|
|
oben

|
|
|
^ |
Die
Oberbadische vom 19.5.12
Achtung vor dem Leben haben
Gottesdienst und Fest an der
Kreuzeiche
Lörrach-Brombach
(lu). Erst der Segen, dann die Feier:
Traditionell feierten die evangelische und
katholische Kirchengemeinde Brombach vor dem
Vatertagshock ihren ökumenischen
Gottesdienst zu Himmelfahrt im Freien an der
Kreuzeiche.
Umrahmt wurde der
Gottesdienst von Liedbeiträgen durch den
Chor Brombach unter der Leitung von Gerold
Bernhard. Nach der von Pfarrer Michael
Hoffmann und der katholischen Pfarrhelferin
Angela Göller zelebrierten Messe waren die
Tische durch den TV Brombach gedeckt und
luden zum gemütlichen Vatertagshock ein.
"Wer den Himmel auf Erden will, der muss
nur die Augen aufmachen", hatte zuvor
Pfarrer Michael Hoffmann vor knapp 100
Gläubigen betont. Als ein Zeichen des
Himmels wertet er, wenn viele Menschen etwas
zusammen machen und zusammenstehen, wie eben
bei der ökumenischen Gottesdienstfeier an
der Kreuzeiche.
Da, wo Menschen sich
einig sind und sich verstehen, da sei der
Himmel, so der Pfarrer.
Gleichzeitig
warnte der Geistliche aber davor, dass es
nicht um religiöse Fantasten gehe, die
anderen Menschen vorschreiben würden, wie
sie zu leben hätten oder selbst nach
unerbittlichen Vorschriften lebten, wie etwa
die Salafisten. Es werde stets dann
schwierig, wenn Menschen den anderen den
Himmel versprächen. Wie schnell Grenzen
überschritten werden, wenn es um die eigenen
Bedürfnisse gehe, habe gerade erst ein
Fußballspiel am Dienstag gezeigt. Die
Achtung und die Toleranz gegenüber anderen
bedeute schließlich auch die Achtung vor dem
Leben, so Hoffmann. |
|
^ |
Die
Oberbadische vom 19.5.12
Konflikt überschattet Brückenbauen
Karlfrieder Walz aus Maulburg
arbeitet noch bis Juli als
Vertretungspfarrer in Namibia
Maulburg (hp). Noch bis zum 12. Juli
wird Karlfrieder Walz als Vertretungspastor
in Lüderitz (Namibia) arbeiten. In seinem
jüngsten Rundbrief geht Walz, der von seiner
Frau Irmela begleitet wird, in Interviewform
auf einige Fragen ein. Wir veröffentlichen
den Rundbrief in Auszügen.
Was war während des Dienstes in der
evangelischen Gemeinde von Lüderitz
besonders wichtig?
Eine
meiner Aufgaben ist die Vorbereitung des
Jubiläums der evangelischen Felsenkirche.
Sie wurde 1912 als Wahrzeichen von Lüderitz
gebaut und ich feiere dort sehr gerne
Gottesdienste. Die Vorbereitung des
Jubiläums gibt mir viele Möglichkeiten
Menschen, Kirchen und Chöre kennen zu lernen
und zu besuchen. Das hat mir Türen geöffnet
und Herzen. Leider wird mein Brückenbauen
von einem Konflikt überschattet.
Welcher Konflikt?
Als ich zwei schwarze Pastoren und zwei
schwarze Kirchenälteste, die beim
Jubiläumsgottesdienst mitwirken wollen, zum
Grillen im Bereich unserer kleinen
Pfarrwohnung im Altenheim einladen wollte,
wurde mir das von der Verwalterin verboten.
Durch einen Vorstandsbeschluss wurde dieses
Verbot bekräftigt: Wir würden zu laut sein.
Ich wies die Verwalterin darauf hin, dass
das für mich eine versteckte Form von
Rassismus sei. Erst als ich davon sprach,
dass ich dann ausziehen müsste, lenkte sie
ein und gab eine Ausnahmegenehmigung. Für
mich war das Anlass beim Kirchenvorstand auf
eine Pfarrwohnung mit uneingeschränktem
Hausrecht des Pfarrers zu drängen. Ich war
froh, dass der Bischof mir seine volle
Unterstützung zusagte. Inzwischen hat mir
die Verwalterin bestätigt, dass der Vorstand
mir uneingeschränktes Hausrecht einräumt und
ich auch im Hof grillen kann.
Welche Bedeutung hat die
Infrastruktur, die von der deutschen
Kolonialregierung vor über hundert Jahren
geschaffen wurde?
Als einem
San, einem Ureinwohner, diese Frage gestellt
wurde, gab er zur Antwort: "Wir hatten alles
was wir brauchten. Bevor ihr uns das Land
weggenommen habt konnten wir uns frei
bewegen. Wir hatten ein gutes, freies Leben
als Sammler und Jäger. Es hat uns nichts
gefehlt was ihr uns hättet bringen müssen."
Es gab aber auch Häuptlinge, die durch
Einflüsse aus Südafrika westliche Kultur
erlebt haben und mit Händlern in Berührung
gekommen waren. Sie baten Missionare in
ihrem Stamm zu wohnen und Schulen und
Kirchen zu bauen und so christliche Bildung
zu bringen. Von der Infrastruktur lebt das
Namibia von Heute.
Das Rad
der Geschichte lässt sich nicht mehr zurück
drehen. Was sind aktuelle Herausforderungen?
Namibia hat ein gutes Verkehrsnetz und
eine funktionierende Infrastruktur. Namibia
ist reich an Bodenschätzen und erhält
finanzielle Hilfe der EU und aus
Deutschland. Namibia braucht gut
ausgebildete Menschen. Leider entscheidet
das Parteibuch bei der Besetzung einer
Stelle und nicht die Qualifikation. Viele
Menschen schauen zuerst auf den eigenen
Vorteil. Hier etwas zu ändern ist die größte
Herausforderung aller gesellschaftlichen
Gruppen in Namibia. Die Christen haben dabei
eine besondere Verantwortung.
Welche Bedeutung haben die Besuche
auf den Farmen?
Die
deutschstämmigen Farmfamilien um
Helmeringhausen und in den Tirasbergen leben
weit von einander entfernt. Deshalb ist der
monatliche Gottesdienst auf jeweils einer
anderen Farm gleichzeitig ein
gesellschaftlicher Höhepunkt. Und bei den
Einzelbesuchen kommt es zu ganz persönlichen
Gesprächen über offene Fragen der Zukunft
oder Konflikte in der Familie und Fragen der
Kindererziehung. Dabei wird auch ein
Familienfest gefeiert.
Was
beeinflusst den weiteren Weg von Namibia?
Ich sehe den Auftrag der Kirchen darin,
noch Reste kolonialen Denkens bei den Weißen
zu überwinden und Brücken zu bauen zwischen
Schwarz und Weiß. Die partnerschaftlichen
Beziehungen nach Deutschland helfen dabei.
Es muss auch zu einer gerechten Verteilung
der Güter des Landes kommen. Eine fachliche
Qualifizierung ist notwendig und ein Ende
von Vetternwirtschaft. Mit Sorge sehe ich
den wachsenden Einfluss von China, das
eigene Arbeitskräfte ins Land bringt. Aids
zu bekämpfen ist eine zusätzliche Aufgabe,
da die Menschen mittlerer Generation
wegsterben und die Zahl der Aidswaisen
wächst.
Gibt es eine
kritische Auseinandersetzung mit der
Missionsgeschichte?
Es
wurde ein Studienprozess von der EKD
eingeleitet. Er ist dokumentiert in dem Buch
"Deutsche evangelische Kirche im kolonialen
südlichen Afrika". Dabei wird auch deutlich,
dass Missionare bis ins 20. Jahrhundert in
einem Überlegenheitsdenken der Weißen
gegenüber den Schwarzen erzogen wurden. Doch
auch in den Anfängen gab es Missionare, die
sich für Inkulturation einsetzten, so zum
Beispiel Missionar Johann Heinrich Schmelen,
der mit einer hoch gebildeten Nama-Frau
(Zara Hendrichs) verheiratet war und
deutlich auf der Seite der Schwarzen stand.
Seine Frau übersetzte das Neue Testament und
half ihm, Sprachfibeln zur Namasprache
herauszugeben.
Ein Wort zum
Schluss?
Viele offene
Fragen nehmen wir mit nach Deutschland. War
unser Dienst sinnvoll" Wird etwas bleiben
vom Versuch Brücken zu bauen für ein
Miteinander auf gleicher Augenhöhe" Und dann
bringen wir den Wunsch unserer
evangelisch-lutherischen Ovambo-Gemeinde
nach einer ökumenischen Partnerschaft mit
einer Gemeinde in Südbaden mit. |
|
^ |
MT vom 19.5.12
Unermüdlicher Einsatz
Kirchenbezirk ehrt Elisabeth Störk
Schopfheim-Gersbach (sut). Im Rahmen der
Frühjahrssitzung des Kuratoriums des
Evangelischen Freizeithauses Gersbach ehrte
Dekanin Bärbel Schäfer die Geschäftsführerin
des evangelischen Freizeithauses in
Gersbach, Elisabeth Störk, für 25 Jahre im
kirchlichen Dienst. Schäfer überreichte die
Dankesurkunde des Kirchenbezirks
Markgräflerland für treu geleistete Arbeit
und ein Präsent. Vorsitzender Gerd Sutter
übergab im Namen der Kuratoriumsmitglieder
einen Gutschein und dankte für den
unermüdlichen Einsatz von Elisabeth Störk
für das Haus in Gersbachs Höhen. Die Geehrte
hat den kirchlichen Dienst 1987 in der
evangelischen Sozialstation Schopfheim
aufgenommen und 1995 die Verwaltung des
damaligen Jugendheims Gersbach übernommen. |
|
^ |
MT vom 19.5.12
„Sie war wie eine Mutter zu mir“
Ida Mallett von der Presbyterian
Church of Kamerun zu Gast beim
Himmelfahrtsgottesdienst in Hasel
Hasel (hf). Die evangelische
Kirchengemeinde in Hasel feierte ihren
Gottesdienst zum Fest von Christi
Himmelfahrt auf dem Hasler Dorfplatz - mit
einem besonderen Gast aus Kamerun.
Zum Regionalgottesdienst waren auch Besucher
aus den Gemeinden Wehr und Dossenbach
gekommen. Umrahmt von den Klängen des
Musikvereins Hasel konnte die Feier im
strahlenden Sonnenschein stattfinden.
Pfarrer Wolfgang Kammerer freute sich,
zu diesem Regionalgottesdienst einen Gast
aus Kamerun begrüßen zu können. Während
seines Wirkens in der Mission hatte sich
Kammerer lange in Kamerun aufgehalten, wo er
Bekanntschaft mit Ida Mallett machte. "Sie
war immer wie eine Mutter zu mir", so
Pfarrer Kammerer, "und ich war wie ihr
Sohn."
Ida Mallett ist die Gründerin
und Präsidentin der Frauenarbeit in der
First Presbyterian Church of Kamerun. In
ihrem Grußwort stellte die heute 83-Jährige
die Frage: "Können Sie sich vorstellen, dass
ich heute in Ihr Parlament oder eine
politische Versammlung eingeladen würde""
Und sie gab gleich selbst die Antwort: das
sei nicht gut vorstellbar. "Aber unter dem
Kreuz sind wir eins", bekräftigte Mallett.
Der gemeinsame Glaube mache alle kulturellen
und ethnischen Unterschiede bedeutungslos.
Pfarrer Wolfgang Kammerer griff in
seiner Predigt diesen Gedanken auf und ging
auf die Chancen in der Pluralität ein. "Ein
christlicher Eintopf schmeckt fad", führte
der Pfarrer aus. Eine lebendige Kirche, eine
lebendige Gemeinde brauche die Vielfalt der
Meinungen im christlichen Bekenntnis. "Wir
müssen die Pluralität als Chance begreifen",
mahnte der Pfarrer und im Bezug auf die
Worte von Ida Mallett: "Wir sind eins " in
der Verschiedenheit." |
|
^ |
MT vom 18.5.12
Sogar das Publikum steht unter Verdacht
Krimi-Dinner der evangelischen
Bezirksjugend zugunsten der Schülerhilfe in
Dikome
Schopfheim. (mo)
"Jeder hatte einen guten Grund ihn
umzubringen!": Beim Krimi-Dinner der
evangelischen Bezirksjugend waren alle
verdächtig - sogar das Publikum.
Der
Gastgeber des Abends, der reiche, alte und
herzkranke Georg von Löwenstein, dargestellt
von Kevin Kroll, hieß die Gäste im Saal
willkommen und hatte auch auf der Bühne
seine Familie und enge Freunde zum
festlichen Dinner geladen.
Kevin
Kroll hatte nicht nur die Geschichte
ersonnen, die sich zwischen den vier Gängen
auf der Bühne abspielte und von Regisseurin
Alina Schwörer als Theaterstück umgesetzt
wurde, er selbst spielte auch das Mordopfer,
dessen Tod zunächst nach einer Herzschwäche
aussah, im Verlauf des Abends sich jedoch
als heimtückischer Mord in einer
Erbangelegenheit herausstellte.
Die
Idee zu einer solchen Veranstaltung kam von
Bezirksjugendreferentin Iris Feldmann. Und
als Spendenaktion für Kamerun fanden sich
viele Unterstützer und 50 Mitwirkende, die
auf, hinter und vor der Bühne spielten,
kochten und die Gäste dramaturgisch auf den
Punkt mit Quinoasalat, Tomatensuppe, Braten
mit allerlei Gemüse und Klößen sowie
Vanilleeis mit heißen Himbeeren versorgten.
Schon zu Beginn erfuhr der
Zuschauer, dass Georg von Löwenstein nicht
sehr beliebt sei. Und dass jeder der der
dinierenden Gesellschaft ein Mordmotiv
hätte, sogar sein eigener Sohn Leopold
(Debora Richter), der schonungslos die
Realität hinter der Fassade einer
glücklichen Familie aufdeckte, und seine
Frau Beatrix (Svenja Pfeiffer).
Nach
einem Stromausfall im Saal liegt der
Gastgeber reglos auf dem Boden. Die
"zufällig" im Saal anwesende Ärztin Dr. Thea
Schmidt (von Thea Schmidt gespielt) beruhigt
die Gäste und kümmert sich um den Patienten,
kann aber schließlich nur den Tod
feststellen. Da sie schon schnell von einem
Mord ausgeht, wird Kommissar Falk (Niclas
von Caprivi) hinzu gebeten, der alle
Anwesenden gnadenlos befragt. Dabei schließt
er auch einige überraschte Zuschauer in
seine Ermittlungen mit ein, die natürlich
das Recht zu schweigen haben.
Die
Köchin Maria (Anne Patolla) befürchtet, dass
ihr Essen am Tod schuld sei, doch kann
Kommissar Falk da sie und das Publikum
beruhigen. Zudem hat er auch blitzschnell
den Fall gelöst. Nach der Reihe kann er die
Butler (Jaqueline Jack und Milena Walz), den
enterbten Sohn und die Ehefrau ausschließen.
Auch das Ehepaar Müller (Matthias Klipfel
und Elena Doster) hat nichts mit dem Tod zu
tun.
Lina Fink (Caterina Peither),
die Freundin von Beatrix von Löwenstein,
gesteht ihrer Tochter Patrizia Adam (Luisa
Busch), dass Georg von Löwenstein ihr Vater
ist. Der Schwiegersohn, der langjährige
Anwalt des Ermordeten, Dr. Laurens Adam
(Laurens Adam), hatte davon gewusst, kannte
auch das Testament, in dem Patrizia als
Erbin eingetragen war, und hatte sie nur aus
diesem Grund geheiratet.
In Fotos
wurden dann die Machenschaften des Anwalts
in der Vergangenheit aufgedeckt, der mittels
eines Magneten den Herzschrittmacher des
Opfers sabotiert hatte.
Janosch Krug
sorgte am Klavier für die musikalische
Unterhaltung. Für die Dekoration war Jasmin
Wilbers verantwortlich. Das Technik-Team
wurde von Aliena Sütterlin geleitet.
Besonderen Applaus erhielt auch das
Küchenteam um Andrea Volk, das von Koch
Martin Wever unterstützt wurde.
