Ensemble-Musik gelegt. Die kleine Orgel sei dann inzwischen wieder da. Am 8. September werde David Homolya, "ein sehr guter Organist" , die kleine Orgel ganz groß vorstellen. Mit Werken von Bach, Liszt, Purcelli und Rossi. Am 16. Juni erklingt zur 300. Marktmusik festliche Musik. Am 26. Mai seien mit Alexander Pfeifer und Frank Zimpel Gäste aus Leipzig in der Alten Kirche, die regelmäßig ins Markgräfler Land kommen. Am 25. August sind Geschwister aus Basel, Julia und Johannes Frankhauser, die Interpreten bei den Marktmusiken.

Christoph Bogon freut sich, dass die Marktmusiken stets eine sehr gute Resonanz haben. Je nach Angebot können schon einmal über 200 Gäste in der Alten Kirche sein, im Schnitt seien es an die 150.
 
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BZ vom 05.05.2012

"Wie die Brunneputzer!"

Neuer Vorstand des Evangelischen Diakonie- und Frauenvereins zieht positive Jahresbilanz

WEIL AM RHEIN-HALTINGEN (nos). Der 1894 von Großherzogin Luise von Baden gegründete Evangelische Diakonie- und Frauenverein ist nicht nur einer der ältesten Vereine in Haltingen, sondern zählt aufgrund seiner vielfältigen Aktivitäten im sozialen Bereich zu einer unverzichtbaren Stütze im Gemeindeleben. Das Vorstandsteam um Sabine Musolt, seit einem Jahr im Amt, hat die Tradition engagiert weitergeführt und schon mehr als 100 Mitglieder oder deren Angehörige im Krankheitsfalle oder zu Gratulationen bei Alters- und Ehejubiläen besucht.

Die Wärmestube wurde mit Marmelade und Kaffee unterstützt und für deren Besucher gab es zu Weihnachten gestrickte Socken und kleine Geschenke. Die fleißigen Montagsfrauen "schaffe wie die Brunneputzer" und fertigen für den Basar unzählige Handarbeiten, dabei haben sie ganz tolle Ideen, betonte Sabine Musolt in ihrem Jahresbericht. Auch die Quittenaktion im Herbst war ein voller Erfolg, 137 Kilogramm Zucker und noch mehr Früchte wurden verarbeitet, die beliebten Quittenschnitzli sind der Renner auf dem Basar sowie bei Isa Schaulin auf dem Wochenmarkt. Die Vortragsreihe mit interessanten Themen wie "Werte" oder "Begegnungen mit Christen in der Mongolei und in China" wurde erfolgreich fortgesetzt, nur der Erdbeerkuchennachmittag fand nicht die gewünschte Resonanz. Dafür war die zweite Frauenkleiderbörse ein voller Erfolg, so die Vorsitzende.

Pfarrerin Renate Bernauer führte mit einem geistlichen Spaziergang durch den Wonnemonat, der Mai sei reich an Bräuchen und Feiertagen. Sie erinnerte an den 1. Mai, den Josefstag, an den Muttertag, Christi Himmelfahrt (oder in Haltingen den Rettichfesttag) und an Pfingsten.

Die Einnahmen des Frauenvereins setzen sich zusammen aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden sowie dem Erlös des alle zwei Jahre stattfindenden Basars. Kassiererin Gisela Spitz informierte detailliert über sämtliche Einnahmen und Ausgaben, die beiden Kassenprüferinnen Eva Keller und Angelika Förster bescheinigten ihre eine einwandfreie Kassenführung. Einstimmig wurde der Mitgliedsbeitrag ab 2013 um zwei auf 20 Euro pro Jahr erhöht.


INFO
Mitglieder: Der Verein hat derzeit 397 Mitglieder, 18 weitere Mitglieder wohnen in Pflegeheimen und werden als Gastmitglieder geführt und regelmäßig besucht.

Vorstand: Sabine Musolt 1. Vorsitzende, Bärbel Bauer stellvertretende Vorsitzende, Gisela Spitz Rechnerin, Elke Scharf Schriftführerin. Weitergehören dem Vorstand an: Heidi Knodel, Eveline Pruss, Ingrid Bürkle-Wendle, Heidi Spieß, Susi Engler. Hannelore Pfefferle rückt für die freiwillig ausscheidende Hanna Hoch nach. Kassenprüferinnen sind Angelika Förster und Lore Kramer für die turnusgemäß ausscheidende Eva Keller.

Termine: 15. Mai Erdbeerkuchennachmittag, 4. November Basar

Kontakt: Vorsitzende Sabine Musolt, 07621/61447
 
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BZ vom 05.05.2012

Wir wissen zu wenig über die Welt

Die vierte theologische Werkstatt im Paulussaal befasst sich mit dem Begriff Ewigkeit

Von unserer Mitarbeiterin Claudia Gempp

RHEINFELDEN. Was ist die Ewigkeit, gibt es sie überhaupt? Hat sie etwas mit der Unsterblichkeit zu tun, oder findet man sie im Universum? Eine Fülle an Fragen, Antworten und Diskussionsstoff zu dem faszinierenden, in der Kirchengeschichte zentralen Thema Ewigkeit bot die vierte theologische Werkstatt im Paulussaal unter der Verantwortung von François Vouga (Rheinfelden), Professor für Neues Testament, und Pfarrer Peter Grüter (Rheinfelden/Schweiz).

