Karlsruhe/Villingen/Freiburg, (03.09.2021). Auslandseinsätze der Bundeswehr, Rüstungsexporte und Militärausgaben - vor der kommenden Bundestagswahl stellen sich Politikerinnen und Politiker in Karlsruhe, Villingen und Freiburg Fragen der Friedens- und Sicherheitspolitik.
Soll die Bundeswehr sich weiterhin an Auslandseinsätzen beteiligen – gerade auch angesichts der gescheiterten militärischen Intervention in Afghanistan? Wie könnte die Alternative dazu aussehen? Im April 2018 hat die Evangelische Landeskirche in Baden im Rahmen ihres friedensethischen Prozesses die Studie „Sicherheit neu denken – von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik. Ein Szenario“ als Buch veröffentlicht, das inzwischen zur bundesweiten Initiative und bereits in einer Kurzversion in fünf weitere Sprachen übersetzt wurde. „Sicherheit neu denken“ entwickelt ein Konzept für eine Friedenspolitik auf der Basis von Gewaltfreiheit und Konfliktmanagement.
Friedens- und Sicherheitspolitik auf dem Prüfstand
Podiumsdiskussionen für Bundestagskandidatinnen und -kandidaten

Quelle: www.sicherheitneudenken.de - eingebettet von www.ekiba.de
Vor der anstehenden Bundestagswahl werden aktuelle Fragen und Vorschläge aus der Friedensbewegung in mehreren Veranstaltungen mit Bundestagskandidatinnen und -kandidaten diskutiert. Die Veranstaltungen unter dem Motto „Friedens- und Sicherheitspolitik auf dem Prüfstand – Bundestagskandidat(innen) nehmen Stellung“ haben zum Ziel, die Aufmerksamkeit der Wahlberechtigten auf das Thema Friedens- und Sicherheitspolitik zu richten, das angesichts der Aktualität des Klimaschutzes und der Coronapandemie etwas in den Hintergrund geraten ist.
So findet am Dienstag, 7. September, 19.30 Uhr, im Kulturzentrum Tollhaus Karlsruhe eine Podiumsdiskussion von der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegner:innen und von der Arbeitsstelle Frieden der Evangelischen Landeskirche in Baden statt. (www.tollhaus.de)
Am Mittwoch, 8. September, 19.30 Uhr, lädt die Evangelische Erwachsenenbildung gemeinsam mit dem Bildungszentrum Villingen, dem Kreisverband des Deutschen Gewerkschaftsbund, der Initiative „Ärzte gegen Atomkrieg“ und dem Regionalen Friedensbündnis VS ebenfalls Bundestagskandidaten und -kandidatinnen zur Diskussion in das Münsterzentrum Villingen ein. Moderiert wird die Veranstaltung von Journalist und Publizist Andreas Zumach, UNO-Korrespondent für die taz. (www.erwachsenenbildung-villingen.de)
Am Donnerstag, 9. September, 19.30 Uhr, wird ebenfalls Andreas Zumach eine Podiumsdiskussion mit Wahlkreiskandidatinnen und -kandidaten aus dem Raum Freiburg in der Evangelischen Hochschule Freiburg moderieren. Veranstalter sind der Fachbereich Nachhaltigkeit und Frieden der Evangelischen Landeskirche in Baden, der Fachbereich Friedensbildung/pax christi des Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg und das Friedensinstitut Freiburg an der Evangelischen Hochschule. (www.ebfr.de)
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