Der
Erlös aus den beiden Veranstaltungen mit
jeweils über 60 Gästen geht an die
Schülerhilfe in Kamerun. Insgesamt kamen
rund 2000 Euro zusammen. |
|
^ |
BZ vom
18.05.2012
Gottesdienst zum Feuerwehrjubiläum
SCHOPFHEIM (BZ). Am kommenden Wochenende
feiert die Feuerwehrabteilung Schopfheim ihr
150-jähriges Bestehen. Der Festsonntag am
20. Mai beginnt um 10 Uhr mit einem
ökumenischen Gottesdienst im Festzelt bei
Hieber's Markt. Pfarrer Ulrich Henze, selbst
aktiver Feuerwehrmann und Notfallseelsorger
bei der Feuerwehr und Polizei Kehl, wird die
Festpredigt halten. Musikalisch wird die
Feier von der Stadtmusik Schopfheim unter
Leitung von Max Lehmann gestaltet.In der
evangelischen Stadtkirche sowie in den
Kirchen Wiechs und Langenau finden deshalb
am 20. Mai keine Gottesdienste statt. Die
Gemeindemitglieder sind zum Festgottesdienst
bei der Feuerwehr eingeladen. Auch die
evangelische Gemeinde in Maulburg ist dazu
eingeladen. Mitfahrgelegenheiten bieten sich
um 9.30 Uhr an der Maulburger Kirche. |
|
^ |
Die
Oberbadische vom 16.5.12
„Für die Menschen da sein“
Evangelische Salzertgemeinde feierte
Jahresfest
Lörrach (lea).
Die evangelische Salzertgemeinde hat am
Sonntag ihr Jahresfest gefeiert " wie in
jedem Jahr am Muttertag, da das Gebäude 1998
am Ehrentag der Mütter bezogen wurde. "Wir
feiern, dass dieses Haus existiert und ein
Ort der Begegnung ist", sagte der
katholische Pfarrer Spath, der gemeinsam mit
dem evangelischen Pfarrer Klett-Kazenwadel
im ökumenischen Familiengottesdienst zum
Thema "Das Gleichnis vom verlorenen Sohn"
gepredigt hat.
Klett-Kazenwadel
betonte, das Haus sei optimal für die
evangelische Salzertgemeinde und die
Bewohner des Stadtteils. Rund 80 Leute waren
gekommen, um das Fest zu begehen. "Das ist
erfreulich", sagte Klett-Kazenwadel und wies
darauf hin, dass alle Generationen vertreten
seien. Während die Erwachsenen bei einem
Sektempfang die Gemeinschaft genießen
konnten, gab es für die Kinder ein
Spieleangebot. Die Kleinen freuten sich
sichtlich: Ausgelassen sprangen sie auf der
im Garten aufgebauten Hüpfburg oder
bastelten drinnen gemeinsam mit den
Erzieherinnen des evangelischen
Salzertkindergartens.
"Wir wollen
für die Menschen da sein", sagt
Klett-Kazenwadel. "Uns geht es hier sehr gut
und wir sind froh, dass wir hier sein
dürfen", betonte er. |
|
^ |
MT vom 16.5.12
Gottesdienst an Himmelfahrt
Ida Mallett aus Kamerun ist zu Gast in
Hasel
Hasel. Beim
Regional-Gottesdienst der drei
Kirchengemeinden Wehr, Dossenbach Und Hasel
am Donnerstag, 17. Mai (Christi
Himmelfahrt), um 10 Uhr auf dem Dorfplatz
inHasel nimmt Ida Mallett als Gast aus Limbe
in Kamerun teil. Mallett war die erste
Präsidentin der „Christian Women's
Fellowship“ (CWF), der Frauenarbeit der
Presbyterianischen Kirche in Kamerun. Die
Organisation wurde bereits 1961 gegründet
und bietet den Frauen in Kamerun in knapp
1000 verschiedenen Gruppen eine
Gemeinschaft. Durch die Kurse soll die
Einheit unter den Frauen gestärkt werden und
sie sollen in ihren täglichen Aufgaben
unterstützt werden. Der Gottesdienst wird
musikalisch vom Musikverein Hasel gestaltet.
Bei schlechtem Wetter findet er in der
Kirche statt. |
|
^ |
Weiler Zeitung
vom 16.5.12
Gottesdienst: „Die Tür bleibt zu“
Weil am Rhein. Auch wenn das Thema „die
Tür bleibt zu“ lautet, sind beim
Tankstellengottesdienst am Samstag, 19.Mai,
18 Uhr, die Türen der Johannesgemeinde
geöffnet, denn niemand soll ausgegrenzt
werden. Jeder, der Türen schützend hinter
sich zumacht, steht auch mal auf der anderen
Seite. Und jeder weiß, dass Türen nicht
immer zubleiben können. Im Anspiel „Der
Einbruch“ greifen Bärbel Mues, Sabine
Strecker und Gabi Kranz das Thema auf.
Begleitet werden sie von „Pink Panter“, dem
Klavierspieler Heinz Breininger. Um
verschlossene Türen geht es auch in der
Predigt von Florian Müller. Im Anschluss
gibt es Speis und Trank im Gemeindehaus. |
|
^ |
Weiler Zeitung
vom 16.5.12
Seniorentreffs mit Herzblut organisiert
Pfarrer Schopferer verabschiedet
Ingeborg Jung, Mathilde Best, Rosemarie
Stern und Gisela Wäldin
Weil
am Rhein (ouk). Seit fast zehn Jahren haben
Ingeborg Jung, Mathilde Best, Rosemarie
Stern und Gisela Wäldin den Seniorentreff
der evangelischen Kirchengemeinde Alt Weil
geleitet. Beim jüngsten Seniorentreff
verabschiedeten sie sich nun von ihren
Gästen. "Wir haben es mit Herzblut gemacht",
sagte Ingeborg Jung.
"Verständlich,
wenn auch traurig" sei diese Entscheidung,
sagte Pfarrer Harald Schopferer und dankte
den vier Frauen für ihre Arbeit.
Gemeindediakon Simon Ruhland werde den
Seniorenkreis nach den Sommerferien
weiterführen, kündigte er an.
Vor
zehn Jahren hatten Ingeborg Jung, Mathilde
Best und Rosemarie Stern die Leitung des
Seniorentreffs vom damaligen Gemeindediakon
Ulrich Gröchel übernommen, als dieser in den
Ruhestand ging. Gisela Wäldin kam etwas
später dazu. Die vier Frauen luden jeden
Monat zu einem Nachmittag mit Kaffee und
Kuchen und einem anregenden Programm ins
Gemeindehaus, außerdem organisierten sie
Ausflüge.
Man feierte christliche
Feste zusammen, etwa das Abendmahl vor
Ostern, und hörte Vorträge über kirchliche
Persönlichkeiten wie den Dichter Paul
Gerhard. Es gab aber auch Vorträge über
Honig, über den Dichter Johann Peter Hebel
und andere Themen. Es gab Gedächtnistraining
oder eine vergnügliche Tanzrunde im Sitzen.
Häufig sangen die Teilnehmer gemeinsam und
wurden dabei von Organist Markus Mehlin am
Flügel begleitet. 40 bis 50 Frauen und
Männer kamen regelmäßig.
Auch jetzt
saßen die Menschen angeregt plaudernd an
blumengeschmückten Tischen bei Kaffee und
Kuchen.
Als Mathilde Best und Rolf
Wagner Fotos von heute und früher aus
Alt-Weil und Haltingen zeigten, tauschten
die Frauen und Männer lebhaft Erinnerungen
aus. "Im Prinzip gehen mir auch heute noch
nicht die Themen aus", sagte Ingeborg Jung
lachend im Gespräch mit unserer Zeitung. Am
meisten schätzte Ingeborg Jung das
Vertrauen, das unter den Menschen gewachsen
sei. Wenn man sich zum Beispiel auf dem
Markt treffe, rede man durchaus auch einmal
über persönliche Anliegen und Sorgen.
Pfarrer Harald Schopferer überreichte
den Leiterinnen des Seniorentreffs zum Dank
einen Blumenstrauß und ein Glas Honig. Auch
Markus Mehlin dankte er für seine
Unterstützung. Zuversichtlich war er, dass
sich in und außerhalb der Kirchengemeinde
weitere Kontaktmöglichkeiten ergeben. Damit
traf er die Stimmung im Saal.
Unter
Tränen dankte eine Seniorin Ingeborg Jung
und ihren Kolleginnen für die schönen
Nachmittage. Viele Menschen verabschiedeten
sich mit dem Wunsch, dass man sich wieder
sieht. Den Sommerausflug ins Orgelmuseum
Waldkirch werde sie mit ihren Kolleginnen
wie geplant durchführen, versprach Ingeborg
Jung. |
|
^ |
BZ vom
16.05.2012
Stimmiger Auftakt
Neuer
Marktmusiken-Zyklus ist eröffnet
SCHOPFHEIM (gd). Zur Eröffnung der neuen
Marktmusiken-Saison in der Alten Kirche St.
Michael, die wie bereits berichtet am 16.
Juni zum 300. erklingen wird, spielte
Christoph Bogon am vergangenen Sonntag Werke
von J. S.Bach, Dieterich Buxtehude und den
Italienern Filippo Capocci und Vincenzo
Petrali. Wie Johann Peter Hebel einst vom
benachbarten Wohnhaus aus "d’ Menschestimm
in der Schopfemer Orgle" (Gedicht "Die
Feldhüter" ) gehört hat, so ließ Organist
und Kantor Christoph Bogon das Register Vox
Humana (Menschenstimme), aber auch seine
eigene Menschenstimme zu den gespielten
Chorälen erklingen, bevor die Bearbeitungen
der Komponisten erklangen. |
|
^ |
BZ vom
16.05.2012
Konfirmanden von 1952
Am
Sonntag wird Diamantene Konfirmation in Zell
gefeiert
ZELL. Im März 1952
gingen zehn Mädchen und 20 Buben aus Zell,
Atzenbach, Mambach, Riedichen, Pfaffenberg
und Happach zur Konfirmation. Sie wurden von
Pfarrer Richard Bundschuh eingesegnet.
Dieses Jahr wird nun die Diamantene
Konfirmation in der evangelischen
Stadtkirche am 20. Mai um 10 Uhr mit einem
Festgottesdienst begangen, den Pfarrer
Demuth halten wird. Der Gottesdienst wird
musikalisch mitgestaltet von Stella Gut
(Querflöte) und Hermann Schwedes (Klavier).
Die Gemeinde ist zu diesem feierlichen
Gottesdienst eingeladen. |
|
^ |
MT vom 15.5.12
Gottesdienst im Festzelt der Feuerwehr
Schopfheim. Am kommenden Wochenende
feiert die Feuerwehrabteilung Schopfheim ihr
150-jähriges Bestehen. Der Festsonntag, 20.
Mai, beginnt um 10 Uhr mit einem
ökumenischen Gottesdienst im Festzelt beim
Hieber-Markt. Pfarrer Ulrich Henze, selbst
aktiver Feuerwehrmann und Notfallseelsorger,
wird dabei die Festpredigt halten: "Gott zur
Ehr, dem Nächsten zur Wehr. Oder: unsereiner
mit sei'm Wassereimer rennt, wenn's brennt".
Musikalisch wird die Feier von der
Stadtmusik Schopfheim unter Leitung von Max
Lehmann gestaltet. In der evangelischen
Stadtkirche sowie in den Kirchen Wiechs und
Langenau finden deshalb am 20. Mai keine
Gottesdienste statt. Die Gemeindemitglieder
sind zum Festgottesdienst bei der Feuerwehr
eingeladen. Auch die evangelische Gemeinde
in Maulburg ist dazu eingeladen.
Mitfahrgelegenheiten bieten sich um 9.30 Uhr
an der Maulburger Kirche. |
|
^ |
MT vom 15.5.12
Auftakt zur Marktmusik
Zur
Eröffnung der diesjährigen Reihe der
Marktmusiken in der Alten Kirche St.
Michael, die am 16. Juni zum 300.Male
stattfinden wird, spielte Christoph Bogon
Werke von J. S. Bach, Dieterich Buxtehude
und den Italienern Filippo Capocci und
Vincenzo Petrali. Wie Johann PeterHebel
einst vom benachbarten Wohnhaus aus „d
Menschestimm in der Schopfemer Orgle“
(Gedicht „Die Feldhüter“) gehört hat, so
Ließ Bogon das Register „Voxhumana“
(=Menschenstimme), aber auch seine eigene
Menschenstimme zu den gespielten Chorälen
erklingen, bevor die Bearbeitungen der
Komponisten erklangen. |
|
^ |
BZ vom
14.05.2012
Mordslust kommt Schülern zugute
Evangelische Bezirksjugendliche
glänzten mit dem "Krimi-Dinner" / Einnahmen
fließen in ein Dikome-Projekt
Von
unserem Mitarbeiter Edgar Steinfelder
SCHOPFHEIM. Prickelnde Spannung,
faszinierende Unterhaltung und zu Beginn
ganz schön makaber: Da liegt auf dem Boden
die Leiche eines durch Fremdeinwirkung um
die Ecke gebrachten Industriemagnaten und
trotzdem lassen sich die Verdächtigen auf
der Bühne und an den Tischen beim opulenten
Krimi-Dinner im evangelischen Gemeindesaal
den Appetit nicht verderben.
Die
Schopfheimer Mitglieder der evangelischen
Bezirksjugend Markgräflerland haben dieses
kriminalistisch-kulinarische Spektakel
glänzend in Szene gesetzt und damit ihre
erwartungsvollen Gäste total begeistert. Die
Requisiten lassen zunächst eine stilvolle
Soiree vermuten: Eine lange Tafel, silberne
Kerzenleuchter und edles Glas und Porzellan
auf schneeweißer Tischdecke. Dieser vornehme
Eindruck wird aber schnell verwischt, als
nach und nach die so genannte feine
Gesellschaft eintrifft. Der herrische
Gastgeber Georg von Löwenstein und seine
unterdrückte Gattin Beatrix haben skurrile
Gäste zum Dinner geladen. Drei Ehepaare,
alle mit auffallenden Macken behaftet, haben
an der Tafel Platz genommen. Eine eigentlich
ganz idyllische Atmosphäre. Diese wird aber
abrupt durch den Auftritt des eigenwilligen,
aber grundehrlichen Löwensteinspross Leopold
unterbrochen. Der provozierende rothaarige
Punk hält nicht nur seinen Eltern, sondern
auch allen Gästen gnadenlos den Spiegel vor.
Was da sichtbar wird, sind arme Kreaturen in
einem Chaos gestörter Beziehungen. Von
Idylle keine Spur mehr. Als sich der Vorhang
öffnet, liegt Georg von Löwenstein leblos
auf dem Bretterboden, die Butler Ernst und
Bernie sowie die Köchin Maria kreischen um
Hilfe, und die frisch gebackene Witwe
Beatrix von Löwenstein täuscht überzeugend
tiefe Ergriffenheit vor.
Nur den
angeblich missratenen Löwensteinsohn Leopold
lässt das ganze Theater kalt. Man
unterbricht diese Dramaturgie mit dem
Servieren des Hauptganges, für Pietät bleibt
keine Zeit. Allenfalls über die Todesursache
wird diskutiert. Kaum ist das Geschirr
abgetragen, wird klar: Georg von Löwenstein
ist ermordet worden. Die Ärztin Thea Schmidt
stellt fest, dass der Herzschrittmacher des
Opfers abgeschaltet wurde. Jetzt ist der
kriminalistische Spürsinn von Kommissar Falk
(Colombo lässt grüßen) gefragt. Die ganze
Gesellschaft — und sogar einige Gäste aus
dem Publikum — werden von Falk gnadenlos
verhört.
Das Testament des
Ermordeten bringt die Erleuchtung: Die
Gattin des Rechtsanwalts Dr. Laurens Adam
ist die uneheliche Tochter des getöteten
Industriellen und von diesem als Alleinerbin
bestimmt. Der "missratene" leibliche Sohn
Leopold ist enterbt. Weil der Rechtsanwalt
als Testamentsverwalter dies alles wusste,
hatte er die uneheliche Tochter von Georg
von Löwenstein geheiratet. Um möglichst
schnell an das Erbe zu kommen, hat er den
Herzschrittmacher des reichen Erblassers
abgeschaltet. Der Rechtsverdreher Dr. Adam
lässt sich widerstandslos in Handschellen
legen und abführen. — Ein Bravo für
Kommissar Falk, aber für Theaterensemble und
Organisationsteam, das unter der Regie von
Alina Schwörer eine mit kulinarischen
Schmankerln gewürzte Kriminalkomödie der
Extraklasse für einen guten Zweck inszeniert
hat. Der Erlös aus dieser Veranstaltung
kommt nämlich dem Schülerförderungsprogramm
des Vereins "Freundeskreis Partnerschaft
Übersee Dikome/Kamerun" zugute.
Als
Darsteller glänzten in ihren Rollen Anna
Patolla, Catherina Peither, Deborah Richter,
Elena Doster, Jaqueline Jack, Kevin Kroll,
Laurens Adam, Luisa Busch, Matthias Klipfel,
Milena Walz, Niclas von Caprivi, Svenja
Pfeiffer und Thea Schmidt. |
|
^ |
BZ vom
14.05.2012
Pilgerreise in Frankreich
Begehung der Via Podiensis
RHEINFELDEN (BZ). Vom 28. August bis zum
7. September findet für alle Interessierten
eine Pilgerwanderung auf der Via Podiensis
statt. Diese Route ist der beliebteste
französische Jakobsweg. Von Le Puy mit der
Kathedrale Notre-Dame (Weltkulturerbe) geht
es durch malerische Dörfer mit vielen
romanischen Kirchen über das vulkanische
Velay und die weiten Granit- hochflächen des
Aubrac. Den Abschluss bildet ein weiterer
Höhepunkt: Conques mit seiner Abteikirche
und der Brücke Pont des Pèlerins.