Theologie, so Vouga, reflektiert den Sinn des Lebens, deshalb bietet die theologische Werkstatt eine gute Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen. "Daher bin ich zufrieden, weil die da sind, die gerne miteinander reden, das ist unser Ziel." Auch Pfarrerin Regine Klusmann, die nicht anwesend sein konnte, betonte im Vorfeld, dass der andere Blick auf derlei Themen "den Horizont erweitert und manche Fragen auf ungewohnte Weise beantwortet" . Nicht zuletzt soll das Ganze für Laien verständlich sein. Es sei eine "sehr anregende Veranstaltung, weil man beginnt, ganz neue Gedanken zu denken und über Themen ins Gespräch kommt, über die man im Alltag eigentlich nur selten so intensiv diskutiert" .

Wie die Pfarrerin empfanden es die Teilnehmer, unter ihnen Gabriele Schäfer-Fackler aus Eichsel, die sich speziell für das Thema Ewigkeit interessiert. Auch mit der Ägyptologie würde sie sich beschäftigen, dort sei Ewigkeit ein entscheidender Begriff. Sie suchte Antwort auf die Fragen: "Was für Arten Ewigkeit gibt es, bieten andere, fremde Religionen einen anderen Zugang oder kann man Parallelen entdecken?"

Kurze Impulsreferate aus den Bereichen Literatur, Geschichte, Linguistik, Jura, Musik, Physik und Theologie nahmen sich auf spannende und verständliche Weise, mit durchaus heiteren Momenten, dem Thema an. Ingeborg Teipel aus Schopfheim beleuchtete den medizinischen Aspekt unter dem Titel "Auf dem Weg zur Ewigkeit? — Mumifizierung — Streben nach Unsterblichkeit" .

Joachim Schoch-Bösken erläuterte, warum die Naturwissenschaft keine Ewigkeit kennt mit dem Fazit "Wir wissen zu wenig über die Welt, um sichere Prognosen abzugeben" , und Apothekerin Monika Hennies Graser berichtete über "Arzneimittel der Ewigkeit" , so genannte Lifestyle-Medikamente und Anti-Aging-Präparate, mit denen der Alterungsprozess aufgehalten werden soll. Paul Schmidle präsentierte Bilder der Ewigkeit aus dem antiken Ägypten und Mittelalter. Es ging um ähnliche altägyptische und mittelalterliche Darstellungen eines Endgerichts, in dem die Werke der Menschen gewogen werden, und um die Verwendung des Goldes als Symbol der Ewigkeit.

Robert Conrad und Vouga setzten sich damit auseinander, wie über die Ewigkeit gesprochen wird und zeigten auf, dass Aussagen über die Ewigkeit rein spekulativ sein können, andere ergeben sich aus Überzeugungen über die menschliche Identität und über den Sinn des Lebens. Grüter berichtete noch, wie heute katholische Theologen versuchen, die christliche Botschaft existentiell zu verstehen.

Termin: Fünfte theologische Werkstatt im Paulussaal: Samstag, 5. Mai, 9 bis 13 Uhr.
 
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Weiler Zeitung vom 5.5.12

Haltinger Frauen sozial stark engagiert

Vorsitzende Musolt vom Diakonie- und Frauenverein blickt auf erfolgreiches Jahr zurück / Weniger Spenden

Weil am Rhein (sc). Bei der Jahresversammlung des traditionsreichen Diakonie- und Frauenvereins Haltingen blickte die Vorsitzende Sabine Musolt auf ein arbeitsames und erfolgreiches Jahr zurück. Vier neue Mitglieder konnten aufgenommen werden, so dass der Verein heute 397 Mitglieder zählt.

Pfarrerin Renate Krüger eröffnete die Versammlung mit einem "Spaziergang durch den Mai, dem feiertagsreichsten Monat im Jahr". Beginnend mit dem 1. Mai, dem Tag Josefs, des Arbeiters, gab Krüger Einblick in die Hintergründe der einzelnen Feiertage. Zum Muttertag verlas die Pfarrerin "das Gebet einer Mutter", gefolgt von Himmelfahrt und Pfingsten, dem "Fest der Geburt der Kirche", bis hin zum 31. Mai, an dem Maria in der katholischen Kirche als Königin gefeiert wird, reihte sich so Feiertag an Feiertag. Auf der Gitarre begleitete Krüger die Besucher bei den Liedern "Grüß Gott Du schöner Maien" und "Geh aus mein Herz und suche Freud".

Beachtlich hörte sich der Tätigkeitsbericht von Sabine Musolt an. Es wurden 18 Mitglieder in den umliegenden Pflegeheimen besucht, Geburtstags-, Advents- und Jubiläumsbesuche haben die Vorstandsmitglieder zusätzlich gemacht. Hier bringen sich auch immer wieder die ehemaligen Vorstandsmitglieder ein, berichtete Sabine Musolt. Von September bis in den Mai wurde für den am 4. November stattfindenden Basar gebastelt, gestrickt, genäht und gestickt. Und es wurden hunderte Gläser der begehrten Quittenschnitzli gekocht, die zum Teil am Basar, zum anderen Teil von Isa Schaulin auf dem Markt oder in ihrem Hofladen für den Diakonie- und Frauenverein Haltingen verkauft werden.