Die Teilnehmenden wandern täglich etwa 25
Kilometer mit Rucksack, genießen die Stille
unberührter Natur, erfahren intensive
Gemeinschaft wie auch Zeiten individueller
Entfaltung. Führungen und Referate
erschließen die reiche Tradition des Weges.
Die
Leitung liegt beim erfahrenen Leiter von
Pilgerwanderungen, Detlef Lienau, Pfarrer
und Mitglied der Kommunität Beuggen. Kosten:
700 Euro inklusive Hin- und Rückfahrt ab/bis
Basel. Informationen/ Faltblatt bei der
evangelischen Erwachsenenbildung unter
07623/50520,
eeb.hrloesh@t-online.de |
|
^ |
BZ vom
14.05.2012
Vom Saulus zum Paulus
Veranstaltung bei der VHS
RHEINFELDEN (BZ). Heute, Montag, 14. Mai, um
19.30 Uhr referiert François Vouga an der
Volkshochschule über Saulus-Paulus, der vom
Verfolger zum Apostel, vom Eiferer Gottes
zum Gründer der Säkularisierung in Europa
wurde.
Dabei handelt es sich um den
zweiten Abend, der in Kooperation von
Volkshochschule und der evangelischen
Erwachsenenbildung
Hochrhein-Markgräflerland, Wendungen im
Leben ausgewählter Persönlichkeiten im
Rahmen des Jahresschwerpunkts "Wandel" ,
thematisiert. Wie schon in der ersten
Biografiereihe im vergangenen Herbst wird
folgenden Fragen nachgegangen: Was zeichnet
besonders gravierende Wendungen im Leben
aus? Wie kommt es zum jeweiligen Wandel?
Welche Folgen hat oder hatte der Wandel
persönlich oder auch gesellschaftlich? Der
Vortrags- und Gesprächsabend in der
Cafeteria des VHS-Hauses lädt ein, Neues zu
entdecken und auch dem Wandel im eigenen
Leben nachzusinnen.
Der Abend über Dr. Lothar
Kreyssig, den Pfarrer Werner Ross gestalten
wird, wurde aus organisatorischen Gründen
vom 16. April auf den 21. Mai, ebenfalls
19.30 Uhr, verlegt. |
|
^ |
MT vom 14.5.12
Prinzipalstücke für Alte Kirche St. Michael
Schopfheim. Nach langer Vorarbeit ist es
endlich so weit. Die neuen Prinzipalstücke
für die Alte Kirche St. Michael werden
rechtzeitig zum Pfingstfest fertig. Am
Donnerstag, 24. Mai, um 20 Uhr werden sie im
Rahmen einer Vernissage allen Interessierten
vorgestellt. Der Künstler Nikolaus Kernbach
wird sein Werk erläutern, Christoph Bogon
auf der Orgel über die einzelnen Stücke
improvisieren. Ina Schabbon wird über das
Projekt informieren. Für das Leibliche Wohl
ist gesorgt. Am Pfingstmontag, 27. Mai,
werden die Prinzipalien im ökumenischen
Gottesdienst um 10 Uhr in der Alten Kirche
feierlich eingeweiht. Ein ökumenisches Team
aus der katholischen Gemeinde St. Bernhard
und der evangelischen Gemeinde St. Michael
bereitet den Gottesdienst vor und zelebriert
ihn gemeinsam. |
|
^ |
BZ vom
12.05.2012
Der Glockenlärm stört die Eulen nicht
Schleiereulen fühlen sich nicht
nur im Kirchturm der evangelischen Kirche
Grenzach wohl, sondern auch in St. Georg in
Wyhlen
Von unserer
Mitarbeiterin Martina Weber-Kroker
GRENZACH-WYHLEN. Kirchtürme sind für viele
Vogelarten wie Turmfalke und Schleiereule
wichtige Lebensräume. Dies trifft auch auf
den Kirchturm der katholischen Pfarrkirche
St. Georg, Wyhlen, zu. Schon seit vielen
Jahrzehnten gibt es im Turm direkt unter den
Kirchenglocken Schleiereulen. Bereits seit
1975 kümmert sich Gernot Wendt vom
Naturschutzbund Deutschland (Nabu) um diese
Tiere. Jetzt ist geplant, dass die
Pfarrgemeinde für ihren Einsatz für den
Artenschutz mit der Nabu-Plakette
"Lebensraum Kirchturm" ausgezeichnet wird.
Im Jahre 2007 hatte der Nabu
gemeinsam mit dem Beratungsausschuss für das
deutsche Glockenwesen das Projekt
"Lebensraum Kirchturm" gestartet. Damals war
der Turmfalke "Vogel des Jahres" . Ziel
dieser Aktion ist es, die Brutstätten für
Turmfalken, Fledermäuse, Schleiereulen,
Dohlen und andere Arten zu erhalten.
Mittlerweile sind schon mehr als 500 Kirchen
in Deutschland mit der Nabu-Plakette
ausgezeichnet worden. Im Jahre 2008 hatte
die evangelische Kirchengemeinde Grenzach
diese Plakette erhalten. Dort gibt es im
Kirchturm Nistmöglichkeiten für
Schleiereulen und Turmfalken.
Seit
37 Jahren betreut Wendt nun schon die
Schleiereulen im Kirchturm von St. Georg.
Die Schleiereule brütet in Abhängigkeit vom
Mäuseaufkommen ab Ende März, meist jedoch
erst Anfang Mai. Nach 30 bis 34 Tagen
schlüpfen die jungen Eulen aus den
länglichen weißen Eiern. Mit 11 bis 14 Tagen
öffnen sie ihre Augen und verlassen nach
etwa 60 Tagen das Nest.
Zwei- bis
dreimal im Jahr geht Wendt in Wyhlen auf den
Kirchturm. Das erste Mal jeweils zu Beginn
der Brutsaison. Dann überprüft er, ob Gelege
vorhanden sind. Meist sind es fünf bis
sieben Eier, es waren aber auch schon neun,
erinnert er sich. Danach sieht er später
noch einmal nach, wie sich die kleinen Tiere
entwickelt haben und kontrolliert ein
weiteres Mal kurz vor dem Ausfliegen.
Außerdem säubert Wendt alle zwei bis drei
Jahre den Brutkasten.
Die
Schleiereulen nisten in unmittelbarer Nähe
zu den Kirchenglocken. Bemerkenswert findet
es Wendt, dass ihnen das Glockengeläut
offensichtlich überhaupt nichts ausmacht.
Seit er die Schleiereulen im Kirchturm St.
Georg beobachtet, sei der Brutkasten immer
besetzt gewesen, erzählt er weiter. Es gab
bislang nur eine Ausnahme, als es Mitte der
80er Jahre zwei sehr kalte Winter gab und
einmal keine Schleiereulen da waren.
Derzeit befinden sich im Kirchturm von
St. Georg zwei Altvögel, fünf Jungvögel, die
etwa drei Wochen alt sind, und noch zwei
Eier. Neben diesem Kirchturm betreut Wendt
auch den Kirchturm der evangelischen Kirche
Grenzach und den der katholischen Kirche in
Herten.
In Grenzach besteht schon
seit einigen Jahren das Problem, dass ein
Turmfalke den Eingang zum
Schleiereulen-Brutkasten blockiert. Hier
will man jetzt mit einem Zugangstunnel für
die Schleiereule Abhilfe schaffen, damit
wieder beide Vogelarten in dem Kirchturm
nisten können.
Bei der Kirche St.
Georg gibt es solche Probleme nicht. Auch
hier sind zwar Turmfalken vorhanden, diese
finden aber gute Nistmöglichkeiten in vielen
Ecken und Nischen des Kirchengebäudes.
Wendts Bestreben ist es, dass nun
ebenfalls der Kirchturm von St. Georg mit
der Nabu-Plakette ausgezeichnet wird. Sie
steht unter Denkmalschutz, bemerkt er
weiter. In die aktuelle Diskussion in der
katholischen Seelsorgeeinheit St. Georg/St.
Michael zur Zukunft der Kirchengebäude
möchte er sich jedoch lieber nicht
einmischen. Dennoch betont er: "Obwohl ich
evangelisch bin, hänge ich an der
katholischen Kirche Wyhlen. Ich kann mir
nicht vorstellen, dass sie aufgegeben wird." |
|
^ |
BZ vom
12.05.2012
Regine Klusmann geht als Dekanin an den
Bodensee
Pfarrerpaar
verabschiedet sich
RHEINFLEDEN (ibö). Die 3000 Mitglieder der
evangelischen Paulusgemeinde werden sich
nach den Sommerferien auf eine neue
seelsorgerische Situation einstellen müssen.
Nach 16 Jahren verabschiedet sich das
beliebte und kirchlich aktive
Pfarrer-Ehepaar Regine Klusmann (47) und
Andreas Bücklein (47). Der Grund: Die
Bezirkssynode hat Regine Klusmann am
Donnerstag zur neuen Dekanin für den
Kirchenbezirk Überlingen-Stockach (Bodensee)
gewählt. Der Vorschlag dazu kam von
Landesbischof Ulrich Fischer.
Für
Regine Klusmann löst die Wahl "mit
überwältigender Mehrheit" bei zwei
Vorschlägen zunächst große Freude aus,
bedeutet sie doch auch eine logische
Fortsetzung ihrer Arbeit im Dekanat
Markgräflerland mit neuen Aufgaben, aber sie
sieht auch, dass dies Abschied bedeutet. Als
Dekanatsstellvertreterin hat Regine Klusmann
bereits im Kirchenbezirk Markgräflerland
Projekte geleitet. Dazu gehört auch das
große Tauffest im vergangenen Jahr in
Schloss Beuggen. Regine Klusmann arbeitet im
regionalen Strukturausschuss mit, in dem
unter anderem auch die Krankenhaus Seelsorge
geregelt wird. Zu ihren Aufgaben gehört auch
die Vorbereitung der Visitationen in den
Pfarrgemeinden und die Organisation von
Pfarrkonventen. Bei der Wahl in Überlingen
überzeugte sie die Mitglieder der Synode mit
ihrer Vorstellung von einer modernen Kirche,
die für alle offen ist. Bei der
Bezirkssynode stellte sie sich als
partnerschaftlich und gesprächsbereit vor.
Als Dekanin wird Regine Klusmann auch die
Auferstehungsgemeinde in Überlingen,
zusammen mit ihrem Mann Andreas Bücklein,
übernehmen. Wie in der Petrusgemeinde teilt
sich das Ehepaar die Pfarreraufgabe.
Bücklein wird außerdem Religionsunterricht
an Schulen halten. Regine Klusmann und
Andreas Bücklein werden am 15. Juli in
Rheinfelden verabschiedet. |
|
^ |
BZ vom
12.05.2012
Immer mit Herzblut dabei
Ingeborg Jung, Mathilde Best, Rosemarie
Stern und Gisela Wäldin sagen dem
Seniorentreff Ade
WEIL AM
RHEIN (ouk). Seit fast zehn Jahren haben
Ingeborg Jung, Mathilde Best, Rosemarie
Stern und Gisela Wäldin den Seniorentreff
der evangelischen Kirchengemeinde Altweil
geleitet. Beim Seniorentreff am Donnerstag
verabschiedeten sie sich nun von ihren
Gästen. "Wir haben es mit Herzblut gemacht"
, sagte Ingeborg Jung.
"Verständlich, wenn auch traurig" sei diese
Entscheidung, sagte Pfarrer Harald
Schopferer und dankte den vier Frauen für
ihre Arbeit. Gemeindediakon Simon Ruhland
werde den Seniorenkreis nach den
Sommerferien weiterführen, kündigte er an.
Vor zehn Jahren übernahmen Ingeborg
Jung, Mathilde Best und Rosemarie Stern die
Leitung des Seniorentreffs vom damaligen
Gemeindediakon Ulrich Gröchel, als dieser in
den Ruhestand ging. Gisela Wäldin kam etwas
später dazu. Die vier Frauen luden jeden
Monat zu einem Nachmittag mit Kaffee und
Kuchen und einem anregenden Programm ins
Gemeindehaus, außerdem organisierten sie
Ausflüge. Man feierte christliche Feste
zusammen, etwa das Abendmahl vor Ostern, und
hörte Vorträge über kirchliche
Persönlichkeiten wie den Dichter Paul
Gerhard. Es gab aber auch Vorträge über
Honig, über den Dichter Johann Peter Hebel
und andere Themen. Es gab Gedächtnistraining
oder eine vergnügliche Tanzrunde im Sitzen.
Häufig sangen die Teilnehmer gemeinsam und
wurden dabei von Organist Markus Mehlin am
Flügel begleitet. 40 bis 50 Frauen und
Männer kamen regelmäßig.
Auch am
Donnerstag saßen die Menschen angeregt
plaudernd an blumengeschmückten Tischen bei
Kaffee und Kuchen. Als Mathilde Best und
Rolf Wagner Fotos von heute und früher aus
Altweil und Haltingen zeigten, tauschten die
Frauen und Männer lebhaft Erinnerungen aus.
"Im Prinzip gehen mir auch heute noch nicht
die Themen aus" , sagte Ingeborg Jung
lachend im Gespräch mit unserer Zeitung.
Doch zwei Frauen aus dem Leitungsteam falle
die Arbeit aus gesundheitlichen Gründen
inzwischen schwer, eine sei häufig verreist.
Da habe man beschlossen, gemeinsam
aufzuhören. Am meisten schätzte Ingeborg
Jung das Vertrauen, das unter den Menschen
gewachsen sei. Wenn man sich zum Beispiel
auf dem Markt treffe, rede man durchaus auch
einmal über persönliche Anliegen und Sorgen.
Pfarrer Harald Schopferer
überreichte den Leiterinnen des
Seniorentreffs zum Dank einen Blumenstrauß
und ein Glas Honig. Auch Markus Mehlin
dankte er für seine Unterstützung.
Gemeindediakon Simon Ruhland werde den
Seniorentreff nach den Sommerferien
weiterführen, kündigte er an. Zuversichtlich
war er, dass sich in und außerhalb der
Kirchengemeinde weitere Kontaktmöglichkeiten
ergeben. Damit traf er die Stimmung im Saal.
Unter Tränen dankte eine Seniorin
Ingeborg Jung und ihren Kolleginnen für die
schönen Nachmittage. Viele Menschen
verabschiedeten sich mit dem Wunsch, dass
man sich wieder sieht. Den Sommerausflug ins
Orgelmuseum Waldkirch werde sie mit ihren
Kolleginnen wie geplant durchführen,
versprach Ingeborg Jung. |
|
^ |
BZ vom
12.05.2012
Neuer Pfarrer für Friedlingen
Besetzung fast abgeschlossen
WEIL AM RHEIN (nn). Die seit Juli
vergangenen Jahres vakante Pfarrstelle bei
der evangelischen Friedensgemeinde in
Friedlingen kann voraussichtlich zum 1.
September wieder besetzt werden. Nach
Angaben von Dekanin Schäfer ist das
Besetzungsverfahren nahezu abgeschlossen, es
fehle lediglich noch die Zustimmung eines
der zu hörenden Gremien. Mit Rücksicht auf
dessen Entscheidung wollte Schäfer deshalb
am Freitag noch keine Angaben zur Person des
neuen Stelleninhabers machen. Die bisherige
Pfarrerin Anja Rahmelow war im Juli
vergangenen Jahres verabschiedet worden.
Danach endeten zwei Ausschreibungen der
Stelle, ohne dass sich ein Interessent
gemeldet hätte. Danach hat sich der
Oberkirchenrat in Karlsruhe in die Suche mit
eingeschaltet. |
|
^ |
Weiler Zeitung
vom 12.5.12
Von Gospel über Klassik bis zum Sprechstück
„Salt 'n Light“ ein moderner
Kirchenchor / Derzeit ist der Einstieg für
interessierte Sänger günstig
Efringen-Kirchen (jut/cl). Nein, das ist
keine Sportgruppe, die sich am Montag Abend
im evangelischen Gemeindehaus
Efringen-Kirchen warm bewegt – das ist der
Chor „Salt 'n Light“. Die Dirigentin Birte
Niemannsteht auf dem Standpunkt, dass besser
singt, wer locker ist, und die Sängerinnen
und Sänger machen begeistert bei den
Lockerungsübungen mit. Vor Ostern übten die
Sänger für die Feier in der Osternacht, die
im Jahreslauf der Kirchengemeinde Efringen-
Kirchen ein Gottesdienst mit einer besonders
eindrücklichen Gestaltung ist.
Gesänge aus der byzantinischen Osterliturgie
waren dabei ein tragendes Element. Die
Spezialität des Chors ist In des der Gospel,
erläutert Birte Niemann, die im Januar den
Taktstock von Nicole Rösch übernommen hat.
Das Repertoire von Gospel, über Blues bis
Klassik - man hat schon Brahms gesungen -,
habe ihr zugesagt. Für den Gottesdienst an
Pfingstsonntag übt sie nun sogar ein
experimentelles Sprechstück ein. Auch für
ein Sprechstück wird der Chor in vier
Gruppen aufgeteilt, allerdings sind
FrauenundMänner gemischt. Der Text wird dann
rhythmisiert gesprochen - „im Prinzip
gleich, wie bei einemgesungenen Stück“,
erläutert die Dirigentin. Das Stück sei
auskomponiert, nur eben ohne Tonhöhen. Auch
für derlei neue Klänge „sind die Sänger gut
für zu haben“.
Wer also keinem
klassischen Gesangverein beitreten will,
sondern etwas Spezielles sucht, sei bei
„Salt 'n Light“ an der richtigen Adresse,
wirbt Birte Niemann. Der Chor sei nicht sehr
groß, aber sehr engagiert und „für alle
Richtungen aufgeschlossen“. Jeder, der gerne
singe und einmal besondere Lieder kennen
lernen möchte, sei eingeladen mitzusingen.
Im Moment sei die Gelegenheit gut,
einzusteigen.
Neben diesem
Sprechstück, einem Gospel und „Verleih uns
Frieden“ von Mendelssohn für den
Gottesdienst an Pfingstsonntag proben die
Sänger auch schon für zwei Termine im Juli,
nämlich eine Matinee in der Christuskirche
am1. Juli und das Pfarrgartenfestam22. Juli.
Auch den Choral „Immortal Bach“ von Knut
Nystedt hat der Chor begonnen zu proben –
ein sehr spannend klingendes Werk, zwar auf
Bach basierend, aber in neue Zusammenhänge
gerückt. Doch gesungen wird nicht nur
deutsch oder englisch, was ja gut im Ohr
liegt, sondern auch mal schwedisch, wie für
„Gabriellas Song“ aus dem Film „Wie im
Himmel“, der bei der Matinee Premiere feiern
soll.
Wer
sich angesprochen fühlt, kann direkt in die
Probe jeweils Montag, 19.30 bis 21.30 Uhr,
im evangelischen Gemeindehaus kommen. Fragen
beantwortet Birte Niemann unter Tel.
07635/8243829. |
|
^ |
Die
Oberbadische vom 12.5.12
Orgelwallfahrt kommt heute nach Kandern
Kandern. Zum Jahr der Kirchenmusik
bietet Bezirkskantor Christoph Bogon am
heutigen Samstag eine Orgelwallfahrt an.
Drei besonders schöne Orgeln des
evangelischen Kirchenbezirks Markgräflerland
sollen dabei erklingen und anschaulich
machen, welchen Schatz unsere Region in
diesen herrlichen Instrumenten hat. Die
Orgelwallfahrt startet um15 Uhr in
Schopfheims AlterKircheundmachtum16.30 Uhr
Station in der Kirche von Wies.
Als
krönender Abschluss erklingt um 18 Uhr die
Kanderner Orgel. Sie ist das größte noch
erhaltene Instrument des Orgelbauers Josef
Merklin. Christoph Bogon wird in Kandern
eine Sonate von Felix Mendelssohn spielen,
Pfarrer Matthias Weber ein Orgelwerk von
Johann Sebastian Bach. Es besteht die
Möglichkeit, an der gesamten Orgelwallfahrt
teilzunehmen oder nur das kleine
Orgelkonzert um 18 Uhr in Kandern
mitzuerleben. |
|
^ |
Die
Oberbadische vom 12.5.12
Pfarrerin geht
Klusmann
wird Dekanin am Bodensee
Rheinfelden (kör). Die evangelische
Paulusgemeinde in Rheinfelden muss Abschied
nehmen: Pfarrerin Regine Klusmann wurde am
Donnerstag zur neuen Dekanin des Dekanats
Überlingen-Stockach am Bodensee gewählt.
Auch ihr Mann, Pfarrer Andreas Bücklein,
wird die Stadt verlassen, wie Bärbel
Schäfer, Dekanin des Dekanats
Markgräflerland, unsere Zeitung wissen ließ.
Die 47- jährige gebürtige
Niedersächsin Klusmann ist zugleich auch
Stellvertreterin von Schäfer. Klusmann, sie
ist die dritte Dekanin in Überlingen in
Folge, wird am Sitz ihres neuen Dekanats in
Überlingen zugleich auch Pfarrer in der
dortigen Auferstehungsgemeinde. Diese
Aufgabe wird die Mutter von vier Kindern
gemeinsam mit ihrem Ehemann, einem
gebürtigen Konstanzer, übernehmen.
Die Verabschiedung wird am 15. Juli in
Rheinfelden stattfinden, wie Dekanin
Schäferweiter mitteilte. |
|
^ |
BZ vom
11.05.2012
Lebensdienst für die Kirche
Hüsinger verabschieden
Kirchendienerin Frieda Sturm nach 45 Jahren
/ Tochter übernimmt
Von unserer
Mitarbeiterin Anja Bertsch
STEINEN-HÖLLSTEIN STEINEN-HÜSINGEN
(jabe). Bis auf den letzten Platz besetzt
waren am Sonntag zunächst das Hüsinger
Kirchlein und anschließend der Bürgersaal,
als Kirchendienerin Frieda Sturm aus ihrem
Amt verabschiedet wurde: Zahlreiche Hüsinger
bekundeten damit ihre Wertschätzung für ihre
"Fitt" , die nach 45 Dienstjahren im Alter
von 87 Jahren in den Ruhestand überwechselt.
Das Amt der Kirchendienerin indes
bleibt — einmal mehr — in der Familie:
Nachdem Frieda Sturm das Amt einst von ihrer
Schwiegermutter Anna Sturm übernommen hatte,
tritt nun ihre Tochter Iris Rohde die
Nachfolge an.
Pfarrer Thomas Krenz
stellte den Gottesdienst ganz ins Zeichen
des Weltlachtages, der just an diesem
Sonntag begangen wurde — und leitete dann
geschmeidig über zu den Verdiensten und
Qualitäten der langjährigen Kirchendienerin.
Neben der Gewissenhaftigkeit, mit der Frieda
Sturm sich stets der Hege und Pflege der
Hüsinger Kirche und der Vorbereitung der
Gottesdienste gewidmet habe, habe ihr
menschliches Wesen sie zu etwas Besonderem
gemacht: "Sie haben stets jeden mit einem
Lachen empfangen, aus dem die Freundlichkeit
im Herzen sprach - Sie werden mit fehlen" ,
wandte Pfarrer Krenz sich direkt an die
Abschiedsjubilarin. Die Dienstzeit von 45
Jahren sei weit und breit "wahrscheinlich
einmalig — auf jeden Fall einsame Spitze" .
Umrahmt von einem
Überraschungsauftritt des
Frauengesangvereines fügten Ortsvorsteher
Erwin Sturm und Ernst Volz als Vorsitzender
des Ältestenrates den Lobes- und
Dankesworten des Pfarrers bei der kleinen
Feier im Bürgersaal einige weitere Facetten
hinzu. Mit einigen Zahlenspielereien etwa
führte Ortsvorsteher Erwin Sturm das
Aufgaben- und Arbeitspensum der ehemaligen
Kirchendienerin vor Augen. 45 Jahre, über
1000 Gottesdienste, und vor jedem dieser
Gottesdienste galt es drei Mal die Glocken
zu läuten& Eindrücklich auch die lange Reihe
an Veränderungen am Kirchlein und im Amt des
Pfarrers, die sich während der Amtszeit von
Frieda Sturm abspielten und von Erwin Sturm
schlaglichtartig angeführt wurden.
Indem Ernst Volz einige Ereignisse und
Wegmarken aus der Zeit von Frieda Sturms
Amtseinführung Ende der 1960er Jahre ins
Gedächtnis rief, machte auch der Ältestenrat
auf humorvolle Weise deutlich, welch lange
Zeitspanne die Dienstamtsjahre von Frieda
Sturm tatsächlich umfassten. Die
68er-Studentenbewegung fand in seinen
Ausführungen ebenso Erwähnung wie die
Uraufführung des Spielfilmes "Zur Sache
Schätzchen" oder die Top-Platzierung von
Heintjes "Mama" in der Hitparade. Auch Volz
betonte den unschätzbaren Einsatz der
Kirchendienerin. "Du hast dein Amt nicht nur
mit großer Gewissenhaftigkeit, Sorgfalt und
Liebe ausgeführt. Du hast es auch gelebt,
und bist und bleibst untrennbar mit dieser
Kirche verbunden." |
|
^ |
Die
Oberbadische vom 11.5.12
Neuer Start für Orgelwallfahrt
Schopfheim. Die Orgelwallfahrt startet nicht
in St. Michael: Nach Angaben von
Bezirkskantor Christoph Bogon kann die
Veranstaltung am kommenden Samstag um 15 Uhr
wegen einer doppelten Raumbelegung nicht in
der Alten Kirche beginnen. Statt dessen sind
die Zuhörer eingeladen, sich zwischen 15 und
15.15 Uhr in der evangelischen Stadtkirche
einzufinden, wo Bogon die dortigen Orgeln
mit adäquater Literaturvorstellenwird.
Diebeiden anderen Stationen, 16.30 Uhr
evangelische Kirche Wies und 18 Uhr
evangelische Kirche Kandern, bleiben
unverändert im Programm der kleinen Reise.
|
|
^ |
Die
Oberbadische vom 11.5.12
Jahresfest der Salzertgemeinde
Lörrach. Ihr Jahresfest feiert die
evangelische Salzertgemeinde am Sonntag,
13.Mai. In diesem Jahr einmal anders: Um 11
Uhr beginnt das Fest mit einem ökumenischen
Familiengottesdienst. Der Kindergarten und
ein bewährtes Team gestalten den
Gottesdienst, Pfarrer Spath und Pfarrer
Klett-Kazenwadel werden im Dialog zum Thema
predigen. Anschließend wird bei einem
kleinen Empfang mit einem Glas Saft oder
Sekt angestoßen. Steaks und Würste vom
Grill, Salate vom Buffet sowie Kaffee und
Kuchen gibt es im Festzelt im Garten. Kinder
haben viel Platz zum Spielen. Außerdem gibt
es ein Spieleangebot der Erzieherinnen. Um
Kuchenspenden wird gebeten. |
|
^ |
Die
Oberbadische vom 11.5.12
„Reden ist sehr wichtig“
Ökumenischer Seniorentreff St. Peter feiert
45-jähriges Bestehen
Von Leah Meissner
Lörrach. 45 Jahre ökumenischer Seniorentreff
St. Peter: Ein Anlass, der am
Dienstagnachmittag im Gemeindehaus gebührend
gefeiert wurde.
Die Stimmung unter
den rund 60 Senioren war fröhlich und
ausgelassen. Viele freuten sich sichtlich,
an dem liebevoll gedeckten Tisch
beisammensitzen zu können. "Es ist heute
sehr lebendig", sagte Pfarrerin Christine
Gellrich, die zuvor mit Pfarrer Kreutler den
ökumenischen Gottesdienst zelebriert hatte.
Dass evangelische und katholische
Christen sich besser kennenlernen und für
ein paar Stunden diese Gemeinschaft erleben
können, war das Ziel der Pfarrer Gnirs und
Schaft, als sie den Seniorentreff 1967
gründeten. Damals fanden die Nachmittage im
Matthias-Claudius-Haus statt und der Treff
hieß "Altenclub".
"Gegen den Namen
haben wir uns gewehrt", sagte Alexandra
Sieber vom Leitungsteam des Seniorentreffs.
Bis 2008 gab es noch einen Pfarrer, der sich
der Gottesdienste bei den Seniorentreffen
annahm. "Seitdem haben wir keinen Pfarrer
mehr", sagte Sieber, und es ist spürbar,
dass die Seniorin an diesem Zustand gerne
etwas ändern würde. Doch derzeit sei das
nicht möglich. Schließlich müssen sich zwei
Pfarrer um fünf Gemeinden kümmern.
Trotzdem bestehen die Nachmittage weiter,
denn die Motivation ist ungebrochen:
"Gemeinschaft, fröhliches Beisammensein,
Zusammengehörigkeitsgefühl und einen
Gesprächspartner haben " Reden ist sehr
wichtig", erklärte Sieber.
Jeden
Dienstag, außer in den Ferien, treffen sich
die Senioren um 14.30 Uhr, um gemeinsam Zeit
zu verbringen und beim vielfältigen Programm
Neues zu entdecken und zu lernen. Für diesen
Monat ist beispielsweise ein Ausflug in die
Schweiz und das Thema "Was sind Propheten"
geplant. Neue Teilnehmer seien immer
willkommen, betonte Sieber und fügte hinzu:
"Die Menschen sind sehr dankbar für das
Angebot." |
|
^ |
BZ vom
10.05.2012
Gottesdienst an der Daur-Hütte
WEIL AM RHEIN-ÖTLINGEN. Der
Himmelfahrtsgottesdienst beginnt um 10.30
Uhr an der Daur-Hütte, bei Regen in der
St.Gallus-Kirche. Die Predigt hält
Lehrvikarin Mack aus der Gemeinde Rötteln.
Die musikalische Begleitung übernehmen der
Posaunenchor Rötteln-Kleines Wiesental und
der Männergesangverein Ötlingen.
Anschließend können sich die Besucher mit
heißer Wurst, Käsebrot und Getränken
stärken. Die Bewirtung übernimmt der
Kirchengemeinderat, bei Regen unter dem
Carport des Pfarrhauses.
Bei Unsicherheit wegen
des Wetters kann am Himmelfahrtstag ab 8 Uhr
im Ötlinger Pfarramt angerufen werden (
62338). |
|
^ |
Das „Ja“ zur
Taufe bekräftigt
Pfarrerin Susanne Bühler konfirmierte
zwölf junge Menschen
Amtshandlung
in der evangelischen Kirchengemeinde
Hausen-Raitbach nahm Pfarrerin Susanne
Bühler die Einsegnung der fünf
Konfirmandinnen und acht Konfirmanden am
Sonntag Kantate vor.
Vor der
Festgemeinde bekräftigten die jungen
Menschen ihr „Ja“ zur Taufe mit der Bitte um
Gottes Wegbegleitung und dem Vertrauen in
die „Melodie des Lebens“, die sie künftig
halten soll. Die schöne und zum Anlass
passende musikalische Gestaltung des
Gottesdienstes lag in den Händen von Mathias
Heftrich und in der Stimme von Valerie
Scherb. […] |
|
^ |
Die
Oberbadische vom 10.5.12
Abschied vom „Glücksfall“
Kirchendienerin geht in Ruhestand
Steinen-Hüsingen (ib).Vergangenen
Sonntagwurde in der Hüsinger Kirche viel
gelacht. Pfarrer ThomasKrenz gedachte des
Weltlachtages und gab wiederholt Anlass zu
Gelächter –wenngleich der Gottesdienst einem
Abschied gewidmet war.
Mit seinen
ersten Worten verkündete der Pfarrer den
Wochenspruch, „Singet dem Herrn ein neues
Lied, er tut Wunder“, und ein Wunder sei für
ihn auch die 45-jährige Tätigkeit der
Kirchendienerin Frieda Sturm, wie er sagte.
Einen Tag vor ihrem 87. Geburtstag erhielt
der ohnehin feierliche Anlass weitere
Bedeutung.
Unterstrichen wurde dies
durch viel Gesang, den Konzertteil des
Frauenchors und der von Ernst Volz,
Prädikant und Vorsitzender des
Ältestenkreises der Margarethengemeinde,
gehaltenen Laudatio.
Zuvor hielt
Thomas Krenz die Predigt, deren Inhalt sich
der Apostel-Geschichte von Paulus und Silas
widmete. Diese nahm Krenz zum Anlass, um die
Bedeutung des Glaubens zu unterstreichen.
Seinen Hinweis auf den Weltlachtag schmückte
er wortreich mit vergnüglichen Erinnerungen,
Episoden und Erfahrungen. Anlass zu
positiven Gedanken und Heiterkeit gab auch
der zweite Teil des Gottesdienstes.
Ursprünglich wollte man Frieda Sturm mit
einem Fallschirmsprung als Geschenk
überraschen, so Volz. Er rechnete zu ihren
45 Jahren unzählige Überstunden und einen
Treuebonus, um „locker 50 Jahre
Kirchendienst“ zu zählen. Am 6. Januar 1968
trat die Jubilarin ihr Amt an. Nachfolgend
schilderte Volz in einem geschichtlichen
Bogen die damaligen Ereignisse. Hüsingen war
damals der Glückstreffer des Jahres
beschert.