Ein Erdbeerkuchennachmittag für Senioren und eine Adventsfeier fanden statt, gemeinsam mit der Katholischen Frauengemeinschaft wurde am Seniorennachmittag der Ortsverwaltung in der Festhalle gewirtet. Die Teilnahme an den unterschiedlichsten Sitzungen, Besprechungen und Versammlungen gehörte ebenso zum Jahresverlauf, wie die Teilnahme an geistlichen Veranstaltungen, beispielsweise dem Weltgebetstag oder der Klientenosterfeier der Diakoniestation Weil am Rhein-Vorderes Kandertal, um nur einige Aktivitäten zu nennen.

Auch am Gemeindefest sind die Helferinnen des Diakonie- und Frauenverein an der Theke oder in der Küche stets eine feste Größe, wenn es ums Zupacken geht. Neben all der Arbeit gab es auch einen schönen Ausflug und immer wieder Gelegenheiten, miteinander zu feiern und zu lachen.

Sabine Musolt dankte allen, die zum Gelingen der Vereinsarbeit beigetragen haben. Aber auch den Spendern, seien es Geld- oder Sachspenden, galt ihr Dank.

Die Kasse, die ein kleines Minus aufweist, stellte Gisela Spitz vor. Die Mitgliedsbeiträge, der Erlös aus der Frauenkleiderbörse und die Spenden seien geringer gewesen als die gewährten Zuschüsse an die von Sigrid Fallert, Elvira Lichtblau und Martina Müller betreuten Kükenstube sowie die Beiträge an die Diakoniestation und andere Einrichtungen, für die Verantwortung übernommen worden sei, berichtete Spitz. Die Kassenprüferinnen Angelika Förster und Eva Keller empfahlen die Entlastung.

Nachdem seit 20 Jahren der immer gleiche Mitgliederbeitrag in Höhe von 18 Euro eingezogen wird, beschloss die Versammlung ab 2013 eine Beitragserhöhung auf 20 Euro.
 
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Die Oberbadische vom 5.5.12

Die Suche nach perfekten Christen

Anderer Gottesdienst in Höllstein

Steinen-Höllstein. Gesang, Anspiele und die Frage „Und du willst Christ sein?“ machten den anderen Gottesdienst in der Margarethengemeinde aus.

Nach dem Eingangslied konnte man beobachten, wie ein Mann im Internet sein Fahrzeug verkaufen wollte. Doch als er angeben wollte, dass sein Fahrzeug kein Unfallauto sei, sagte seine Frau: „Und Du willst Christ sein?“

Pfarrer Thomas Krenz griff in seiner Predigt das Thema auf, indem er über folgende Fragen nachdachte: Wie kann man Christsein gut vermitteln? Warum kann man nicht rechtzeitig vor den Sündenfallen gewarnt werden und überhaupt: Was ist ein richtiger Christ? Wohl nicht das, was die Menschen im Allgemeinen darunter verstehen: ein fehlerloser, hilfsbereiter, liebenswerter Mensch, der sein Christsein perfekt lebt. Aber nicht die eigene Leistung sei es, die zum Glauben und Christsein führt, sondern allein die Gnade Christi. Krenz beschrieb den Anwesenden, wie ein Christ sich am besten verhalten sollte: Jesus um Vergebung bitten und sich vom Druck befreien, perfekt sein zu müssen.

Nach einem Lobpreis war die Gemeinde zu einem Imbiss ins Gemeindezentrum eingeladen. Der nächste andere Gottesdienst findet am Sonntag, 20. Mai, um 19 Uhr statt.
 
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Die Oberbadische vom 4.5.12

Synode: 24 Projekte für 600 Kinder

Evangelischer Bezirkskirchenrat tagte im Kanderner Luthersaal


Kandern (ib). Die Synode der evangelischen Landeskirche Baden tagte kürzlich in Bad Herrenalb. Regional vertreten wurde sie durch Gerrit Schmidt-Dreher aus Steinen sowie Pfarrer und Religionslehrer Wolf Eckhard Miethke aus Lörrach. An der Tagung des Bezirkskirchenrats im Luthersaal Kandern informierten sie über das Programm.

Mit der Überlegung, was man den beiden Vertretern mitgeben könne, eröffnete Dekanin Bärbel Schäfer die Sitzung. Mit Interesse vernahmen die Anwesenden die Punkte, die in Bad Herrenalb erörtert werden.

Erfahrungsgemäß stünden eine Reihe von Vorlagen und diverse Berichte sowie der Vortrag des Landesbischofs Ulrich Fischer an, so die Landessynodale Gerrit Schmidt-Dreher. Sie kündigte an, dass es einige Vereinigungsgesetze geben werde, dahinter verberge sich der Zusammenschluss kleiner Gemeinden. Im Bezirk werde er für das Kleine und Obere Wiesental erwogen.

Weiteres Thema sei die Agende 6. Ihr Titel laute "Berufung, Einführung, Verabschiedung". Die Agende widme sich der Ordination, der Einführung von Lehrvikaren, Pfarrern auf Probe sowie endgültigen Pfarrern, Ehrenamtlichen und mehr. Das umfangreiche Papier sei hinsichtlich seiner Gültigkeit für die Union der evangelischen und der evangelisch-lutherischen Kirchen etwas Besonderes, hieß es.

Auf Grund der Eingabe eines Pfarrers werde es zu Diskussionen kommen, wies die Landessynodale hin, der Pfarrer habegegen einige Punkte Einspruch erhoben. Weiter werde das Gesetz zur Verlängerung von Lehrvikariaten und Probedienst sowie das Kirchengesetz zum Schutz des Seelsorgegeheimnisses thematisiert.

Unklar seien viele Einzelheiten, etwa wie sich der Begriff "geheim" im Detail deklariere. 2009 wurde das Gesetz von der Union erlassen, Baden habe es noch nicht übernommen. Aufs Tapet komme zudem die abgelehnte und nun neu beantragte Weiterbildung zu "Milieusensibler Jugendarbeit", so Schmidt-Dreher. Damit will man Hilfe anbieten, die auf normalem Weg nicht möglich sei. Das Ziel seien 24 Projekte, die 600 Kinder und Jugendliche betreuen sollen. Sie sei gespannt, fügte sie an, ob die Landeskirche das Vorhaben bewillige. Das umfangreiche Programm für Bad Herrenalb rief bei den Anwesenden keine Wünsche hervor. Anschließend ging es im Luthersaal um die Themen der Tagung des Bezirkskirchenrats.
 
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BZ vom 04.05.2012

Beruf ist fast schon Hobby

Die neue evangelische Gemeindediakonin Lena Zacheus lebt sich gerade in Schopfheim ein

Von unserer Redakteurin Marlies Jung-Knoblich

SCHOPFHEIM. Sie ist zwar erst seit einem Monat im Amt, ihr Büro im alten Pfarrhaus wird erst noch richtig eingerichtet, aber untätig war sie bislang nicht. Die Rede ist von Gemeindediakonin Lena Zacheus, die künftig mit der neuen Pfarrerin Miller ein Team sein wird. Der Schwerpunkt der 28-Jährigen liegt auf der Jugendarbeit.

In den Osterferien hat sie einen Jugendleiterkurs auf Bezirksebene angeboten, an dem sich 18 junge Leute beteiligt haben. Es stecke zwar viel Arbeit drin, erzählt Lena Zacheus, doch für die Jugend lichen sei es eine Möglichkeit, danach selbst aktiv zu werden, eine Gruppe zu übernehmen oder eine Freizeit mit zu begleiten. Sie erhalten ein Zertifikat, das bundesweit gültig ist.

Lena Zacheus wurde in Heidelberg geboren, war ein Jahr als Aupair in den Vereinigten Staaten und hat an der evangelischen Hochschule in Freiburg Religionspädagogik und Soziale Arbeit studiert. Nach zwei Praxissemestern, je ein halbes Jahr in Barcelona und in der Bibel-Galerie in Meersburg am Bodensee, trat sie ihre erste Stelle im Kandertal als Gemeindediakonin an. Dort war sie zwei Jahre lang für die elf Kirchengemeinden zuständig. "Es war eine gute Zeit, es ist Positives entstanden", sagt sie.

Lena Zacheus hat sich für die Stelle in Schopfheim beworben, weil sie das Gruppenamt als spannend empfindet. "So etwas gibt es innerhalb der Landeskirche fast nirgendwo", freut sie sich auf diese Erfahrung. Unbekannt sei ihr dieser Landstrich auch nicht, denn immerhin sei sie im gleichen Kirchenbezirk geblieben.

Der Bereich Jugendarbeit, der auch im Kandertal ein Schwerpunkt ihrer Arbeit war, sei mit Schopfheim vergleichbar. Sie habe sich vorgenommen, Kinder mit im Blick zu haben, sagt sie. Hierfür seien sehr gute Ansätze in Schopfheim vorhanden, erwähnt sie zum Beispiel die Kinder-Bibeltage der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde in Wiechs und Langenau. Auch die sogenannten Konfi-Tage möchte sie begleiten. Gemeinsam mit Vakanz-Pfarrer Ulrich Henze plant sie, besondere Events für Konfirmanden anzubieten, zum Beispiel einen Ausflug in den Erlebnis- und Kletterwald in Lörrach. Eventuell lasse sich eine regelmäßige Jugendgruppe mit einem eigenen Raum verwirklichen, in dem Geselliges stattfinden kann oder auch gute Gespräche im philosophischen und theologischen Sinn. Gemeinsam mit der Pfarrerfamilie Miller, die bekanntlich Ende des Sommers in Schopfheim eintreffen wird, könnte sie sich kreativen Konfirmandenunterricht vorstellen. Ehrenamtliche und ausgebildete Jugendliche könnten hinzugezogen werden.