Die Aufgaben der
Kirchendienerin sahen das Einstellen des
Glockenschlags, das Läuten und mehr vor, mit
Bravour habe sie alles gemeistert. Frieda
Sturm sei untrennbar mit der Hüsinger Kirche
verbunden, befand Volz. Man sei froh, dass
das Amt mit Nachfolgerin Iris Rohde keine
Vakanz erlebe. Sohn Erwin Sturm richtete in
seiner Funktion als langjähriger
Ortsvorsteher ebenfalls Worte an die
Gemeinde, unter anderem ging er in seinem
Rückblick auf die Restauration der örtlichen
Kirche ein. Involviert in die Feier war
weiter Ulrich Becker vom Ältestenkreis. Den
Abschluss bildete ein Umtrunk. |
|
^ |
Die
Oberbadische vom 10.5.12
Pfarrstellen bleiben weiterhin vakant
Lörrach (mjr). Der marode Dachstuhl des
zukünftigen „Hauses der Kirche“ an der
Basler Straße darf entgegen der
ursprünglichen Absicht nicht abgerissen
werden. Dies habe die Denkmalbehörde zur
Auflagegemacht, so Jörg Thalmann auf der
Sitzung des Evangelischen
Kirchengemeinderates am Dienstag.
Durch die Renovierung des Dachstuhls
entstünden Mehrkosten, ein kompletter Neubau
wäre kostengünstiger gewesen, so der
stellvertretende Vorsitzende des
Kirchengemeinderates.
Hinsichtlich
des Neubaus des Gemeindehauses der
Johannesgemeinde in Stetten an der
Riehenstraße erklärte Thalmann, es werde ein
Architektenwettbewerb ausgeschrieben und die
Vorschläge von drei Büros geprüft. Einen
Zeitplan, wie es in der Frage der Sanierung
des Paul-Gerhardt-Hauses an der Nansenstraße
oder eines Neubaus an der Gretherstraße der
Christusgemeinde weitergeht, gebe es noch
nicht, so Thalmann. Durch eine Vakanz im
Baureferat des Oberkirchenamtes in Karlsruhe
sei es zu Verzögerungen gekommen. Bis zum
Sommer solle die Grundlage für einen
Entscheid vorliegen.
Hinsichtlich der
vakanten Pfarrstellen in der
Christusgemeinde und der Lukasgemeinde in
Inzlingen gebe es noch keine Fortschritte,
hieß es während der Sitzung. |
|
^ |
BZ vom
09.05.2012
Krimi-Dinner für Kamerun
Theater und Kochen zugunsten der
Schülerförderung in Dikome
SCHOPFHEIM (BZ). "Ja klar, das ist
wahnsinnig viel Arbeit, aber es macht auch
ungeheuer Spaß und wenn wir wirklich was
zusammen bekommen für die Schüler und
Schülerinnen in Dikome, na dann hat es sich
doch auch gelohnt" : Das sagt Alina
Schwörer, Mitorganisatorin und Regisseurin
des Krimi-Dinners, das am Freitag, 11. und
Samstag, 12. Mai unter dem Dach der
evangelischen Bezirksjugend veranstaltet
wird.
Im Januar trafen die
Jugendlichen den Entschluss, ein
Krimi-Dinner für einen guten Zweck auf die
Beine zu stellen. Und dieser Zweck war
schnell gefunden: Seit 30 Jahren besteht
über den kirchlichen "Verein Freundeskreis
Partnerschaft Übersee e.V." eine kirchliche
Partnerschaft des Kirchenbezirks
Markgräflerland nach Dikome in Kamerun. Fast
genauso lange existiert das
Schülerförderungsprogramm, das jährlich rund
300 Schüler in Kamerun fördert. Um nach der
Grundschule eine weiterführende Schule
besuchen zu können, muss ein Schüler etwa 30
Euro Schulgebühren im Jahr bezahlen. "Viele
können das nicht" erklärt Kevin Kroll. "Und
wir dachten, da können wir was tun." Er
gehört ebenfalls zu den 30 jungen Leuten
zwischen 15 und 22 Jahren, die sich über die
evangelische Bezirksjugend Markgräflerland
in der Region Schopfheim organisiert haben
und sich für das Projekt Krimi-Dinner
engagieren. Überrascht waren die
Jugendlichen vom Organisationsaufwand. "Wir
sind ja keine Profis" , so Jasmin Wilbers,
eine weitere Mitorganisatorn, "aber wir sind
mit viel Herz dabei."
Geboten wird
ein Krimi-Theaterstück, bei dem es neben
spannender Unterhaltung auch ein wunderbares
Essen geben sollte.Das Drehbuch der Handlung
haben die jungen Leute selber geschrieben.
Der Gewinn aus den beiden Aufführungen am
11. und 12. Mai im evangelischen
Gemeindehaus wird der Schülerförderung in
Dikome nach Kamerun überwiesen. Andrea Volk
vom Kochteam hat Respekt vor der Aufgabe.
Zweimal 60 Menüs dramaturgisch zum richtigen
Zeitpunkt auf die Tische der zahlenden Gäste
zu bekommen, stellt eine Herausforderung für
sich da. "Wir haben Unterstützung von einem
echten Profi bekommen und schon jetzt eine
Menge gelernt.
Karten für Freitag- oder
Samstagabend über das evangelische
Bezirksjugendbüro, Telefon: 07622 5064, oder
über
krimi-dinner-ejuscho@web.de
bestellen. Eine Karte kostet 18 Euro.
Einlass um 18.30 Uhr. |
|
^ |
Die
Oberbadische vom 9.5.12
Wallfahrt zu drei Orgeln im Kirchenbezirk
Schopfheim. Am Samstag, 12. Mai, findet
eine Aktion zum Jahr der Kirchenmusik statt.
Ab 15 Uhr führt eine Orgelwallfahrt zu drei
historischen und sehr klangschönen Orgeln im
Kirchenbezirk Markgräflerland.
Bezirkskantor Christoph Bogon stellt die
Instrumente mit passender Literatur vor.
Startpunkt ist um 15 Uhr die Alte Kirche St.
Michael in Schopfheim mit der Georg-
Markus-Stein-Orgel von 1768. Um16.30 ist der
nächste Treffpunkt an der evangelischen
Kirche in Wies, wo die jüngere Schwester der
Stein-Orgel aus Dem Jahr 1792 steht.
Abschließender Höhepunkt Ist um 18 Uhr die
größte erhaltene Orgel von Joseph Merklin in
Südbaden von 1829 in der evangelischen
Kirche in Kandern, wo Pfarrer Matthias Weber
und Christoph Bogon die Orgel gemeinsam
vorstellen. Interessierte können gerne das
gesamte Programm mitmachen oder zu den
einzelnen Stationen dazu kommen. Der
Eintritt ist frei, die Veranstalter bitten
um selbstständige Reise zu den Orten und
empfehlen die Bildung von
Fahrgemeinschaften. |
|
^ |
Die
Oberbadische vom 8.5.12
Leitbild: Ehrbarkeit
André Marker über Geld und Glaube
Von Marie-José
Rosenwald
Lörrach. "Geld" war
Thema des Gottesdienstes der Reihe "hinter
fragen " weiter denken " Der Mensch lebt
nicht vom Brot allein" in der Stadtkirche.
Als Gastredner predigte André Marker,
Direktor der Sparkasse Lörrach-Rheinfelden.
Geld, der "schnöde Mammon", werde in
der Bibel an mehreren Stellen unter
verschiedenen Gesichtspunkten thematisiert,
erläuterte Pfarrer Martin Abraham in seinen
theologischen Einleitungen zum Titel des
Gottesdienstes "Gott und Geld, Glaubende und
Gläubiger"" Zum einen gebe es in der Bibel
kritische Töne zum Zinsnehmen, jedoch auch
die Unterscheidung zwischen einem Darlehen
aus Solidarität oder aus kommerziellem
Interesse.
Sich zunächst Gedanken
machend über das, was Geld eigentlich
bedeute und ob es womöglich der Gott der
heutigen Zeit sei, stellte André Marker die
Frage, ob sich der Wert eines Menschen
heutzutage nur nach seinem materiellen
Besitz bemesse. Könne der Eindruck
entstehen, die Finanzindustrie habe sich von
der realen Welt entkoppelt". Und diene Geld
nur noch einem Selbstzweck, solle man jedoch
nicht vergessen, dass es der Mensch selbst
sei, der Geld auch liebe, ließe es sich doch
in Güter verwandeln. Zunehmend aber
entwickle sich der Wert des Geldes hin zu
abstrakteren Formen, zu Krediten, lateinisch
von credere, glauben. Glauben und Vertrauen
bedeuteten verlässliches Handeln und
Verantwortung von Politik und Unternehmen.
Für wirtschaftlich handelnde Banken solle
das Leitbild des ehrbaren Kaufmannes gelten.
Die Maßstäbe der Bibel seien auch heute
gültig, wenn Geld eingesetzt werde, um
soziales Handeln zu ermöglichen. Geld in
vielfältigen Formen und das Streben nach
Geld seien unabdingbar für unsere moderne
Gesellschaft. Jedoch müssten wir alle mehr
Verantwortung tragen für die Gesellschaft im
Rahmen von klaren Maßstäben und Regeln,
anlehnend an die Grundsätze der Bibel. |
|
^ |
Die
Oberbadische vom 8.5.12
Gute Wünsche für die neue Diakonin
Lena Zacheus ins Amt eingeführt
Schopfheim (gd). Im Festgottesdienst des
Sonntags Kantate führte Dekanin Bärbel
Schäfer in der Stadtkirche die neue
Gemeindediakonin Lena Zacheus in ihr Amt
ein.
Den Gottesdienst hatte die
Kantorei unter Christoph Bogon mit der
Bach-Kantate "Herz und Mund und Tat und
Leben", BWV 731, und den Solostimmen Almut
Hailperin, Ruth Brückner-Quast, Karl-Heinz
Brandt und Eckhardt Otto und den
Instrumentalisten Gabriele Meyer, Violine,
Martin Fischer, Oboe d´amore, Marlena
Schillinger, Violoncello und Jörg Wendland,
Trompete, musikalisch glanzvoll umrahmt.
Beim anschließenden Empfang im
evangelischen Gemeindehaus gab es viele gute
Wünsche für die Zukunft der neuen Diakonin,
besonders im Hinblick auf die Jugendarbeit,
auch von ökumenischer Seite. Sie wird von
nun an täglich in Schopfheim wirken, während
ihr Mann als Diakon in Lörrach arbeitet. |
|
^ |
MT vom 8.5.12
Zum 300. Mal: Marktmusik in St. Michael
Konzertreihe feiert
Jubiläum/Auftakt am Samstag, 12. Mai
Schopfheim (wm). Stolzes Jubiläum: In
der Alten Kirche erklingt diesen Sommer
bereits zum 300. Mal eine Marktmusik . "Die
Reihe gibt es jetzt schon seit fast 30
Jahren", freut sich Bezirkskantor Christoph
Bogon über den fast zeitlosen Erfolg der
beliebten Veranstaltungsreihe.
Das
Jubiläumskonzert findet am Samstag, 16.
Juni, um 11 Uhr im Rahmen eines festlichen
Konzertes gemeinsam mit der Kantorei statt.
Der runde Geburtstag ist indes nicht die
einzige Besonderheit der diesjährigen
Marktmusiken. Für die andere sorgen die
beiden Orgeln in der Alten Kirche. "Wir
müssen die Konzerte um deren Renovierung
herumplanen", so Christoph Bogon. Die kleine
Merklin-Orgel aus dem Chorraum befindet sich
derzeit schon in der Werkstatt. Wenn sie
voraussichtlich im Juli in die Alte Kirche
zurückkehrt (dann aber an ihren neuen Platz
in der rechten Seitenkapelle), ist die große
Stein-Orgel aus dem Jahr 1768 an der Reihe.
Beide Instrumente müssen nach den
Worten von Christoph Bogon "ausgereinigt"
werden. Alle 30 Jahre etwa sei dies nötig,
weil Staub und Feuchtigkeit den Orgeln
zusetzen.
Reinigung und Reparatur
der beiden Orgeln kosten voraussichtlich
75"000 Euro. Nach Angaben des Bezirkskantors
übernimmt die Stadt einen Teil der Ausgaben,
außerdem kommen der Kirchengemeinde viele
Spenden zugute, und schließlich steuert auch
die Landeskirche ihr Scherflein bei.
Christoph Bogon hofft denn auch, dass beide
Orgeln danach "noch schöner klingen" als
bisher schon.
Zehn Konzerte umfasst
die Marktmusik-Reihe auch in diesem Jahr.
Zum Auftakt am Samstag, 12. Mai, um 11 Uhr
spielt Hausorganist Christoph Bogon
festliche Orgelmusik von Bach und Buxtehude.
Wie immer bietet die Marktmusik
hauptsächlich regionalen Musikern die
Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu
stellen. Die Konzerte dauern in der Regel
eine halbe Stunde, der Eintritt ist frei.
Zuhörer können aber gerne einen Obolus ins
Spendenkässlein stecken - was sie laut
Christoph Bogon auch ausgiebig tun. Zwischen
100 und 150 Besucher strömen samstags im
Schnitt in die Alte Kirche, um den Klängen
zu lauschen und vom Alltag abzuschalten. |
|
^ |
MT vom 8.5.12
„Krimi-Dinner“ für einen guten Zweck
Kochen und Theater für die
Schülerförderung in Dikome am 11. und
12. Mai
Schopfheim. „Das ist
viel Arbeit, aber wenn wir wirklich was
zusammen bekommen für die Schüler in Dikome,
dann hat es sich doch auch gelohnt.“ Alina
Schwörer, Mitorganisatorin und Regisseurin
des Krimi-Dinners, ist trotz der
wochenlangen Vorbereitung immer noch mit
viel Schwung dabei.
Im Januar fiel
der Entschluss, ein „Krimi-Dinner“ für den
guten Zweck auf die Beine zu stellen. Seit
30 Jahren besteht über den kirchlichen
„Verein Freundeskreis Partnerschaft Übersee“
eine Partnerschaft des Kirchenbezirks
Markgräflerland nach Dikome in Kamerun. Fast
genauso lange existiert das
Schülerförderungsprogramm, von dem jährlich
rund 300 Schüler in Kamerun profitieren. Um
eine weiterführende Schule besuchen zu
können, muss ein Schüler 30 Euro Gebühren im
Jahr bezahlen. „Viele können das nicht“
erklärt Kevin Kroll „und wir dachten, da
können wir was tun.“
Er gehört
ebenfalls zu den 30 jungen Leuten zwischen
15 und 22 Jahren, die sich über die
evangelische Bezirksjugend in der Region
Schopfheim organisiert haben. Wie viel es
für ein solches Projekt zu bedenken und zu
organisieren gibt, das hätte das
Organisationsteam vorher so auch nicht
gedacht.
Die Idee stand erst mal im
Vordergrund. Ein Krimi-Theaterstück sollte
es sein, bei dem es neben spannender
Unterhaltung auch ein Essen geben sollte. So
entstand das selbst geschriebene Stück, und
es fanden sich bald auch viele Begeisterte,
die mitmachen wollten. Der Gewinn aus den
beiden Aufführungen am Freitag und Samstag,
11. und 12. Mai, im Evangelischen
Gemeindehaus in Schopfheim wird der
Schülerförderung in Dikome nach Kamerun
überwiesen.
Andrea Volk vom Kochteam
hat Respekt vor der Aufgabe. Zweimal 60
Menüs dramaturgisch zum richtigen Zeitpunkt
auf die Tische der zahlenden Gäste zu
bekommen, stellt Eine Herausforderung für
sich da. „Wir haben Unterstützung von einem
echten Profi bekommen und schon jetzt eine
Menge gelernt“, sagt sie. Aliena Sütterlin
hat noch eine andere Idee zu Dikome:
„Irgendwann fahren wir hin und lernen unsere
Schulkollegen kennen. Die sind alle in
unserem Alter.“
WEITERE INFORMATIONEN:
Karten für Freitag- oder Samstagabend
können telefonisch über das evangelische
Bezirksjugendbüro unter 07622/5064 oder über
krimi-dinner-eju-scho@web.de
bestellt wer- den. Einlass ist jeweils um
18.30Uhr. |
|
^ |
BZ vom
08.05.2012
Der Tisch ist als Motiv allgegenwärtig
"Zu Tisch!" in der Stadtkirche
LÖRRACH (ask). Ernährung ist 2012 das
kulturelle Großthema der Stadt Lörrach. Im
Rahmen der Reihe "Zu Tisch!" spielte am
Samstag in der Stadtkirche das
Saxophon-Quartett "Dave" s Angels" .
Eingebettet war das Konzert in einen
literarischen Kontext und gemeinsam ergab
sich eine spannende Mischung.