Das ist aber noch Zukunftsmusik, denn erst einmal braucht sie jetzt ein funktionsfähiges Büro, das im alten Pfarrhaus an der Wehrer Straße eingerichtet wird. Die Pfadis haben ihr beim Aufbau der Möbel geholfen. Außerdem lernt sie nach und nach ihre Kontaktpersonen kennen. Von Schopfheims Innenstadt ist Lena Zacheus positiv überrascht. "Hier gibt es ausgewählt nette Geschäfte. Es ist schön hier." Außerdem gefällt ihr, dass sie in Schopfheim Arbeit und Hobby miteinander verbinden kann. So singt sie im Gospel-Chor "Resonance of Life" mit, der von Bezirkskantor Christoph Bogon geleitet wird.

Weitere Hobbys? Lena Zacheus wandert gern und verbindet das mit einer anderen Passion: Dem Geo-Caching. Das ist eine Art moderner Schatzsuche. Ausgestattet mit einem (GPS)-Empfänger und den Koordinaten eines "Schatzes" aus dem Internet kann man die Schätze finden, die jemand anderes an ungewöhnlichen Plätzen versteckt hat. "Wer so einen Cach legt, muss ihn auch pflegen", weiß Lena Zacheus. Sie hat sich überlegt, selbst einen "Schatz" in Schopfheim und der näheren Umgebung zu verstecken und ihn als Ziel anzubieten. Auf dem Weg bis zum "Schatz" werden Hinweise ausgelegt, denen der Schatzsucher dann folgt.

"Ich habe einen sehr schönen Beruf, denn ich kann viele meiner Hobbys in die Arbeit einbringen", sagt Lena Zacheus.
 
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Die Oberbadische vom 4.5.12

Jugenddiakonin sorgt für frischen Wind

Lena Zacheus wird offiziell in evangelische Kirchengemeinde eingeführt

Schopfheim (sat). Mit viel Engagement möchte Lena Zacheus als neue Jugenddiakonin in Schopfheim Akzente setzen. Besonders die Freizeitarbeit und die Konfirmandenbetreuung liegen ihr am Herzen.

"Wir wollen nicht nur Beschäftigungsangebote stellen, sondern auch Inhalte transportieren", sagt Zacheus bestimmt. Die 28-jährige möchte sich vorsichtig an die Gemeinde herantasten, um auf die Wünsche der Mitglieder eingehen zu können.

Zacheus bedauert, dass in Schopfheim nur wenige Familien sonntags beim Gottesdienst zu sehen sind. Die junge Diakonin möchte die Familien mehr einbinden und zur Mitgestaltung anregen, weshalb auch der Samstag in Betracht kommen müsse.

Die letzten zwei Jahre war die Gemeindediakonin im Raum Kandern tätig und konnte dort reichlich Erfahrung in der Schulungsarbeit sammeln. Erst seit kurzem im Amt, hat die 28-Jährige bereits mehrere Jugendleiter in der Markgrafenstadt ausbilden können, was ihr viel Freude bereitete.

Allgemein fühlt sich Lena Zacheus, die in Freiburg Religionspädagogik und Soziale Arbeit studiert hat, sehr wohl in Schopfheim und wurde herzlich in die Gemeinde aufgenommen. Alle seien dankbar, dass in Richtung Jugendarbeit wieder etwas getan wird, und seien daher offen für neue Ideen.

Ideen hat die Nachfolgerin der Diakonin Renée Moucheboeuf viele, doch müsse sie sich bis zum Herbst noch etwas gedulden, da erst dann die neue Pfarrerin Heike Miller ihr Amt in der evangelischen Kirche antreten wird. Langfristige Ziele sollen im Team erarbeitet und in Zusammenarbeit umgesetzt werden.

Bis dahin behilft sich Lena Zacheus modernster Technik, um sich mittels Videokonferenz mit der derzeit in Texas lebenden Pfarrerin Miller zu verständigen. Die Jugenddiakonin freut sich auf die Zusammenarbeit und ist gespannt darauf, was entstehen wird. Beim Gottesdienst am Sonntag wird Lena Zacheus in einem feierlichen Rahmen in die Gemeinde eingeführt.
 
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BZ vom 03.05.2012

Pfarrer Karg war in Wies

Drei Konfirmationsjubiläen der Jahrgänge 1947, 1952 und 1962

WIES (gd). Ein dreifaches Konfirmations-Jubiläum feierten die ehemaligen Konfirmanden der Abschlussjahre 1947, 1952 und 1962 in der Kirche zu Wies. Seit 1855 befindet sich in dieser Kirche die berühmte schon 1788 von Georg Markus Stein erbaute Orgel. Den 1964 fertig gestellte Taufstein schuf der Bildhauer Philipp Flettner, der viele Jahre in Bürchau lebte. Den Festgottesdienst mit gleich drei Jahrgängen, die hier ihre Goldene, Diamantene und Eiserne Konfirmation feierten, die heute also 65, 75 und 80 Jahre alt sind, gestaltete der frühere Tegernauer Pfarrer Siegfried Karg als ehemaliger Konfirmator. Er kam extra von seinem Ruhesitz aus dem Hegau zurück an seinen ehemaligen Wirkungsort.