Der
Tisch ist vielleicht das meistgebrauchte
Möbelstück jedes Haushaltes, das Bindeglied
einer Familie. Das gemeinsame Essen ist
eines der ältesten Rituale der Menschheit.
Der Tisch ist Alltagsgegenstand und
Archetypus, Nutzobjekt und Symbol.
"Musikalisch-literarisch-kulinarische
Leckerbissen" servierten Pfarrer Martin
Abraham und Silke Fehrenbach gemeinsam mit
den "Dave’s Angels" . Das Programm erzählte
"Tischgeschichten" und schaffte es, sowohl
literarisch als auch musikalisch das große
Spektrum von tiefgründig und ernst bis
locker leicht, von Grundthemen der Religion
bis zu Randgeschichten des Alltags
ungezwungen aufzublättern. "Reinen Tisch
machen" , "etwas unter den Tisch fallen
lassen" , "jemanden über den Tisch ziehen" —
die Redewendungen, die Abraham und
Fehrenbach abwechselnd vorlasen, führten
durchs Programm, zeigten die tägliche
Allgegenwärtigkeit des Tischmotivs auf und
verknüpften spielerisch unterschiedlichste
Literaturfragmente sowie Klassik und Jazz
miteinander. Die Kontraste verschwanden
nicht, allerdings entstanden Parallelen und
teilweise humorvolle inhaltliche Vergleiche:
Essen als sinnliche Versuchung, der
Sündenfall nach dem Essen vom Baum der
Erkenntnis (Genesis 3, 3-7) stand neben dem
Sündenfall am Buffet, wenn die Versuchung
der gigantischen Auswahl zu groß wird.
Die drei Saxophonistinnen Andrea Preuss,
Ulrike Zeh und Susanne Schwerdtfeger rund um
David Glenn hoben die Vielseitigkeit des
Saxophons hervor. Ganz klassisch und
schlicht spielten sie die Kantate "Jesus
bleibet meine Freude" von Johann Sebastian
Bach, dabei griffen die verschiedenen
Stimmen harmonisch ineinander. "The Man I
Love" von George Gershwin setzte mit
langsamem Swing einen Kontrast zu biblischen
Texten. Einen musikalischen Höhepunkt
bildete der Libertango von Astor Piazolla,
den das Quartett großartig interpretierte.
Es hielt die surrende Spannung der
Langsamkeit und arbeitete die klangliche
Vielschichtigkeit des Stücks heraus. Ein
weiteres Glanzstück war das verschnörkelte
"Rapsodish" von Alexis Ciesla, das immer
wieder Raum ließ für kurze solistische
Passagen. Ganz weich, ganz melancholisch
klang die abschließende Interpretation von
Samuel Barbers Adagio op.11.
Am Ende
bat Pfarrer Abraham zu Tisch: Bei Wein und
Brot, Oliven und Käse ließ man den
gelungenen Abend ausklingen. |
|
^ |
BZ vom
08.05.2012
Die ersten Akzente hat sie schon gesetzt
Lena Zacheus feierlich als neue
Gemeindediakonin eingeführt
SCHOPFHEIM (mow). Das Amt der
Gemeindediakonin ist jetz auch offiziell
wieder besetzt. Zehn Monaten, nachdem Renée
Moucheboeuf in den Ruhestand verabschiedet
wurde, konnte am Sonntag Lena Zacheus
feierlich von Dekanin Bärbel Schäfer in ihr
neues Amt eingeführt werden.
Freude
und Erleichterung herrschte bei allen Gästen
und Rednern, dass sich Lena Zacheus für das
evangelische Gruppenamt St. Michael
entschieden hat, obwohl es in der näheren
Umgebung in Rheinfelden und Lörrach weitere
Stellen vakant sind. Kai Tilgner eröffnete
den Empfang im Anschluss an den Gottesdienst
als Vertreter der Pfarrerkollegen und hatte
einen symbolträchtigen Schlüsselanhänger
dabei. Ein Engel, der ihr zu Seite stehen
solle, insbesondere, wenn sie mit dem Rad
von Lörrach nach Schopfheim zur Arbeit
fahre. Einem Herz, als Symbol für das
Herzblut, das sie in ihre neue Aufgabe mit
einbringe. Den Anker, der sie erden und
festigen soll. Znd ein Kreuz, da Jesus
Christus im Mittelpunkt der Arbeit stehe.
Bereits am 1. April hat Lena Zacheus
ihren Dienst angetreten und mit vielen neuen
Ideen bereits Akzente gesetzt. Matthias Rive
vom Ältestenkreis berichtete, dass bereits
beim ersten Kennenlernen im Februar ein
ausgezeichneter Eindruck entstanden sei, so
dass nach der Entscheidung für Lena Zacheus
alles sehr schnell ging. Ewald Schulz von
der katholischen Kirchengemeinde war ganz
angetan von dem feierlichen
Kantaten-Gottesdienst unter der
musikalischen Leitung von Christoph Bogon.
In Schopfheim habe die Ökumene eine
besondere Bedeutung, die weitergepflegt und
ausgebaut werden solle. Auch im katholischen
Gottesdienst hatte man in einer Fürbitte an
Lena Zacheus gedacht.
Fritz Schmidt
sprach für das Diakonenkonvent. Angesichts
der vielen freien Stellen im Umkreis war die
Chance auf eine baldige Besetzung des Amtes
doch sehr gering. "An Wunder darf man noch
glauben" meinte er hierzu, dass dies doch so
schnell geklappt hatte. Auch Lena Zacheus
Mann wurde der Gemeinde vorgestellt.
Christoph Zacheus-Hufeisen arbeitet in
Lörrach als Diakon beim SAK. Renée
Moucheboeuf gab ihrer Nachfolgerin mit auf
den Weg, dass sie mit Schopfheim eine gute
Wahl getroffen habe. Die digitale Vernetzung
mit Bezirksjugendreferentin Iris Feldmann
sei bereits erfolgt. Damit man auch lebendig
zusammen kommen könne, gab es eine
Kaffeemaschine als Geschenk für eine
funktionierende Büroküche. Christoph Bogon
freute sich besonders, dass Lena Zacheus
schon in den Chor eingetreten sei.
Die neue Gemeindediakonin bedankte sich für
die vielen lieben Worte und die herzliche
Begrüßung. Es sei ein verheißungsvoller
Anfang, von dem viele hoffen, dass er viel
Gutes bringen werde. Sie möchte in ihrer
Arbeit Neues ausprobieren und auch Altes
wieder aktivieren. |
|
^ |
BZ vom
05.05.2012
Zum 300. Mal erklingt Marktmusik
Das neue Programm ist in dieser
Saison mit den Orgelrestaurationen in der
Alten Kirche St. Michael abgestimmt
Von
unserer Redakteurin Marlies Jung-Knoblich
SCHOPFHEIM. Zweimal im Monat von Mai bis
September — immer um 11 Uhr — erklingt
samstags die Marktmusik in der Alten Kirche
St. Michael. Für eine halbe Stunde können
sich die Besucher und Besucherinnen eine
Auszeit von der Alltagshektik gönnen und
dabei eine Tasse Kaffee und Tee genießen. Am
16. Juni erklingt die Marktmusik zum 300.
Mal, was heißt, dass sie seit fast 30 Jahren
angeboten wird.
In diesem Jahr gibt
es Besonderheiten: Weil sowohl die große
Georg Markus Stein-Orgel aus dem Jahr 1768
als auch die kleine Joseph Merklin-Orgel
restauriert werden, müssen die Marktmusiken
um die Orgelrestaurationen herum geplant
werden, informiert Bezirkskantor Christoph
Bogon. Die Instandsetzung beider Orgeln
koste knapp 75 000 Euro. Die Marktmusiken
tragen mit dazu bei, das Geld für die
Orgelrenovierung zusammenzubringen. Die
Landeskirche, der Freundeskreis für
Kirchenmusik, ein großzügiger Sponsor, aber
auch die Stadt — insbesondere für die kleine
Merklin-Orgel — helfen bei der Finanzierung.
Bis Ende Juli steht die große Stein-Orgel
noch zur Verfügung, die kleine Merklin-Orgel
ist dann schon in der Werkstatt. An beiden
Orgeln werde eine Ausreinigung fällig, denn
es habe sich Staub in Verbindung mit
Feuchtigkeit angesammelt. "Hinterher klingen
die Orgeln wesentlich besser" , sagt
Christoph Bogon.
Im August werde
dann — wegen der Orgelrestauration — bei den
Marktmusiken der Schwerpunkt auf
Ensemble-Musik gelegt. Die kleine Orgel sei
dann inzwischen wieder da. Am 8. September
werde David Homolya, "ein sehr guter
Organist" , die kleine Orgel ganz groß
vorstellen. Mit Werken von Bach, Liszt,
Purcelli und Rossi. Am 16. Juni erklingt zur
300. Marktmusik festliche Musik. Am 26. Mai
seien mit Alexander Pfeifer und Frank Zimpel
Gäste aus Leipzig in der Alten Kirche, die
regelmäßig ins Markgräfler Land kommen. Am
25. August sind Geschwister aus Basel, Julia
und Johannes Frankhauser, die Interpreten
bei den Marktmusiken.
Christoph
Bogon freut sich, dass die Marktmusiken
stets eine sehr gute Resonanz haben. Je nach
Angebot können schon einmal über 200 Gäste
in der Alten Kirche sein, im Schnitt seien
es an die 150. |
|
^ |
BZ vom
05.05.2012
"Wie die Brunneputzer!"
Neuer Vorstand des Evangelischen Diakonie-
und Frauenvereins zieht positive
Jahresbilanz
WEIL AM
RHEIN-HALTINGEN (nos). Der 1894 von
Großherzogin Luise von Baden gegründete
Evangelische Diakonie- und Frauenverein ist
nicht nur einer der ältesten Vereine in
Haltingen, sondern zählt aufgrund seiner
vielfältigen Aktivitäten im sozialen Bereich
zu einer unverzichtbaren Stütze im
Gemeindeleben. Das Vorstandsteam um Sabine
Musolt, seit einem Jahr im Amt, hat die
Tradition engagiert weitergeführt und schon
mehr als 100 Mitglieder oder deren
Angehörige im Krankheitsfalle oder zu
Gratulationen bei Alters- und Ehejubiläen
besucht.
Die Wärmestube wurde mit
Marmelade und Kaffee unterstützt und für
deren Besucher gab es zu Weihnachten
gestrickte Socken und kleine Geschenke. Die
fleißigen Montagsfrauen "schaffe wie die
Brunneputzer" und fertigen für den Basar
unzählige Handarbeiten, dabei haben sie ganz
tolle Ideen, betonte Sabine Musolt in ihrem
Jahresbericht. Auch die Quittenaktion im
Herbst war ein voller Erfolg, 137 Kilogramm
Zucker und noch mehr Früchte wurden
verarbeitet, die beliebten Quittenschnitzli
sind der Renner auf dem Basar sowie bei Isa
Schaulin auf dem Wochenmarkt. Die
Vortragsreihe mit interessanten Themen wie
"Werte" oder "Begegnungen mit Christen in
der Mongolei und in China" wurde erfolgreich
fortgesetzt, nur der Erdbeerkuchennachmittag
fand nicht die gewünschte Resonanz. Dafür
war die zweite Frauenkleiderbörse ein voller
Erfolg, so die Vorsitzende.
Pfarrerin Renate Bernauer führte mit einem
geistlichen Spaziergang durch den
Wonnemonat, der Mai sei reich an Bräuchen
und Feiertagen. Sie erinnerte an den 1. Mai,
den Josefstag, an den Muttertag, Christi
Himmelfahrt (oder in Haltingen den
Rettichfesttag) und an Pfingsten.
Die Einnahmen des Frauenvereins setzen sich
zusammen aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden
sowie dem Erlös des alle zwei Jahre
stattfindenden Basars. Kassiererin Gisela
Spitz informierte detailliert über sämtliche
Einnahmen und Ausgaben, die beiden
Kassenprüferinnen Eva Keller und Angelika
Förster bescheinigten ihre eine einwandfreie
Kassenführung. Einstimmig wurde der
Mitgliedsbeitrag ab 2013 um zwei auf 20 Euro
pro Jahr erhöht.
INFO Mitglieder: Der
Verein hat derzeit 397 Mitglieder, 18
weitere Mitglieder wohnen in Pflegeheimen
und werden als Gastmitglieder geführt und
regelmäßig besucht.
Vorstand: Sabine
Musolt 1. Vorsitzende, Bärbel Bauer
stellvertretende Vorsitzende, Gisela Spitz
Rechnerin, Elke Scharf Schriftführerin.
Weitergehören dem Vorstand an: Heidi Knodel,
Eveline Pruss, Ingrid Bürkle-Wendle, Heidi
Spieß, Susi Engler. Hannelore Pfefferle
rückt für die freiwillig ausscheidende Hanna
Hoch nach. Kassenprüferinnen sind Angelika
Förster und Lore Kramer für die turnusgemäß
ausscheidende Eva Keller.
Termine:
15. Mai Erdbeerkuchennachmittag, 4. November
Basar
Kontakt: Vorsitzende Sabine
Musolt, 07621/61447 |
|
^ |
BZ vom
05.05.2012
Wir wissen zu wenig über die Welt
Die vierte theologische
Werkstatt im Paulussaal befasst sich mit dem
Begriff Ewigkeit
Von unserer
Mitarbeiterin Claudia Gempp
RHEINFELDEN. Was ist die Ewigkeit, gibt es
sie überhaupt? Hat sie etwas mit der
Unsterblichkeit zu tun, oder findet man sie
im Universum? Eine Fülle an Fragen,
Antworten und Diskussionsstoff zu dem
faszinierenden, in der Kirchengeschichte
zentralen Thema Ewigkeit bot die vierte
theologische Werkstatt im Paulussaal unter
der Verantwortung von François Vouga
(Rheinfelden), Professor für Neues
Testament, und Pfarrer Peter Grüter
(Rheinfelden/Schweiz).
Theologie, so
Vouga, reflektiert den Sinn des Lebens,
deshalb bietet die theologische Werkstatt
eine gute Möglichkeit, sich mit anderen
auszutauschen. "Daher bin ich zufrieden,
weil die da sind, die gerne miteinander
reden, das ist unser Ziel." Auch Pfarrerin
Regine Klusmann, die nicht anwesend sein
konnte, betonte im Vorfeld, dass der andere
Blick auf derlei Themen "den Horizont
erweitert und manche Fragen auf ungewohnte
Weise beantwortet" . Nicht zuletzt soll das
Ganze für Laien verständlich sein. Es sei
eine "sehr anregende Veranstaltung, weil man
beginnt, ganz neue Gedanken zu denken und
über Themen ins Gespräch kommt, über die man
im Alltag eigentlich nur selten so intensiv
diskutiert" .
Wie die Pfarrerin
empfanden es die Teilnehmer, unter ihnen
Gabriele Schäfer-Fackler aus Eichsel, die
sich speziell für das Thema Ewigkeit
interessiert. Auch mit der Ägyptologie würde
sie sich beschäftigen, dort sei Ewigkeit ein
entscheidender Begriff. Sie suchte Antwort
auf die Fragen: "Was für Arten Ewigkeit gibt
es, bieten andere, fremde Religionen einen
anderen Zugang oder kann man Parallelen
entdecken?"
Kurze Impulsreferate aus
den Bereichen Literatur, Geschichte,
Linguistik, Jura, Musik, Physik und
Theologie nahmen sich auf spannende und
verständliche Weise, mit durchaus heiteren
Momenten, dem Thema an. Ingeborg Teipel aus
Schopfheim beleuchtete den medizinischen
Aspekt unter dem Titel "Auf dem Weg zur
Ewigkeit? — Mumifizierung — Streben nach
Unsterblichkeit" .
Joachim
Schoch-Bösken erläuterte, warum die
Naturwissenschaft keine Ewigkeit kennt mit
dem Fazit "Wir wissen zu wenig über die
Welt, um sichere Prognosen abzugeben" , und
Apothekerin Monika Hennies Graser berichtete
über "Arzneimittel der Ewigkeit" , so
genannte Lifestyle-Medikamente und
Anti-Aging-Präparate, mit denen der
Alterungsprozess aufgehalten werden soll.
Paul Schmidle präsentierte Bilder der
Ewigkeit aus dem antiken Ägypten und
Mittelalter. Es ging um ähnliche
altägyptische und mittelalterliche
Darstellungen eines Endgerichts, in dem die
Werke der Menschen gewogen werden, und um
die Verwendung des Goldes als Symbol der
Ewigkeit.
Robert Conrad und Vouga
setzten sich damit auseinander, wie über die
Ewigkeit gesprochen wird und zeigten auf,
dass Aussagen über die Ewigkeit rein
spekulativ sein können, andere ergeben sich
aus Überzeugungen über die menschliche
Identität und über den Sinn des Lebens.
Grüter berichtete noch, wie heute
katholische Theologen versuchen, die
christliche Botschaft existentiell zu
verstehen.
Termin: Fünfte theologische Werkstatt im
Paulussaal: Samstag, 5. Mai, 9 bis 13 Uhr. |
|
^ |
Weiler Zeitung
vom 5.5.12
Haltinger Frauen sozial stark engagiert
Vorsitzende Musolt vom Diakonie-
und Frauenverein blickt auf erfolgreiches
Jahr zurück / Weniger Spenden
Weil am Rhein (sc). Bei der
Jahresversammlung des traditionsreichen
Diakonie- und Frauenvereins Haltingen
blickte die Vorsitzende Sabine Musolt auf
ein arbeitsames und erfolgreiches Jahr
zurück. Vier neue Mitglieder konnten
aufgenommen werden, so dass der Verein heute
397 Mitglieder zählt.
Pfarrerin
Renate Krüger eröffnete die Versammlung mit
einem "Spaziergang durch den Mai, dem
feiertagsreichsten Monat im Jahr". Beginnend
mit dem 1. Mai, dem Tag Josefs, des
Arbeiters, gab Krüger Einblick in die
Hintergründe der einzelnen Feiertage. Zum
Muttertag verlas die Pfarrerin "das Gebet
einer Mutter", gefolgt von Himmelfahrt und
Pfingsten, dem "Fest der Geburt der Kirche",
bis hin zum 31. Mai, an dem Maria in der
katholischen Kirche als Königin gefeiert
wird, reihte sich so Feiertag an Feiertag.
Auf der Gitarre begleitete Krüger die
Besucher bei den Liedern "Grüß Gott Du
schöner Maien" und "Geh aus mein Herz und
suche Freud".
Beachtlich hörte sich
der Tätigkeitsbericht von Sabine Musolt an.
Es wurden 18 Mitglieder in den umliegenden
Pflegeheimen besucht, Geburtstags-, Advents-
und Jubiläumsbesuche haben die
Vorstandsmitglieder zusätzlich gemacht. Hier
bringen sich auch immer wieder die
ehemaligen Vorstandsmitglieder ein,
berichtete Sabine Musolt. Von September bis
in den Mai wurde für den am 4. November
stattfindenden Basar gebastelt, gestrickt,
genäht und gestickt. Und es wurden hunderte
Gläser der begehrten Quittenschnitzli
gekocht, die zum Teil am Basar, zum anderen
Teil von Isa Schaulin auf dem Markt oder in
ihrem Hofladen für den Diakonie- und
Frauenverein Haltingen verkauft werden.
Ein Erdbeerkuchennachmittag für Senioren
und eine Adventsfeier fanden statt,
gemeinsam mit der Katholischen
Frauengemeinschaft wurde am
Seniorennachmittag der Ortsverwaltung in der
Festhalle gewirtet. Die Teilnahme an den
unterschiedlichsten Sitzungen, Besprechungen
und Versammlungen gehörte ebenso zum
Jahresverlauf, wie die Teilnahme an
geistlichen Veranstaltungen, beispielsweise
dem Weltgebetstag oder der
Klientenosterfeier der Diakoniestation Weil
am Rhein-Vorderes Kandertal, um nur einige
Aktivitäten zu nennen.
Auch am
Gemeindefest sind die Helferinnen des
Diakonie- und Frauenverein an der Theke oder
in der Küche stets eine feste Größe, wenn es
ums Zupacken geht. Neben all der Arbeit gab
es auch einen schönen Ausflug und immer
wieder Gelegenheiten, miteinander zu feiern
und zu lachen.
Sabine Musolt dankte
allen, die zum Gelingen der Vereinsarbeit
beigetragen haben. Aber auch den Spendern,
seien es Geld- oder Sachspenden, galt ihr
Dank.
Die Kasse, die ein kleines
Minus aufweist, stellte Gisela Spitz vor.
Die Mitgliedsbeiträge, der Erlös aus der
Frauenkleiderbörse und die Spenden seien
geringer gewesen als die gewährten Zuschüsse
an die von Sigrid Fallert, Elvira Lichtblau
und Martina Müller betreuten Kükenstube
sowie die Beiträge an die Diakoniestation
und andere Einrichtungen, für die
Verantwortung übernommen worden sei,
berichtete Spitz. Die Kassenprüferinnen
Angelika Förster und Eva Keller empfahlen
die Entlastung.
Nachdem seit 20
Jahren der immer gleiche Mitgliederbeitrag
in Höhe von 18 Euro eingezogen wird,
beschloss die Versammlung ab 2013 eine
Beitragserhöhung auf 20 Euro. |
|
^ |
Die
Oberbadische vom 5.5.12
Die Suche nach perfekten Christen
Anderer Gottesdienst in
Höllstein
Steinen-Höllstein.
Gesang, Anspiele und die Frage „Und du
willst Christ sein?“ machten den anderen
Gottesdienst in der Margarethengemeinde aus.
Nach dem Eingangslied konnte man
beobachten, wie ein Mann im Internet sein
Fahrzeug verkaufen wollte. Doch als er
angeben wollte, dass sein Fahrzeug kein
Unfallauto sei, sagte seine Frau: „Und Du
willst Christ sein?“
Pfarrer Thomas
Krenz griff in seiner Predigt das Thema auf,
indem er über folgende Fragen nachdachte:
Wie kann man Christsein gut vermitteln?
Warum kann man nicht rechtzeitig vor den
Sündenfallen gewarnt werden und überhaupt:
Was ist ein richtiger Christ? Wohl nicht
das, was die Menschen im Allgemeinen
darunter verstehen: ein fehlerloser,
hilfsbereiter, liebenswerter Mensch, der
sein Christsein perfekt lebt. Aber nicht die
eigene Leistung sei es, die zum Glauben und
Christsein führt, sondern allein die Gnade
Christi. Krenz beschrieb den Anwesenden, wie
ein Christ sich am besten verhalten sollte:
Jesus um Vergebung bitten und sich vom Druck
befreien, perfekt sein zu müssen.
Nach einem Lobpreis war die Gemeinde zu
einem Imbiss ins Gemeindezentrum eingeladen.
Der nächste andere Gottesdienst findet am
Sonntag, 20. Mai, um 19 Uhr statt. |
|
^ |
Die
Oberbadische vom 4.5.12
Synode: 24 Projekte für 600 Kinder
Evangelischer Bezirkskirchenrat
tagte im Kanderner Luthersaal
Kandern (ib). Die Synode der
evangelischen Landeskirche Baden tagte
kürzlich in Bad Herrenalb. Regional
vertreten wurde sie durch Gerrit
Schmidt-Dreher aus Steinen sowie Pfarrer und
Religionslehrer Wolf Eckhard Miethke aus
Lörrach. An der Tagung des
Bezirkskirchenrats im Luthersaal Kandern
informierten sie über das Programm.
Mit der Überlegung, was man den beiden
Vertretern mitgeben könne, eröffnete Dekanin
Bärbel Schäfer die Sitzung. Mit Interesse
vernahmen die Anwesenden die Punkte, die in
Bad Herrenalb erörtert werden.
Erfahrungsgemäß stünden eine Reihe von
Vorlagen und diverse Berichte sowie der
Vortrag des Landesbischofs Ulrich Fischer
an, so die Landessynodale Gerrit
Schmidt-Dreher. Sie kündigte an, dass es
einige Vereinigungsgesetze geben werde,
dahinter verberge sich der Zusammenschluss
kleiner Gemeinden. Im Bezirk werde er für
das Kleine und Obere Wiesental erwogen.
Weiteres Thema sei die Agende 6. Ihr
Titel laute "Berufung, Einführung,
Verabschiedung". Die Agende widme sich der
Ordination, der Einführung von Lehrvikaren,
Pfarrern auf Probe sowie endgültigen
Pfarrern, Ehrenamtlichen und mehr. Das
umfangreiche Papier sei hinsichtlich seiner
Gültigkeit für die Union der evangelischen
und der evangelisch-lutherischen Kirchen
etwas Besonderes, hieß es.
Auf Grund
der Eingabe eines Pfarrers werde es zu
Diskussionen kommen, wies die Landessynodale
hin, der Pfarrer habegegen einige Punkte
Einspruch erhoben. Weiter werde das Gesetz
zur Verlängerung von Lehrvikariaten und
Probedienst sowie das Kirchengesetz zum
Schutz des Seelsorgegeheimnisses
thematisiert.
Unklar seien viele
Einzelheiten, etwa wie sich der Begriff
"geheim" im Detail deklariere. 2009 wurde
das Gesetz von der Union erlassen, Baden
habe es noch nicht übernommen. Aufs Tapet
komme zudem die abgelehnte und nun neu
beantragte Weiterbildung zu "Milieusensibler
Jugendarbeit", so Schmidt-Dreher. Damit will
man Hilfe anbieten, die auf normalem Weg
nicht möglich sei. Das Ziel seien 24
Projekte, die 600 Kinder und Jugendliche
betreuen sollen. Sie sei gespannt, fügte sie
an, ob die Landeskirche das Vorhaben
bewillige. Das umfangreiche Programm für Bad
Herrenalb rief bei den Anwesenden keine
Wünsche hervor. Anschließend ging es im
Luthersaal um die Themen der Tagung des
Bezirkskirchenrats. |
|
^ |
BZ vom
04.05.2012
Beruf ist fast schon Hobby
Die neue evangelische
Gemeindediakonin Lena Zacheus lebt sich
gerade in Schopfheim ein
Von unserer
Redakteurin Marlies Jung-Knoblich
SCHOPFHEIM. Sie ist zwar erst seit
einem Monat im Amt, ihr Büro im alten
Pfarrhaus wird erst noch richtig
eingerichtet, aber untätig war sie bislang
nicht. Die Rede ist von Gemeindediakonin
Lena Zacheus, die künftig mit der neuen
Pfarrerin Miller ein Team sein wird. Der
Schwerpunkt der 28-Jährigen liegt auf der
Jugendarbeit.
In den Osterferien hat
sie einen Jugendleiterkurs auf Bezirksebene
angeboten, an dem sich 18 junge Leute
beteiligt haben. Es stecke zwar viel Arbeit
drin, erzählt Lena Zacheus, doch für die
Jugend lichen sei es eine Möglichkeit,
danach selbst aktiv zu werden, eine Gruppe
zu übernehmen oder eine Freizeit mit zu
begleiten. Sie erhalten ein Zertifikat, das
bundesweit gültig ist.
Lena Zacheus
wurde in Heidelberg geboren, war ein Jahr
als Aupair in den Vereinigten Staaten und
hat an der evangelischen Hochschule in
Freiburg Religionspädagogik und Soziale
Arbeit studiert. Nach zwei Praxissemestern,
je ein halbes Jahr in Barcelona und in der
Bibel-Galerie in Meersburg am Bodensee, trat
sie ihre erste Stelle im Kandertal als
Gemeindediakonin an. Dort war sie zwei Jahre
lang für die elf Kirchengemeinden zuständig.
"Es war eine gute Zeit, es ist Positives
entstanden", sagt sie.
Lena Zacheus
hat sich für die Stelle in Schopfheim
beworben, weil sie das Gruppenamt als
spannend empfindet. "So etwas gibt es
innerhalb der Landeskirche fast nirgendwo",
freut sie sich auf diese Erfahrung.
Unbekannt sei ihr dieser Landstrich auch
nicht, denn immerhin sei sie im gleichen
Kirchenbezirk geblieben.
Der Bereich
Jugendarbeit, der auch im Kandertal ein
Schwerpunkt ihrer Arbeit war, sei mit
Schopfheim vergleichbar. Sie habe sich
vorgenommen, Kinder mit im Blick zu haben,
sagt sie. Hierfür seien sehr gute Ansätze in
Schopfheim vorhanden, erwähnt sie zum
Beispiel die Kinder-Bibeltage der
Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde in Wiechs und
Langenau. Auch die sogenannten Konfi-Tage
möchte sie begleiten. Gemeinsam mit
Vakanz-Pfarrer Ulrich Henze plant sie,
besondere Events für Konfirmanden
anzubieten, zum Beispiel einen Ausflug in
den Erlebnis- und Kletterwald in Lörrach.
Eventuell lasse sich eine regelmäßige
Jugendgruppe mit einem eigenen Raum
verwirklichen, in dem Geselliges stattfinden
kann oder auch gute Gespräche im
philosophischen und theologischen Sinn.
Gemeinsam mit der Pfarrerfamilie Miller, die
bekanntlich Ende des Sommers in Schopfheim
eintreffen wird, könnte sie sich kreativen
Konfirmandenunterricht vorstellen.
Ehrenamtliche und ausgebildete Jugendliche
könnten hinzugezogen werden.
Das ist
aber noch Zukunftsmusik, denn erst einmal
braucht sie jetzt ein funktionsfähiges Büro,
das im alten Pfarrhaus an der Wehrer Straße
eingerichtet wird. Die Pfadis haben ihr beim
Aufbau der Möbel geholfen. Außerdem lernt
sie nach und nach ihre Kontaktpersonen
kennen. Von Schopfheims Innenstadt ist Lena
Zacheus positiv überrascht. "Hier gibt es
ausgewählt nette Geschäfte. Es ist schön
hier." Außerdem gefällt ihr, dass sie in
Schopfheim Arbeit und Hobby miteinander
verbinden kann. So singt sie im Gospel-Chor
"Resonance of Life" mit, der von
Bezirkskantor Christoph Bogon geleitet wird.
Weitere Hobbys? Lena Zacheus wandert
gern und verbindet das mit einer anderen
Passion: Dem Geo-Caching. Das ist eine Art
moderner Schatzsuche. Ausgestattet mit einem
(GPS)-Empfänger und den Koordinaten eines
"Schatzes" aus dem Internet kann man die
Schätze finden, die jemand anderes an
ungewöhnlichen Plätzen versteckt hat. "Wer
so einen Cach legt, muss ihn auch pflegen",
weiß Lena Zacheus. Sie hat sich überlegt,
selbst einen "Schatz" in Schopfheim und der
näheren Umgebung zu verstecken und ihn als
Ziel anzubieten. Auf dem Weg bis zum
"Schatz" werden Hinweise ausgelegt, denen
der Schatzsucher dann folgt.
"Ich
habe einen sehr schönen Beruf, denn ich kann
viele meiner Hobbys in die Arbeit
einbringen", sagt Lena Zacheus. |
|
^ |
Die
Oberbadische vom 4.5.12
Jugenddiakonin sorgt für frischen Wind
Lena Zacheus wird offiziell in
evangelische Kirchengemeinde eingeführt
Schopfheim (sat). Mit viel Engagement
möchte Lena Zacheus als neue Jugenddiakonin
in Schopfheim Akzente setzen. Besonders die
Freizeitarbeit und die Konfirmandenbetreuung
liegen ihr am Herzen.
"Wir wollen
nicht nur Beschäftigungsangebote stellen,
sondern auch Inhalte transportieren", sagt
Zacheus bestimmt. Die 28-jährige möchte sich
vorsichtig an die Gemeinde herantasten, um
auf die Wünsche der Mitglieder eingehen zu
können.
Zacheus bedauert, dass in
Schopfheim nur wenige Familien sonntags beim
Gottesdienst zu sehen sind. Die junge
Diakonin möchte die Familien mehr einbinden
und zur Mitgestaltung anregen, weshalb auch
der Samstag in Betracht kommen müsse.
Die letzten zwei Jahre war die
Gemeindediakonin im Raum Kandern tätig und
konnte dort reichlich Erfahrung in der
Schulungsarbeit sammeln. Erst seit kurzem im
Amt, hat die 28-Jährige bereits mehrere
Jugendleiter in der Markgrafenstadt
ausbilden können, was ihr viel Freude
bereitete.
Allgemein fühlt sich Lena
Zacheus, die in Freiburg Religionspädagogik
und Soziale Arbeit studiert hat, sehr wohl
in Schopfheim und wurde herzlich in die
Gemeinde aufgenommen. Alle seien dankbar,
dass in Richtung Jugendarbeit wieder etwas
getan wird, und seien daher offen für neue
Ideen.
Ideen hat die Nachfolgerin der
Diakonin Renée Moucheboeuf viele, doch müsse
sie sich bis zum Herbst noch etwas gedulden,
da erst dann die neue Pfarrerin Heike Miller
ihr Amt in der evangelischen Kirche antreten
wird. Langfristige Ziele sollen im Team
erarbeitet und in Zusammenarbeit umgesetzt
werden.
Bis dahin behilft sich Lena
Zacheus modernster Technik, um sich mittels
Videokonferenz mit der derzeit in Texas
lebenden Pfarrerin Miller zu verständigen.