Die Jubiläumskonfirmanden kamen aus Wies, Tegernau und dem gesamten Kleinen Wiesental zwischen Neuenweg, Bürchau, Tegernau, Ried-Raich, auch aus Gresgen, das von Tegernau aus kirchlich betreut wird. Jahrgangsweise nahmen alle am Abendmahl teil. Pfarrer Reinhard Oehler, der damals ebenfalls als Konfirmator wirkte, konnte nicht aus Nordbaden kommen. Man traf sich anschließend zum gemeinsamen Essen und Erfahrungsaustausch nach so vielen Jahren.
 
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MT vom 3.5.12

„Wort und Musik“ in der Kirche

Festlicher Kantatengottesdienst am kommenden Sonntag

Schopfheim. Im Rahmen des Jahres der Kirchenmusik findet am Sonntag, 6. Mai, um 10 Uhr in der Stadtkirche ein Kantatengottesdienst unter Dem Motto „Wort und Musik“ statt. Aufgeführt wird die Kantate BWV147 Herz und Mund und Tat und Leben von Johann Sebastian Bach. Die Ausführenden sind die Kantorei Schopfheim, das Schopfheimer Kantatenorchester, die Solisten Almut Hailperin (Sopran), Ruth Brückner- Quast (Alt), Karl-Heinz Brandt (Tenor) und Eckhardt Otto (Bass).

Die musikalische Leitung hat Christoph Bogon. Predigt und Liturgie, gestaltet von Dekanin Bärbel Schäfer, werden in besonderer Weise auf die Kantate eingehen.

Im selben Gottesdienst wird die neue Gemeindediakonin Lena Zacheus ins Gruppenamt von der Kirchengemeinde St. Michael Schopfheim eingeführt. Beim anschließenden Empfang besteht die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen.
 
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BZ vom 02.05.2012

Abschied vom Pfarrer

Dekanin Schäfer würdigt Herman Veldinks Wirken / Geschenke für Veldinks Heim im Ruhestand

Von unserem Mitarbeiter Reinhard Cremer

MAPPACH. Nach 32 Jahren Seelsorge in den evangelischen Kirchengemeinden Egringen, Mappach/Maugenhard und Wintersweiler verabschiedete sich am Sonntagnachmittag Pfarrer Herman Veldink in einem besonderen Gottesdienst in Mappach von seinen Gemeinden — und diese sich von ihm.

Fast alle Mitglieder der drei Kirchengemeinden schienen bei der Feier versammelt zu sein. Da die Organisatoren mit einem solchen Ansturm gerechnet hatten, war Vorsorge getroffen. Gleich auf drei große Videoleinwände wurde der Gottesdienst in das Gemeindehaus und ein vor der Kirche errichtetes Festzelt übertragen. Auch die Vertreter der örtlichen Vereine erschienen, um dem Pfarrer ihren Abschiedsgruß zu überbringen. Ebenso gekommen waren auch die Kinder des Ehepaars Veldink. Schon lange vor Beginn des Gottesdienstes waren die Straßen in Mappach zugeparkt. Strahlender Sonnenschein begünstigte eine heitere Feststimmung.

Von Traurigkeit, die in Freude verkehrt werden soll, handelte denn auch Veldinks letzte Predigt an alter Wirkungsstätte. Ausgesucht hatte er sich dafür aus dem Johannes-Evangelium Kapitel 16 die Verse 16 und 20 bis 23. Schelmisch erwähnte er, dass die in der heimischen Küche betriebene Mikrowelle bereits 23 Jahre auf dem Buckel habe und wohl bald ihren Geist aufgeben werde. Anders als seine nun schon 38 Jahre währende Ehe und anders als der christliche Glaube, der immer noch "knackig und frisch wie eh und je" sei.

Zur Gemeinde gewandt bedankte sich der scheidende Pfarrer bei allen, mit denen er habe zusammenarbeiten dürfen und die ihn auch beruflich begleitet haben. "Wenngleich", wie Veldink bedauerte, "auch manches unvollendet bleiben muss." Dekanin Bärbel Schäfer dankte dem Pfarrer für sein vieljähriges Wirken. Wertschätzung und Anerkennung seien ihm zu Recht zuteil geworden, betonte sie. Die lange Amtszeit sei ein Ausdruck von Verlässlichkeit in einer schnelllebigen Zeit. In einer anrührenden Zeremonie segneten die Dekanin und die Kirchenältesten Lissy Ille, Harald Hofmann und Karl-Friedrich Bürgin das Ehepaar Veldink. Erfolg wünschte die Dekanin Pfarrer Steffen Mahler, der bis zur Neubesetzung der Pfarrstelle "die Bürde der Vakanz-Verwaltung" übernehmen müsse.

Aus Zeitgründen hatte sich das Organisationskomitee darauf geeinigt, nur drei Grußworte zuzulassen. Alle anderen sollten laut Albert Brenneisen, der angenehm zurückhaltend die Abschiedsmoderation übernommen hatte, zunächst an einer Pinwand angeheftet und später dem Ehepaar Veldink übergeben werden. Mappachs Ortsvorsteher Helmut Grässlin überbrachte das Grußwort für die Ortsvorsteher. Marc Braun, Vorsitzender des Musikvereins Egringen, sprach für die Vereine, und Lissy Ille übernahm es, mit sehr persönlichen Worten die Grüße der Kirchenältesten zu überbringen.