Die Jugenddiakonin freut sich auf die
Zusammenarbeit und ist gespannt darauf, was
entstehen wird. Beim Gottesdienst am Sonntag
wird Lena Zacheus in einem feierlichen
Rahmen in die Gemeinde eingeführt. |
|
^ |
BZ vom
03.05.2012
Pfarrer Karg war in Wies
Drei Konfirmationsjubiläen der Jahrgänge
1947, 1952 und 1962
WIES
(gd). Ein dreifaches Konfirmations-Jubiläum
feierten die ehemaligen Konfirmanden der
Abschlussjahre 1947, 1952 und 1962 in der
Kirche zu Wies. Seit 1855 befindet sich in
dieser Kirche die berühmte schon 1788 von
Georg Markus Stein erbaute Orgel. Den 1964
fertig gestellte Taufstein schuf der
Bildhauer Philipp Flettner, der viele Jahre
in Bürchau lebte. Den Festgottesdienst mit
gleich drei Jahrgängen, die hier ihre
Goldene, Diamantene und Eiserne Konfirmation
feierten, die heute also 65, 75 und 80 Jahre
alt sind, gestaltete der frühere Tegernauer
Pfarrer Siegfried Karg als ehemaliger
Konfirmator. Er kam extra von seinem
Ruhesitz aus dem Hegau zurück an seinen
ehemaligen Wirkungsort.
Die
Jubiläumskonfirmanden kamen aus Wies,
Tegernau und dem gesamten Kleinen Wiesental
zwischen Neuenweg, Bürchau, Tegernau,
Ried-Raich, auch aus Gresgen, das von
Tegernau aus kirchlich betreut wird.
Jahrgangsweise nahmen alle am Abendmahl
teil. Pfarrer Reinhard Oehler, der damals
ebenfalls als Konfirmator wirkte, konnte
nicht aus Nordbaden kommen. Man traf sich
anschließend zum gemeinsamen Essen und
Erfahrungsaustausch nach so vielen Jahren. |
|
^ |
MT vom 3.5.12
„Wort und Musik“ in der Kirche
Festlicher Kantatengottesdienst am
kommenden Sonntag
Schopfheim. Im Rahmen des Jahres der
Kirchenmusik findet am Sonntag, 6. Mai, um
10 Uhr in der Stadtkirche ein
Kantatengottesdienst unter Dem Motto „Wort
und Musik“ statt. Aufgeführt wird die
Kantate BWV147 Herz und Mund und Tat und
Leben von Johann Sebastian Bach. Die
Ausführenden sind die Kantorei Schopfheim,
das Schopfheimer Kantatenorchester, die
Solisten Almut Hailperin (Sopran), Ruth
Brückner- Quast (Alt), Karl-Heinz Brandt
(Tenor) und Eckhardt Otto (Bass).
Die
musikalische Leitung hat Christoph Bogon.
Predigt und Liturgie, gestaltet von Dekanin
Bärbel Schäfer, werden in besonderer Weise
auf die Kantate eingehen.
Im selben
Gottesdienst wird die neue Gemeindediakonin
Lena Zacheus ins Gruppenamt von der
Kirchengemeinde St. Michael Schopfheim
eingeführt. Beim anschließenden Empfang
besteht die Möglichkeit, miteinander ins
Gespräch zu kommen. |
|
^ |
BZ vom
02.05.2012
Abschied vom Pfarrer
Dekanin Schäfer würdigt Herman Veldinks
Wirken / Geschenke für Veldinks Heim im
Ruhestand
Von unserem
Mitarbeiter Reinhard Cremer
MAPPACH. Nach 32 Jahren Seelsorge in
den evangelischen Kirchengemeinden Egringen,
Mappach/Maugenhard und Wintersweiler
verabschiedete sich am Sonntagnachmittag
Pfarrer Herman Veldink in einem besonderen
Gottesdienst in Mappach von seinen Gemeinden
— und diese sich von ihm.
Fast alle
Mitglieder der drei Kirchengemeinden
schienen bei der Feier versammelt zu sein.
Da die Organisatoren mit einem solchen
Ansturm gerechnet hatten, war Vorsorge
getroffen. Gleich auf drei große
Videoleinwände wurde der Gottesdienst in das
Gemeindehaus und ein vor der Kirche
errichtetes Festzelt übertragen. Auch die
Vertreter der örtlichen Vereine erschienen,
um dem Pfarrer ihren Abschiedsgruß zu
überbringen. Ebenso gekommen waren auch die
Kinder des Ehepaars Veldink. Schon lange vor
Beginn des Gottesdienstes waren die Straßen
in Mappach zugeparkt. Strahlender
Sonnenschein begünstigte eine heitere
Feststimmung.
Von Traurigkeit, die in
Freude verkehrt werden soll, handelte denn
auch Veldinks letzte Predigt an alter
Wirkungsstätte. Ausgesucht hatte er sich
dafür aus dem Johannes-Evangelium Kapitel 16
die Verse 16 und 20 bis 23. Schelmisch
erwähnte er, dass die in der heimischen
Küche betriebene Mikrowelle bereits 23 Jahre
auf dem Buckel habe und wohl bald ihren
Geist aufgeben werde. Anders als seine nun
schon 38 Jahre währende Ehe und anders als
der christliche Glaube, der immer noch
"knackig und frisch wie eh und je" sei.
Zur Gemeinde gewandt bedankte sich der
scheidende Pfarrer bei allen, mit denen er
habe zusammenarbeiten dürfen und die ihn
auch beruflich begleitet haben.
"Wenngleich", wie Veldink bedauerte, "auch
manches unvollendet bleiben muss." Dekanin
Bärbel Schäfer dankte dem Pfarrer für sein
vieljähriges Wirken. Wertschätzung und
Anerkennung seien ihm zu Recht zuteil
geworden, betonte sie. Die lange Amtszeit
sei ein Ausdruck von Verlässlichkeit in
einer schnelllebigen Zeit. In einer
anrührenden Zeremonie segneten die Dekanin
und die Kirchenältesten Lissy Ille, Harald
Hofmann und Karl-Friedrich Bürgin das
Ehepaar Veldink. Erfolg wünschte die Dekanin
Pfarrer Steffen Mahler, der bis zur
Neubesetzung der Pfarrstelle "die Bürde der
Vakanz-Verwaltung" übernehmen müsse.
Aus Zeitgründen hatte sich das
Organisationskomitee darauf geeinigt, nur
drei Grußworte zuzulassen. Alle anderen
sollten laut Albert Brenneisen, der angenehm
zurückhaltend die Abschiedsmoderation
übernommen hatte, zunächst an einer Pinwand
angeheftet und später dem Ehepaar Veldink
übergeben werden. Mappachs Ortsvorsteher
Helmut Grässlin überbrachte das Grußwort für
die Ortsvorsteher. Marc Braun, Vorsitzender
des Musikvereins Egringen, sprach für die
Vereine, und Lissy Ille übernahm es, mit
sehr persönlichen Worten die Grüße der
Kirchenältesten zu überbringen.
Alle
Redner würdigten auch die Arbeit von Jenny
Veldink, die stets im Hintergrund gewirkt
habe und ihren Mann all die Jahre mit der
Gemeinde teilen musste. Kein Abschied ohne
Abschiedsgeschenk. Karl-Friedrich Bürgin
übergab als Geschenk einen maßstabsgerechten
Nachbau des neuen veldinkschen Domizils in
Bretten bei Karlsruhe. Der Clou versteckte
sich allerdings im Inneren des Modells:
Gutscheine für allerlei Nützliches und noch
Anzuschaffendes für das neue Heim. Eine
Pflanze für das Grundstück ergänzte das
Geldgeschenk. Albert Brenneisen überreichte
zudem zwölf ausgewählte, zu einem Buch
gebundene Predigten Veldinks.
Umrahmt wurde der Gottesdienst von den
Chören aus Egringen und Mappach unter
Alejandro Prieto von der Empore aus sowie
dem Männergesangverein "Harmonie" aus
Wintersweiler unter Helmut Schwitallas
Leitung im Altarraum. Aus dem Chorraum
hinter dem Altar füllten die Klänge des
Musikvereins Egringen das Kirchenschiff.
Teils rockig und fetzig die Einlagen der
erweiterten Band der Reblandgemeinde.
Überraschend die Beteiligung eines
Projektchores von Gemeindemitgliedern
gemeinsam mit der Band. Nach dem
Festgottesdienst ging das Feiern und
Sich-vom-Pfarrer-Verabschieden noch im
Freien weiter. |
|
^ |
Weiler Zeitung
vom 2.5.12
Mit Dank und Wehmut verabschiedet
Bewegender Gottesdienst in
Mappach / Pfarrer Herman Veldink verlässt
die Gemeinde nach 32 Jahren
Von Mike
Bach
Mappach. Bewegender Abschied in der
evangelischen Kirche Mappach: Nach 32 Jahren
verabschiedete sich Pfarrer Herman Veldink
am Sonntag von seiner Gemeinde. Die
Dankesbekundungen der zahlreichen Redner
ließen keinen Zweifel offen. Er wird fehlen.
So zahlreich erschienen die Menschen am
Sonntag zu Veldinks letztem Gottesdienst,
dass die Plätze im Kirchenhaus nicht mehr
ausreichten. Viele der Besucher mussten
draußen bleiben, konnten die Veranstaltung
aber auf einer eigens dafür eingerichteten
Großbildleinwand im Festzelt vor der Kirche
verfolgen.
Der ursprünglich aus dem
Emsland in Niedersachsen stammende Pfarrer
wollte in jungen Jahren zunächst
Elektroingenieur werden. Doch dann folgte
er, wie er selbst sagt, seiner Berufung. Mit
theologischen Zwischenstationen in Basel,
Heidelberg und Freiburg übernahm er im Mai
1980 die Gemeinden Mappach und
Wintersweiler, später auch die Gemeinde
Egringen.
Nun, mit 65 Jahren, begibt
sich Veldink in den Ruhestand und zieht mit
seiner Frau Jenny nach Bretten bei
Karlsruhe, wo zwei seiner fünf Kinder
ansässig sind.
„Ich habe das noch nie
gemacht. Einen Pfarrer nach 32 Jahren zu
verabschieden ist wahrhaftig kein Alltag“.
Mit diesen einleitenden Worten sprach Albert
Brenneisen im Namen der Gemeindeältesten
vielen aus der Seele. Kaum einer vermag sich
nach so vielen Jahren der geistlichen
Führung eine Zeit ohne Pfarrer Veldink
vorzustellen.
„Dies ist ein Tag, an
dem für einige der Boden wanken kann“,
bekannte Dekanin Bärbel Schäfer. „Die
Menschen hier haben eine große Wertschätzung
für Sie. Ich sage danke.“ Im Namen des
Landesbischofs übergab Bärbel Schäfer
anschließend Pfarrer Veldink die
Entpflichtungsurkunde.
Stellvertretend für alle Ortschaften Ergriff
Helmut Grässlin, Ortsvorsteher von Mappach,
das Wort, und schloss sich den Wünschen
seiner Vorrednerin an. „Frau Dekanin,
verstehen sie auch Alemannisch?“,
vergewisserte er sich schmunzelnd, bevor er
damit fortfuhr, einige der Stationen der
Familie Veldink aufzuführen. Dabei erinnerte
er nicht nur an die großartige Arbeit des
Pfarrers, sondern auch an die engagierte
Unterstützung seiner Ehefrau Jenny.
„Das alles soll ab morgen nichtmehr sein?“
Man spürt, dass es den Menschen schwerfällt,
ihn gehen zu lassen. Musik- undGesangvereine
aus Egringen und Mappach sowie die Band der
Reblandgemeinde begleiteten den
Abschiedsgottesdienst musikalisch. Spontanen
Applaus erntete der Projektchor von Thomas
Gubisch mit seiner gelungenen und
einfühlsamen Gesangseinlage.
Marc
Braun vom Musikverein Egringen bedankte sich
beim Pfarrer im Namen aller örtlichen
Vereine für die aufopfernde Gemeindearbeit
und die große Unterstützung, die er den
Vereinen zuteil haben ließ. Seine humorvolle
Art sei eine Bereicherung für jede Predigt
und Veranstaltung gewesen.
Auch Lissy
Ille vom Kirchengemeinderat in Mappach
unterstrich, dass trotz der langen Zeit von
32 Jahren der Dienst an der Gemeinde unter
seiner Obhut nie zur Routine geworden sei.
„Ihre Predigten sind heute noch genauso
ergreifend und erfrischend wie am ersten
Tag.“
Sichtlich ergriffen bedankte
sich Pfarrer Herman Veldink bei der Gemeinde
und seinen Helfern und gab sich dabei Größte
Mühe, auch jeden zu erwähnen. Voller Demut
verabschiedete er sich mit den Worten: „Ich
weiß, dass so manches unvollendet geblieben
ist. Dafür entschuldige ich mich.“ |
|
^ |
BZ vom
02.05.2012
Am "Vogelnest" wird ständig gebaut
Evangelischer Frauenverein
Hauingen investierte ins Außengelände des
Kindergartens / Kooperationen mit Schule und
Verein
Von unserem
Mitarbeiter Paul Schleer
LÖRRACH-HAUINGEN. Dem Kindergarten
"Vogelnest im Siegmer" widmet der
Evangelische Frauenverein Hauingen einen
Großteil seines Engagements. Der Verein ist
Träger der Einrichtung mit derzeit 70
Kindern (ab Mai 75) von zwei bis sechs
Jahren in drei altersgemischten Gruppen, die
von sechs Erzieherinnen und zwei
Anerkennungspraktikantinnen betreut und
gebildet werden.
Ortsvorsteher
Günter Schlecht sagte in der
Generalversammlung des Frauenvereins, dass
die Kinderbetreuung immer mehr zu einer
familien- und gesellschaftspolitischen
Aufgabe werde, weil die jungen Familien und
hochqualifizierten Frauen und junge Mütter
Familie und Beruf in Einklang bringen
müssen. Pfarrer Werner Häffner betonte, dass
man in Hauingen dank des Frauenvereins gut
versorgt sei.
Schlecht dankte
Präsidentin Marita Kainz und ihrem
Vorstandsteam sowie Kindergartenleiterin
Charlotte Engel mit dem Erzieherinnenteam
für die erbrachten Leistungen für den
Kindergarten und die Fürsorge für die
Dorfgemeinschaft. sein. Der Frauenverein hat
derzeit 227 Mitglieder, brauche aber
dringend die Unterstützung auch von Gönner
und Freunden, um die erfolgreiche Arbeit
leisten zu können, sagte Martia Kainz. Ihr
Dank galt den Elternbeiratsvorsitzenden
Michaela Frackowiak für die
Kinderkleiderbörse im Herbst und Anette
Niederberger für die Börse im Frühjahr,
beide Erlöse kamen der Kindergartenarbeit
zugute. Kassiererin Brigitte Reimann legte
später einen zufriedenstellenden
Kassenbericht vor, auch dank einer
Großspende von 3000 Euro für den
Kindergarten.
Rund 60 000 Euro hat
der Verein im vergangenen Jahr in zwei
Bauabschnitten in das Außengelände des
Kindergartens investiert. Die Stadt Lörrach
trägt davon 70 Prozent als
Investitionskostenzuschuss. Derzeit wird die
Einfahrt zum Kindergarten neu mit Steinen
belegt, da sich der Boden gesenkt hatte.
Dank gesagt wurde Christl Fuchs,
Elfriede Schleer und Gisela Lacher, die zur
Advents- und Osterzeit Hauinger Mitbürger in
den Alten- und Pflegeheimen besuchen.
Präsidentin Kainz bezeichnete die
Zusammenarbeit mit der Diakoniestation in
Lörrach, die Zusammenarbeit mit
Ortsvorsteher Schlecht als politischem
Ratgeber, Pfarrer Werner Häffner als
kirchlichem Ratgeber und dem Evangelischen
Serviceamt als sehr gut. Von der
Diakoniestation berichtete Schwester Barbara
Schöchlin zur Betreuung in Hauingen, dass
man, wenn nötig, bis zu dreimal am Tag ins
Haus komme wenn nötig.
Kindergartenleiterin Charlotte Engel
berichtete über Angebot und Kooperationen.
Man bietet den Kindern musikalische
Früherziehung, Sprachförderung,
Waldprojektwochen und eine Ballschule in
Kooperation mit dem Tennisclub Hauingen. Man
arbeitet mit Heilpädagogen der Lebenshilfe
Lörrach und der Astrid-Lindgren-Grundschule
Hauingen zusammen. Zu den geselligen
Höhepunkten gehörte das Sommerfest mit der
Einweihung des neuen Außengeländes. Im
Sommer gab es eine Grüttwoche. Zusammen mit
der Bücherei Hauingen gestaltete man das
Projekt Kind-Buch-Kunst als Jahresthema. Zur
Freude der Dorfgemeinschaft gestalteten die
Erzieherinnen im Advent die Rathausfenster.
Wahlen: Verena
Borckmann (Stellvertreterin), Brigitte
Reimann (Kassiererin), Ursula Golomb, Ulrike
Grether, Silvia Vukman, Doris Meier,
Michaela Frackowiak (alle Beisitzerinnen). |
|
^ |
|
|