Alle Redner würdigten auch die Arbeit von Jenny Veldink, die stets im Hintergrund gewirkt habe und ihren Mann all die Jahre mit der Gemeinde teilen musste. Kein Abschied ohne Abschiedsgeschenk. Karl-Friedrich Bürgin übergab als Geschenk einen maßstabsgerechten Nachbau des neuen veldinkschen Domizils in Bretten bei Karlsruhe. Der Clou versteckte sich allerdings im Inneren des Modells: Gutscheine für allerlei Nützliches und noch Anzuschaffendes für das neue Heim. Eine Pflanze für das Grundstück ergänzte das Geldgeschenk. Albert Brenneisen überreichte zudem zwölf ausgewählte, zu einem Buch gebundene Predigten Veldinks.

Umrahmt wurde der Gottesdienst von den Chören aus Egringen und Mappach unter Alejandro Prieto von der Empore aus sowie dem Männergesangverein "Harmonie" aus Wintersweiler unter Helmut Schwitallas Leitung im Altarraum. Aus dem Chorraum hinter dem Altar füllten die Klänge des Musikvereins Egringen das Kirchenschiff. Teils rockig und fetzig die Einlagen der erweiterten Band der Reblandgemeinde. Überraschend die Beteiligung eines Projektchores von Gemeindemitgliedern gemeinsam mit der Band. Nach dem Festgottesdienst ging das Feiern und Sich-vom-Pfarrer-Verabschieden noch im Freien weiter.
 
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Weiler Zeitung vom 2.5.12

Mit Dank und Wehmut verabschiedet

Bewegender Gottesdienst in Mappach / Pfarrer Herman Veldink verlässt die Gemeinde nach 32 Jahren

Von Mike Bach

Mappach. Bewegender Abschied in der evangelischen Kirche Mappach: Nach 32 Jahren verabschiedete sich Pfarrer Herman Veldink am Sonntag von seiner Gemeinde. Die Dankesbekundungen der zahlreichen Redner ließen keinen Zweifel offen. Er wird fehlen.

So zahlreich erschienen die Menschen am Sonntag zu Veldinks letztem Gottesdienst, dass die Plätze im Kirchenhaus nicht mehr ausreichten. Viele der Besucher mussten draußen bleiben, konnten die Veranstaltung aber auf einer eigens dafür eingerichteten Großbildleinwand im Festzelt vor der Kirche verfolgen.

Der ursprünglich aus dem Emsland in Niedersachsen stammende Pfarrer wollte in jungen Jahren zunächst Elektroingenieur werden. Doch dann folgte er, wie er selbst sagt, seiner Berufung. Mit theologischen Zwischenstationen in Basel, Heidelberg und Freiburg übernahm er im Mai 1980 die Gemeinden Mappach und Wintersweiler, später auch die Gemeinde Egringen.

Nun, mit 65 Jahren, begibt sich Veldink in den Ruhestand und zieht mit seiner Frau Jenny nach Bretten bei Karlsruhe, wo zwei seiner fünf Kinder ansässig sind.

„Ich habe das noch nie gemacht. Einen Pfarrer nach 32 Jahren zu verabschieden ist wahrhaftig kein Alltag“. Mit diesen einleitenden Worten sprach Albert Brenneisen im Namen der Gemeindeältesten vielen aus der Seele. Kaum einer vermag sich nach so vielen Jahren der geistlichen Führung eine Zeit ohne Pfarrer Veldink vorzustellen.

„Dies ist ein Tag, an dem für einige der Boden wanken kann“, bekannte Dekanin Bärbel Schäfer. „Die Menschen hier haben eine große Wertschätzung für Sie. Ich sage danke.“ Im Namen des Landesbischofs übergab Bärbel Schäfer anschließend Pfarrer Veldink die Entpflichtungsurkunde.

Stellvertretend für alle Ortschaften Ergriff Helmut Grässlin, Ortsvorsteher von Mappach, das Wort, und schloss sich den Wünschen seiner Vorrednerin an. „Frau Dekanin, verstehen sie auch Alemannisch?“, vergewisserte er sich schmunzelnd, bevor er damit fortfuhr, einige der Stationen der Familie Veldink aufzuführen. Dabei erinnerte er nicht nur an die großartige Arbeit des Pfarrers, sondern auch an die engagierte Unterstützung seiner Ehefrau Jenny.

„Das alles soll ab morgen nichtmehr sein?“ Man spürt, dass es den Menschen schwerfällt, ihn gehen zu lassen. Musik- undGesangvereine aus Egringen und Mappach sowie die Band der Reblandgemeinde begleiteten den Abschiedsgottesdienst musikalisch. Spontanen Applaus erntete der Projektchor von Thomas Gubisch mit seiner gelungenen und einfühlsamen Gesangseinlage.

Marc Braun vom Musikverein Egringen bedankte sich beim Pfarrer im Namen aller örtlichen Vereine für die aufopfernde Gemeindearbeit und die große Unterstützung, die er den Vereinen zuteil haben ließ. Seine humorvolle Art sei eine Bereicherung für jede Predigt und Veranstaltung gewesen.

Auch Lissy Ille vom Kirchengemeinderat in Mappach unterstrich, dass trotz der langen Zeit von 32 Jahren der Dienst an der Gemeinde unter seiner Obhut nie zur Routine geworden sei. „Ihre Predigten sind heute noch genauso ergreifend und erfrischend wie am ersten Tag.“

Sichtlich ergriffen bedankte sich Pfarrer Herman Veldink bei der Gemeinde und seinen Helfern und gab sich dabei Größte Mühe, auch jeden zu erwähnen. Voller Demut verabschiedete er sich mit den Worten: „Ich weiß, dass so manches unvollendet geblieben ist. Dafür entschuldige ich mich.“
 
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BZ vom 02.05.2012

Am "Vogelnest" wird ständig gebaut

Evangelischer Frauenverein Hauingen investierte ins Außengelände des Kindergartens / Kooperationen mit Schule und Verein

Von unserem Mitarbeiter Paul Schleer

LÖRRACH-HAUINGEN. Dem Kindergarten "Vogelnest im Siegmer" widmet der Evangelische Frauenverein Hauingen einen Großteil seines Engagements. Der Verein ist Träger der Einrichtung mit derzeit 70 Kindern (ab Mai 75) von zwei bis sechs Jahren in drei altersgemischten Gruppen, die von sechs Erzieherinnen und zwei Anerkennungspraktikantinnen betreut und gebildet werden.

Ortsvorsteher Günter Schlecht sagte in der Generalversammlung des Frauenvereins, dass die Kinderbetreuung immer mehr zu einer familien- und gesellschaftspolitischen Aufgabe werde, weil die jungen Familien und hochqualifizierten Frauen und junge Mütter Familie und Beruf in Einklang bringen müssen. Pfarrer Werner Häffner betonte, dass man in Hauingen dank des Frauenvereins gut versorgt sei.

Schlecht dankte Präsidentin Marita Kainz und ihrem Vorstandsteam sowie Kindergartenleiterin Charlotte Engel mit dem Erzieherinnenteam für die erbrachten Leistungen für den Kindergarten und die Fürsorge für die Dorfgemeinschaft. sein. Der Frauenverein hat derzeit 227 Mitglieder, brauche aber dringend die Unterstützung auch von Gönner und Freunden, um die erfolgreiche Arbeit leisten zu können, sagte Martia Kainz. Ihr Dank galt den Elternbeiratsvorsitzenden Michaela Frackowiak für die Kinderkleiderbörse im Herbst und Anette Niederberger für die Börse im Frühjahr, beide Erlöse kamen der Kindergartenarbeit zugute. Kassiererin Brigitte Reimann legte später einen zufriedenstellenden Kassenbericht vor, auch dank einer Großspende von 3000 Euro für den Kindergarten.

Rund 60 000 Euro hat der Verein im vergangenen Jahr in zwei Bauabschnitten in das Außengelände des Kindergartens investiert. Die Stadt Lörrach trägt davon 70 Prozent als Investitionskostenzuschuss. Derzeit wird die Einfahrt zum Kindergarten neu mit Steinen belegt, da sich der Boden gesenkt hatte.

Dank gesagt wurde Christl Fuchs, Elfriede Schleer und Gisela Lacher, die zur Advents- und Osterzeit Hauinger Mitbürger in den Alten- und Pflegeheimen besuchen. Präsidentin Kainz bezeichnete die Zusammenarbeit mit der Diakoniestation in Lörrach, die Zusammenarbeit mit Ortsvorsteher Schlecht als politischem Ratgeber, Pfarrer Werner Häffner als kirchlichem Ratgeber und dem Evangelischen Serviceamt als sehr gut. Von der Diakoniestation berichtete Schwester Barbara Schöchlin zur Betreuung in Hauingen, dass man, wenn nötig, bis zu dreimal am Tag ins Haus komme wenn nötig.

Kindergartenleiterin Charlotte Engel berichtete über Angebot und Kooperationen. Man bietet den Kindern musikalische Früherziehung, Sprachförderung, Waldprojektwochen und eine Ballschule in Kooperation mit dem Tennisclub Hauingen. Man arbeitet mit Heilpädagogen der Lebenshilfe Lörrach und der Astrid-Lindgren-Grundschule Hauingen zusammen. Zu den geselligen Höhepunkten gehörte das Sommerfest mit der Einweihung des neuen Außengeländes. Im Sommer gab es eine Grüttwoche. Zusammen mit der Bücherei Hauingen gestaltete man das Projekt Kind-Buch-Kunst als Jahresthema. Zur Freude der Dorfgemeinschaft gestalteten die Erzieherinnen im Advent die Rathausfenster.

Wahlen: Verena Borckmann (Stellvertreterin), Brigitte Reimann (Kassiererin), Ursula Golomb, Ulrike Grether, Silvia Vukman, Doris Meier, Michaela Frackowiak (alle Beisitzerinnen).
 
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